Kommentiertes Orte- und Personenregister


Das folgende Register enthält die Orts- und Personennamen und ihre Belege in den deutschen 'Narrenschiffen' aus Basel (GW5041 / GW5046 / GW 5047), Nürnberg (GW5042) und Straßburg (GW5048), in Jakob Lochers 'Stultifera navis' (GW5061), in Rivières 'Nef des Folz' (GW5058) sowie im niederdeutschen 'Narren schyp' (GW5053) auf. Zu jedem Lemma finden Sie

  1. eine kurze Beschreibung, die wesentliche Informationen über die Person / den Ort gibt. Ausgewertet wurden wissenschaftliche Lexika und Handbücher (s.u.). Bei der Erstellung hilfreich war das detaillierte "Kommentierte Personen-Verzeichnis' in J. Knapes Studienausgabe des 'Narrenschiffs' (Knape 2005, 540-619).

  2. einige Links zu weiterführenden Informationen in wissenschaftlich validen Online-Datenbanken. Verlinkt sind Der neue Pauly [nur abrufbar in lizensierten Uni-Netzen / per VPN], WiBiLex: Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet und die Gemeinsame Normdatei (GND) .

  3. die Belegstellen des Lemmas in den 'Narrenschiff'-Ausgaben des Textkorpus. Angegeben wird jeweils die P- bzw. B-Nummer (also Paratext bzw. Kapitel, siehe Konkordanz) und die Belegzeile. Wenn Sie auf die P- bzw.-B-Nummer klicken, öffnet sich die Anzeige des jeweiligen 'Narrenschiffs' in der Synopse und springt zu der gewünschten Belegstelle (die dann als erste Zeile im Fenster der Synopse dargestellt wird).





Figur der Bibel, AT. Aaron war der ältere Bruder und Gefährte von Moses sowie Ahnherr der Priesterschaft Israels. Unter seiner Leitung errichtete das Volk Israel aber auch das Goldene Kalb. Später verbot ihm Gott, alkoholische Getränke zu sich zu nehmen, bevor er in die geweihte Stiftshütte gehe (Lv 7).

Knape 2005, S. 541

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B16: Gott gbot den snen Aaron
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B16: Got gebot den snen Aaron
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B16: Gott gbot den snen Aaron
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B16: Gott gebot den snen Aaron 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B16: Got gbot den sünen Aaron

Figur der Bibel, AT. Abel war der Sohn von Adam und Eva und Bruder des Kain. Er wurde von Kain aus Eifersucht erschlagen, da Gott Abels Opfergabe angenommen, die des Kain aber verschmäht hatte (Gn 4).

Knape 2005, S. 541

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leid ist was glücks Abel hat
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leid ist was glcks Abel hat
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leid ist was glücks Abel hat
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leid ist was glücks Abel hat 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leidt ist was glücks Abel hat /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leed is wat gheluckes Abel had
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B53: De abel et son frere cain
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B53: Hoc Abel atque Chayn : hoc Atreus atque Thyestes

Figur der Bibel, AT. Abigajil war die Frau des Nabal, eines reichen Mannes. Sie vermittelte geschickt im Konflikt zwischen David und Nabal und rettete durch ihre Klugheit ihre Familie (I Sm 25).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwynd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygail senfft Dauid geschwynd
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwynd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwind
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwind
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl sachtmodigede Dauite drade
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B64: Et pareillement abigal
  • B64: La femme abigal sceut ce bruit
  • B64: D abigal et sa sapience
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B42: Ni regem iratum flecteret Abigayl.
  • B64: Abigayl : gladium / continuitque manum.

Figur der Bibel, AT. Abimelech war König von Gerar. Als Abraham bei der Ankunft in Gerar seine Frau Sara als seine Schwester ausgab, machte König Abimelech ihr arglos den Hof. Gott erschien ihm daraufhin drohend im Traum, so dass er Sara an Abraham zurückgab (Gn 20).

Knape 2005, S. 542

GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Als dann Abymelech geschach .
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B33: Als dann Abymilech geschach

Figur der Bibel, AT. Abinadab ist ein Bruder Daniels. Gott wählte ihn nicht zum Nachfolger Sauls, da er nicht reinen Herzens war (I Sm 16,7-8).


Figur der Bibel, AT. Abiram war der Bruder von Datan. Beide beteiligten sich am Aufstand des Korach gegen Moses und Aaron. Sie wurden zur Strafe mit ihren Familien von der Erde verschlungen (Nm 16).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb . Dathan vnd Abyron .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B73: Do starf hastich Abyron vnde Datan
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B92: Ces fiers dathan et abiron
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B92: Dum sibi / dumque suis : choreque Dathanque Abyronque.

Figur der Bibel, AT. Abner war der Heerführer Sauls. Im Kampf tötete er seinen Verfolger Asael mit dem Speer (II Sm 2,18-23).

Knape 2005, S. 541

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner hett nit erstochen jn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner het nit erstochen in
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner hett nit erstochen jn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner hett nit erstochen jn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner hett nit erstochen in

Figur der Bibel, AT. Abraham war Stammvater des Volkes Israel. Gott verhieß ihm das Land Kanaan. Als er als Fremder nach Gerar kam, gab er seine Frau Sara als seine Schwester aus, worauf der arglose König Abimelech ihr den Hof machte und erst durch Drohungen Gottes davon abließ (Gn 20,2). Gott verhieß Abraham, seine Nachkommen würden so zahlreich wie die Sterne werden (Gn 15,5), wonach Abraham in tiefen Schlaf fiel und ihn Angst und Dunkelheit überkamen. Gott prohezeite ihm auch den künftigen Frondienst seines Volks in Ägypten. Später verhieß er ihm die Geburt des Isaak, dessen Opferung er dann einforderte. Als Astrologe wird Abraham von Philo von Alexandria bezeichnet. Als in der neutestamentlichen Erzählung vom Armen Lazarus der hartherzige Reiche Abraham um Hilfe bittet, lehnt dieser ab (Lc 16,19-31).

Knape 2005, S. 541

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B33: Abraham vorcht synr frowen ee
  • B65: Do Abraham laß solche bch
  • B94: Als Abraham / vnd Symeon
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B33: Abraham vrcht seyner frawen ee
  • B65: Do Abraham laß solche buch
  • B94: Als Abraham . vnd Symeon
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B33: Abraham vorcht synr frowen ee
  • B65: Do Abraham laß solche bch
  • B94: Als Abraham / vnd Symeon
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B33: Abraham vorcht synr frowen ee 
  • B65: Do Abraham laß solche bch
  • B94: Als Abraham / vnd Symeon
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B15: Des glich von abraham man seit
  • B32: Abram vorcht siner frowen ee
  • B65: Do Abraham laß solche bch
  • B94: Als Abraham / vnd Simeon
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B11: Bath Abrahamme dat he wolde senden
  • B11: Neen sprack Abraham . du schalt yd weten
  • B93: Alze by Abrahamme vnde by Dauid

Figur der Bibel, AT. Absalom war ein Sohn König Davids, der als besonders schön beschrieben wurde. Er initiierte einen Aufstand gegen seinen Vater und wurde in einer Schlacht von Joab getötet, als er sich mit den Haaren in einer Eiche verfing (II Sm 15-18).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B7: Als Chore det / vnd Absolon
  • B90: An sym vatter bschuldt Absolon
  • B94: Absolon syns vatter tod noch schleych
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B7: Als Chore det . vnd Absolon
  • B90: An seym vatter beschuldt Absolon
  • B94: Absolon seyns vatters tod nach schleych
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B7: Als Chore det / vnd Absolon
  • B90: An sym vatter bschuldt Absolon
  • B94: Absolon syns vatters tod nach schleych
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B7: Als Chore det / vnd Absolon
  • B90: An sym vatter bschuldt Absolon 
  • B94: Absolon syns vatters tod nach schleich 
GW5048: 5 Beleg(e)
  • B4: Hett Absolon kein har gehan
  • B7: Als Chore dett vnd absolon
  • B16: Dott in sin brder Absolon
  • B90: An sim vatter bschuldt Absolon
  • B94: Absolon sis vaters tod noch schleich
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B7: Core . Absolon vnde der noch vele
  • B90: Absolon vorvolgede synen vader Dauyd
  • B94: Absolon synes vaders doet nasleeck
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B90: Dabsalon et prestres cest exemple
  • B94: ¶Et quant absalon le cler sceptre
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B90: Absolon insignis iuuenis / formaque decorus
  • B94: Absolon / egregii dum sperat sceptra parentis :

Figur des Mittelalters. Accursius (ca. 1185-1263 n.Chr.), ein Rechtsgelehrter aus Bologna, zählt zu den hochmittelalterlichen "Glossatoren". Er verfasste die 'Glossa ordinaria' zum justinianischen 'Corpus Iuris Civilis' (LexMA 1, 75-76).


Landschaft im Norden der Peloponnes (Griechenland).


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam / Etholyam
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam . Etholyam
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam / Etholyam
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam / Etholyam
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam / Etholyam
GW5053: 1 Beleg(e)
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Comme achinus et macedonne
GW5061: 5 Beleg(e)
  • B99: Sub iuga Thurcorum Macedon transiuit : Achiuus.
  • P25: Quondam Priamides quo Troia cessit achiuis :
  • P47: Sic etenim ablata pardi ditione / & achiua :
  • P53: Nam Babel / Assyrius / Chaldęus / Parthus / Achęus
  • P54: Longius in Thurcos / Arabesque / & Achaica regna

Figur der Antike. Achaimenes (8.- 7.Jh. v.Chr.) war Stammvater des persischen Königshauses und soll um 701 v.Chr. die große Wanderbewegung der Perser angeführt haben. Er galt zudem als Symbol für persischen Reichtum.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P25: Semper Achemenios spirant mea tempora flores :

Figur der Bibel, AT. Achan aus dem Stamm Juda verschuldete die einzige Niederlage der Israeliten während der Landnahme. Als er nach der Eroberung Jerichos Banngut stahl, versagte Gott den Israeliten im nächsten Kampf den Sieg. Als dies entdeckt wurde, richtete man Achan hin (Ios 7).

Knape 2005, S. 543

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B20: Achor behielt das nit was syn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B20: Achor behielt das nit was sein
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B20: Achor behielt das nit was syn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B20: Achor behielt das nit was syn
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B3: Achor ward vo dem volck versteint
  • B20: Achor behtelt das nit was sin
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B3: Judas Ananias Phinaus Achor

Fluss im Nordwesten Griechenlands. In der griechischen Mythologie einer der fünf Flüsse der Unterwelt, in den Styx, Kokytos, Phlegethon und Lethe münden.


GW5058: 3 Beleg(e)
  • B3: Dacheron le fleuue infernal
  • B43: Dedens le fleuue dacheron
  • B99: Dacheron te et la vile secte
GW5061: 5 Beleg(e)
  • B3: Congeries : sitiens Acherontis flumina gustet.
  • B10: Per diras acherontis aquas : per liuida regna :
  • B20: Hic acherontęis animam demerget in vndis :
  • B43: Non acherontęos post sua fata lacus.
  • B99: Euomit en rabiem toruam hęc Acherontia secta :

Figur des Mythos. Achilleus war der Sohn der Thetis, die ihn in das Wasser der Styx tauchte, um ihn unsterblich zu machen An der linken Ferse blieb er jedoch verwundbar. Sein Vater Peleus übergab ihm zur Erziehung dem Chiron (bzw. Phoinix). In der 'Ilias' wird Achilleus als Heros des Trojanischen Krieges dargestellt: Im Kampf, insbesondere nach der Tötung seines Freundes Patroklus und im Zweikampf mit Hektor, wütete sein furor. Seinen Tod beklagte der alte Vater Peleus.

Knape 2005, S. 542

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli scht / vnd z wolt dn
  • B10: Als Patroclus vnd Achilles
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli sucht . vnd zu wolt dun
  • B10: Als Patroclus vnd Achilles
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli scht / vnd z wolt dn
  • B10: Als Patroclus vnd Achilles
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli scht / vnd z wolt dn
  • B10: Als Patroclus vnd Achilles
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B6: Achili scht vnd z wolt thn
  • B10: Als Achies vnd patroclns patroclus
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli sochte . vnde to em wolde doen
  • B10: Alze Patroclus vnde Achilles
GW5058: 5 Beleg(e)
  • B6: Pour achilles endoctriner
  • B8: Par achilles le coup de lance
  • B10: Auoit dachilles sans doubter
  • B10: Achilles sen vint en bataille
  • B99: O achilles le triumphant
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B6: Curam magnanimi phęnici indulsit Achillis :
  • B8: Hector : Achillea misere confossus ab hasta :
  • B10: Filius ęquoreę nymphę formosus Achilles :
  • B99: Viribus Alcidem superat : pręcellit Achillem :

Figur der Bibel, AT. Adam war der erste von Gott erschaffene Mensch. Von Eva verleitet, aß er den Apfel vom Baum der Erkenntnis und wurde aus dem Paradies vertrieben (Gn 1,26).

Knape 2005, S. 543

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B12: Het sich Adam bedocht vor baß
  • B101: Adam wer nit der gnaden beroubt
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B12: Het sich Adam bedacht vor baß
  • B101: Adam wer nit der gnaden braubt
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B12: Hett sich Adam bedacht vor baß
  • B101: Adam wer nit der gnaden beroubt
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B12: Hett sich Adam bedacht vor baß
  • B101: Adam wer nit der gnaden beroubt
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B12: Hett sich Adam bedacht vorbaß
  • B101: Adam wer nit der gnaden beroubt
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B12: Hadde syk Adam bedacht vor bath
  • B101: Adam were nicht der gnaden berouet
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B12: ¶Si adam eust bien regarde
  • B101: Aultrement ne fut dadam ne
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B12: Anteaquam fructum vetitum gustauerat Adam
  • P39: Nec paradysus Adan : mox sed vterque ruit.
  • P40: Nec deinde Adamo : nec cuiquam postea / mundi

Figur der Bibel, AT. Adoni-Zedek, in der Septuaginta umbenannt zu Adoni-Besek, war ein kanaanäischer Herrscher. Als nach Josuas Tod die Stämme Juda und Simeon gegen die Kanaanäer zogen und bei Besek siegten, nahm man den Stadtherren Adoni-Besek gefangen und hieb ihm Daumen und Zehen ab, so dass er keine Waffen mehr tragen konnte (Idc 1,5-7).

Knape 2005, S. 543

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt gton
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt gton
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt gton
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt geton
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt gton
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B69: Also gheschech Adonisedech vnde Busyris

Figur des Mythos. Adonis war der durch Inzest gezeugte Sohn eines phönizischen Königs und dessen Tochter Myrrha. Aufgewachsen im Bergland als Hirte wurde er Geliebter der Aphrodite und fand schließlich durch Ares bei einer Großwildjagd den Tod.

Knape 2005, S. 543

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nit Adonis swr
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nit adonis swer
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nit Adonis schwr
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nit Adonis schwr 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nitt Adonis schwer

Adria, auch Adriatisches Meer. Teil des Mittelmeeres.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B89: Nauigat hadriacum pelagus fluctusque trementes

Gentilname der römischen Partizierfamilie der Aemilier. In GW5048 ist die Basilica Aemilia gemeint, die 179 v. Chr. von den Zensoren Marcus Aemilius Lepidus und Marcus Fulvius Nobilior gebaut wurde. Spätere Politiker aus der Familie der Aemilier ließen die Basilica restaurieren.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B44: Das wer emylia ouch geschehen

Figur der Antike. Lucius Aemilius Paullus (ca. 228 v.Chr.-160 v.Chr.) war ein römischer Staatsmann und Feldherr. Als Konsul II mit C. Licinius Crassus erhielt er den Oberfehl im Dritten Makedonischen Krieg und besiegte 168 v.Chr. König Perseus bei Pydna.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P26: Par moy consul pol prit gisarmes
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P26: Sic Paulus consul regem qui Persea vicit

Figur des Mythos. Aeneas ist der Sohn von Anchises und Venus und gilt als Stammvater der Römer. Er zeichnete sich als Kämpfer im Trojanischen Krieg aus und wurde in Vergils 'Aeneis' aufgrund seiner pietas gerühmt.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B8: Soit aussi cault que fut enee

Figur der Antike. Aesopus (ca. 6.Jh. v.Chr.) war ein griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen. Stilistisch kennzeichnete sein Werk ein eher pessimistischer Geist, der sich mehr den Fehlern als den Tugenden des Menschen widmete. Sebastian Brant gab 1501 die Fabeln des Äsop in zwei Bänden, darunter seine eigene Sammlung von Additiones, heraus.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B40: Esopus der gdurst offlich iehen

Fiktive Figur. Der Affe von Heidelberg ist eine Affenskulptur auf der Alten Brücke in Heidelberg, die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Er hält einen Spiegel in der einen Hand und fasst mit der anderen an sein Hinterteil. Vgl. den Holzschnitt zu Brants Ausgabe des 'Freydanck' von 1508, fol. 20r.

Knape 2005, S. 304

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Heydelberck
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Hadelberck
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Heydelberck
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Heydelberck
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Heydelberg

Fiktive Figur. Nach Brandes 1914, 364 handelt es sich um eine Umbildung der Redensart vom "Affen von Heydelberg", die bei Brant, 'Narrenschiff' (GW5041), Kap. 60 'von im selbs wolgefallen', v. 24 erscheint.


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B62: De is de ape van rypenscheyt

Fiktiver Ort. Wie Narrenberg ein erfundener Ort, in dem die in diesem Kapitel kritisierten Bürger von Affenberg wohnen.

Knape 2005, S. 557

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dt / sie sint von affenberck
  • B95: Das synt burger z Affenbergk
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dut . sie synt von affenberck
  • B95: Das sint burger zu affenbergk
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dt / sie sint von affenberck
  • B95: Das sint burger z Affenbergk
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dt / sie sint von affenberck 
  • B95: Das sint burger z burger z Affenbergk 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dt sie sint von affen berck
  • B95: Das sint burger zů Affenberg
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B48: Weren de ghesellen nicht . van apenberge ghewest
  • B48: So vare wy denne hen to apenberch
  • B95: ¶ To apenberge wonen der borger vele

Einer der fünf großen Kontinente. Kontinent auf der Südhalbkugel der Erde.


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B66: Die eyn die endet Affricam
  • B99: Der Mren landt / vnd Affrica
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B66: Die eyn die endet affricam
  • B99: Der Moren landt . vnd Affrica
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B66: Die eyn die endet Affricam
  • B99: Der Mren landt / vnd Affrica
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B66: Die eyn die endet Affricam 
  • B99: Der Mren landt / vnd Affrica
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B66: Die ein die endet Affricam
  • B99: Der Mören land vnd / Affrica
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Moren lant vnde Affrica
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B98: Com toute affricque et ses limites
  • B99: Aussi laffricque entierement
  • P25: Affricque prit recreacion
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B98: Aphrica quo tota est capta : Asia atque potens :
  • B99: Inde Asiam inuertit maiorem : Afrique sequuti
  • P25: Africa me noscit : me noscit corniger Hammon :

Figur des Mythos. Agamemnon war König der Argeier in Mykenai und Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg. Nachdem er mit Kassandra vom Krieg heimgekehrt war, wurde er von Klytaimnestra und ihrem Geliebten Aigisthos, angeblich als Strafe für die Opferung Iphigenies, getötet.

Knape 2005, S. 544

GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Hett Agamennon nit zu hauß
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B5: Das Agamennon im wunscht mer
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B10: Qui fut enfant dagamenon

Heiliger Fluß der Musen am Helikon in Boiotien (heutiges Mittelgriechenland).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: amque coronabilem / me ad Aganippidos vireta / sca⸗

Figur des Mythos. Aglauros ist die Tochter des Kekrops und der Aglauros. Von Invidia, der Göttin der Missgunst, wegen ihrer Eifersucht auf ihre Schwester Herse bestraft (Ov. met. 2,739), kommt sie entweder durch einen Schlangenbiss oder einen Todessturz zu Tode. Später wird sie von Merkur in einen dunklen Stein verwandelt.

Knape 2005, S. 544

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros z eym steyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros zu eym steyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros z eym steyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros z eym stein
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros z eim steyn
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros to eynem steyn

Figur der Bibel, AT. Ahab war König des Nordreiches von Israel (871-852 v.Chr.). Als Ahab von Naboth einen Weinberg kaufen wollte und dieser den Handel ausschlug, klagte Ahabs Frau Isebel Naboth der Gotteslästerung an, worauf er hingerichtet wurde und Ahab den Weinberg erhielt (III Rg 21,1). Der von Gott geschickte Eliah verkündete, Gott werde Ahab vernichten und seine Nachkommen ins Unheil stürzen. Ahab bereute und wurde verschont, aber Isebel wurde getötet. Ihr Tochter Atalja versuchte später, das Haus Davids auszurotten, um herrschen zu können, wurde letztlich aber vom Volk entthront (IV Rg 8,18).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 4 Beleg(e)
  • B51: Hett Achab nit syn heymlicheyt
  • B52: Vil stellent Achabs dochter noch
  • B56: Als Jezabel zeygt / vnd Achab /
  • B83: Achab ließ nit bengen sich
GW5042: 4 Beleg(e)
  • B51: Hett Achab nit sein heymlicheit
  • B52: Vil stellent Achabs dochter noch
  • B56: Als Jezabel zeigt . vnd Achab .
  • B83: Achab ließ nit bengen sich
GW5046: 4 Beleg(e)
  • B51: Hett Achab nit syn heymlicheyt
  • B52: Vil stellent Achabs dochter noch
  • B56: Als Jezabel zeygt / vnd Achab
  • B83: Achab ließ nit bengen sich
GW5047: 4 Beleg(e)
  • B51: Hett Achab nit syn heymlicheyt 
  • B52: Vil stellent Achabs dochter noch
  • B56: Als Jezabel zeygt / vnd Achab
  • B83: Achab ließ nit bengen sich 
GW5048: 5 Beleg(e)
  • B17: Achab ließ nit beniegen sich
  • B51: Hett Achab nit sin heymlicheit
  • B52: Vil stellent Achabs döchter nach
  • B56: Als Jezabel zeygt / vnd Achab /
  • B17b: Achab ließ nit benügen sich
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B51: Do Achab de konninck syne hemelicheyt
  • B52: Na Achabs dochter stellet mannich noch
  • B56: So geschach Jesabel vnde ereme manne Achab
GW5058: 6 Beleg(e)
  • B51: ¶Si achab roy iamais promeu
  • B51: Ne achab este ainsi menge
  • B46: Qui auoit promis a achab
  • B46: Faitz sur achab et tous conquestz
  • B83: ¶Achab qui estoit puissant roy
  • B83: A moy fait. achab se depart
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B51: Si non vxori Iezabel prompsisset Achab rex
  • B83: Contentus regno quondam non perfidus Achab

Figur der Bibel, AT. Ahasja war jüngster Sohn von Joram und Atalja und der König von Juda. Als er bald nach seinem Herrschaftsantritt ermordet wurde, entledigte sich seine Mutter Atalja aller Rivalen und übernahm die Alleinherrschaft (IV Rg 11).

Knape 2005, S. 596

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosyas mter dett
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosias muter dett
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosyas mter dett
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosyas mter dett
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosyas mter dett
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Alse Ochosias moder dede

Figur der Bibel, AT. Ahasveros war König von Persien. Ahasveros nahm, wie das Buch Ester (Est) berichtet, die Jüdin Ester zur Frau (ohne von ihrem Glauben zu wissen). Der Hofbeamte Haman überzeugte den König davon, die Juden im persischen Reich umbringen zu lassen. Als Ester dies erfuhr, intervenierte sie geschickt, zog Ahasveros auf ihre Seite und verhinderte das Pogrom.

Knape 2005, S. 551

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt
  • B64: Assuerus hatt eyn eyd geschworn
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B33: Aswerus gedacht das Amon meynt
  • B64: Assuerus hat ein eyd geschworn
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt /
  • B64: Assuerus hatt eyn eyd geschworn
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt /
  • B64: Assuerus hat eyn eyd gschworn 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B32: Aswerus gdacht das Amon meynt
  • B64: Asswerus hat ein eyd geschworn
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B64: Asswerus hadde eynen eyd ghesworn
  • B101: He blees Asswero in syn oor
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: Nous lisons du roy assuere
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Rex quondam Assuerus : mandauerat ense necandos

Figur der Bibel, AT. Ahitofel war ein Berater König Davids. Als sich Absalom gegen seinen Vater David auflehnte, schloss sich Ahitofel ihm an. Als Absalom dem schlechten Rat Huschais folgte, brachte Ahitofel sich um (II Sm 15-17).

Knape 2005, S. 543

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B2: Achytofel besytzt den rodt /
  • B8: Achitofel sich selber dot
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B2: Achytofel besitzt den rodt .
  • B8: Achitofel sich selber dot
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B2: Achytofel besitzt den rodt /
  • B8: Achitofel sich selber dot
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B2: Achytofel besitz den rodt /
  • B8: Achitofel sich selber dot
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B2: Achitofel besitzt den rott /
  • B8: Achitofel sich selber dodt
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B2: Achitofel besyth nu den raed vort an

Figur des Mythos. Aiakides steht in der griechischen Mythologie als Patronym für Nachfahren des Aiakos, z.B. Peleus, Achilleus, Neoptolemos, die molossischen Könige. In Iuxtapositio zu Hektor, Held des Trojanischen Krieges, genannt, ist es wahrscheinlich, dass hier Achilleus mit der Bezeichnung Aiakides gemeint ist.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P31: Qui canit Aeaciden fortem : qui ve hectora sęuum :

Figur des Mythos. Aiakos gilt als Gründungsheld der Insel Aigina. Als Vorbild an Gerechtigkeit und Frömmigkeit war er Richter unter den Göttern. Nach seinem Tod wurde er einer der Totenrichter, für Aristophanes der Totenrichter schlechthin.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B2: Et tormente par eacus
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B2: Aeacus hac eadam stigiis torquebit in vndis.

Figur des Mythos. Aias, Sohn des Telamon von Salamis, ist in der 'Ilias' der beste Kämpfer der Achaier nach Achill. Nach Achills Tod holte er dessen Leichnam zurück, während Odysseus die Troianer zurückhielt. Im Streit der beiden um Achills Rüstung unterlag Aias und beging in seinem Wahn Selbstmord.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B5: Zehend / als aiax was ein man

Figur des Mythos. Aigisthos ist in der 'Odyssee' der Sohn des Thyestes (nur Od. 4,518). Er bemächtigte sich des Throns und der Frau des Agamemnon und ermordete Agamemnon bei dessen Heimkehr aus Troja. Nach siebenjähriger Königsherrschaft in Mykenai wurde er von Orestes als Rache für den Mord an Agamemnon getötet.

Knape 2005, S. 569

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Gelossen syn fründt Egysthus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Gelassen sein frndt Egysthus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Gelossen syn fründt Egysthus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Gelossen syn fründt Egysthus
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B10: Egistus eust occis son pere
  • B10: Et egistus. mais quant venge

Figur des Mythos. Aigle ist ein sprechender Name (“Glanz”, “Strahlen”) für jugendlich strahlende Heroinen. Auch die Tochter des Panopeus, die Geliebte und Gemahlin des Theseus, der ihretwegen Ariadne verließ, trug diesen Namen.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B52: Vxorem ducunt vetulam dum turpiter Eglen :

Figur des Mythos. Aigyptos war der Zwillingsbruder des Danaos und Bruder des Kepheus und Phineus. Er war Vater von 50 Söhnen, den Aigyptiaden, die alle mit Ausnahme des Lynkeus von ihren Gemahlinnen, den Danaiden (=Töchter des Danaos), in der Hochzeitsnacht getötet wurden.


Figur der Antike. Aischines (ca. 389-315 v.Chr.) war ein griechischer Redner und Staatsmann. Als Redner etwa gleichberühmt, stand er als Politiker in Opposition zu Demosthenes: Beispiel dafür ist der berühmte Kranzprozess um seine Klage im Jahr 336 v.Chr. gegen Ktesiphon, bei dem er mit der Politik des Demosthenes abrechnete.

Knape 2005, S. 570

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B19: Tulius edder Eschines

Figur der Antike. Aisopos (6.Jh. v.Chr.) war ein griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen. In seinen Fabeln prangerte er menschliche Schwächen vor dem Hintergrund der Lebenswelt des kleinen Mannes an (z.B. in seiner Fabel über die zwei Krebse den Umgang mit Vorbildfunktion und Tadel).


Figur des Mythos. Akephalos bezeichnet ein kopfloses Monstrum, das in antiken Geschichtswerken, Reiseberichten oder Naturkunden (u.a. Plinius, 'Naturalis historia') als mirabiles Wundervolk am Rande der Ökumene begegnet.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P32: Comme acephales voulez viure

Figur des Mythos. Aktaion war der Sohn des Aristaios, des Sohnes von Apoll und Kyrene, und der Autonoë, Tochter des Kadmos und der Harmonia. Er erblickte Artemis unabsichtlich beim Baden (Ov. met. 3,138-252). Daraufhin wurde er von Hunden zerfleischt.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P53: O miser actęon : cui non tam dura fuit mors :

Figur des Mittelalters. Alanus ab Insulis (1120-1202 n.Chr.) war ein französischer Philosoph, Theologe und Dichter. Er verfasste unter anderem den 'De planctu naturae', den 'Anticlaudianus' sowie den 'Liber parabolarum', in dem er in Naturvergleichen (z.B. mit dem Ätna) menschliche Laster (z.B. die invidia) anprangerte (LexMA 1, 268-270).


Figur der Literatur. Albinus war nach einer mittelalterlichen Erzähltradition ein zum Tode Verurteilter, der seinem Vater die Nase abbiss, da er ihn nicht ordentlich erzogen hätte (Knape 2005, 544).

Knape 2005, S. 544

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B9: Syns vatters nase Albinus aß
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B9: Seynß vatters nase Albinus aß
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B9: Syns vatters nase Albinus aß
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B9: Syns vatters nase Albinus aß 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B49a: Sinns vaters nase Albynus aß

Figur des Mittelalters. Alexander de Imola (1424-1477 n.Chr.) war ein italienischer Jurist. Er ging von 1438 bis 1445 dem Studium der Rechtswissenschaft nach und wirkte ab 1451 als Dozent für Zivilrecht in Bologna, Padua und Pavia (LexMA 1, 268-270).


Figur des Mittelalters. Alexander de Villa-Dei (1160/70-1240/50 n.Chr.) war ein französischer Pädagoge, Grammatiker und Mathematiker. In Nachfolge Priscians bearbeitete er das 'Alphabetum maius', aus dem er 1199 einen hexametrischen Auszug, das 'Doctrinale (puerorum)', erstellte. Das 'Doctrinale' diente bis weit ins 16. Jahrhundert hinein fortgeschrittenen Schülern als Lehrbuch (LexMA 1, 381).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B27: Cuius Alexander gallus pręcordia turbat.

Figur der Antike. Alexandros von Pherai (ca. 369-358 v.Chr.) war ein Tyrann der thessalischen Stadt Pherai. Ovids Ibis (5,321f.) zufolge ließ ihn 358 v.Chr. seine Ehefrau in seinem Zimmer ermorden.

Knape 2005, S. 600

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo syn hußfrow dett /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo sein haußfraw dett .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo syn hußfrow dett /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo syn hußfrow dett
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo sin hußfrow dett /

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel / Alexandria
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel . Alexandria
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel / Alexandria
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel / Alexandria
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel / Alexandria
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel . Allexandria
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B13: Dedens la cite dalixandre

Figur der Antike. Alexandros Balas (ca. 153-145 v.Chr.) war ein syrischer König. Die Makkabäer und er förderten sich gegenseitig, sodass u.a. Jonathan durch Alexandros Balas Hohepriester und Statthalter wurde.

Knape 2005, S. 545

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
  • B109: Alexander / in hohem mer
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B101: ¶ Allexanders loff is groet dar van

Figur der Antike. Alexandros III. der Große (ca. 356-323 v.Chr.) war König Makedoniens, Pharao Ägyptens und persischer Großkönig. Er wurde von Aristoteles ausgebildet und galt aufgrund seiner erfolgreichen Eroberungszüge als Exemplum vorbildlicher Herrschschaft und Kriegsführung, aber auch als Beispiel für superbia und abwegiger curiositas. Anekdoten ranken sich um sein Leben, die u.a. von Plutarchs Alexander-Vita berichtet werden: So habe er bei einem Gelage den Offizier Kleitos, einen Verwandten, wohl im Rausch getötet (Sen. epist. 83,19). Als er eine Frage an den Philosophen Diogenes stellte, bat ihn dieser darum, aus der Sonne zu gehen (Val. Max. 4,3, ext. 4). Sein Ehrgeiz und Stolz zeigte sich bei einem Wettlauf, bei dem er nur gegen Könige antreten wollte (Knape 2005, 545). Alexanders früher Tod ist sagenumwoben, es heißt, er sei vergiftet worden. Im Christentum ist Alexander auch ein Vanitas-Exemplum für die Vergänglichkeit allen Ruhms aufgrund der Sterblichkeit eines jeden Menschen.

Knape 2005, S. 545

GW5041: 5 Beleg(e)
  • B16: Allexander / wann er truncken was /
  • B24: Man lyßt von Alexander das
  • B56: Alexander all welt bezwangk
  • B77: Do Allexanders vatter wolt
  • B109: Allexander / jn hohem mer
GW5042: 6 Beleg(e)
  • B16: Allexander . wann er truncken was .
  • B24: Man lyßt von Alexander das
  • B24: Dann Alexander solt fur gon
  • B56: Alexander all welt bezwangk
  • B77: Do Alexanders vatter wolt
  • B109: Allexander . in hohen meer
GW5046: 5 Beleg(e)
  • B16: Allexander / wann er truncken was /
  • B24: Man lyßt von Alexander das
  • B56: Alexander all welt bezwangk
  • B77: Do Alexanders vatter wolt
  • B109: Allexander / jn hohem mer
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B16: Alexander / wann er truncken was /
  • B24: Man lyßt von Alexander das 
  • B56: Alexander all welt bezwangk
  • B77: Do Alexanders vatter wolt
  • B109: Allexander / jn hohem mer
GW5048: 9 Beleg(e)
  • B7: Ouch allexanders rich ab nam
  • B10: Solch lieb hat alexander gton
  • B24: Man lißt von alexander das
  • B24: Dann das alexander solt für gon
  • B24: Dann alexander mit sym gelt
  • B26: Des glich ouch alexander hat
  • B26: Geweint do er sach darium dott
  • B56: Alexander aff welt bezwanck
  • B77: Do Allexanders vatter wolt
GW5053: 5 Beleg(e)
  • B6: Allexander de vyl grote heer
  • B7: Dorch dyt Allexanders ryke affnam
  • B16: Allexander dede vaken in drunckenheyt
  • B24: Van Allexander ik kortes las
  • B56: Allexander al de werlt bedwanck
GW5058: 9 Beleg(e)
  • B6: A son filz le grant alexandre
  • B6: Alixandre par doulx arroy
  • B16: Et aussi le grant alixandre
  • B24: Le grant alixandre. et veille
  • B56: Qui par alixandre foulle
  • B56: ¶Aussi et le grant alixandre
  • B99: Ce nomme la grant alexandre
  • B101: Le puissant alexandre et grant
  • P26: Par moy alexandre le grant
GW5061: 13 Beleg(e)
  • B6: Posset Alexandrum qui dogmata culta docere :
  • B16: Magnus Alexander morbo ebrietatis inepto
  • B24: Magnus Alexander toto sudasset in orbe.
  • B56: Magnus Alexander cui vix suffecerat orbis
  • B99: Fortis Alexandri : sedem etiam Antiochi :
  • B101: Magnus Alexander faciles non prebuit aures
  • P26: Magnus Alexander nostros comitatus honores :
  • P46: Alexandri monarchia.
  • P46: Moxsed Alexander victor / sic persica sceptra
  • P46: Cęsus : Alexander tradidit imperium.
  • P46: Gręcus Alexander propria num morte veneni
  • P55: Deinde & Alexandro contribuere suo.
  • P61: Alexandri monarchia CXLVIII

Figur des Mythos. Alkaios war Großvater des Herakles, weswegen dieser auch als Alkide bzw. als Alceus (Nachkomme des Alkaios) bezeichnet wurde. Alkaios ist überdies als der ursprünglicher Name des Herakles belegt, der auf Befehl des delphischen Orakels geändert wurde.


Statt Alcocothen in GW5061 ist Alcathoen zu lesen. Der Heros Alkathoos konnte den kithaironischen Löwen töten und gewann so die Tochter und die Herrschernachfolge des megarischen Königs Megareus. Herkunftssagen verbinden ihn mit der Stadt Alcathoe.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P55: Firmior Alcocothen Mars quoque noster erit.

Figur der Antike. Alkibiades (ca. 450 v. Chr.-404/403 v. Chr.) war ein athenischer Politiker, Redner und Feldherr u.a. im Peloponnesischen Krieg.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: O alcides prince puissant

Figur der Bibel, AT. Alkimus war Hohepriester in Jerusalem von 163/162-160/159 v.Chr. und Anhänger des Hellenismus. Er wurde von Judas Makkabäus aus dem Amt getrieben und verleumdete diesen danach (s. Knape 2005, 545). Alkimus starb, als er auf dem Tempelgelände eine Mauer einreißen lassen wollte. Sein Tod wurde vom Volk als göttliche Strafe interpretiert (I Mcc 9,54-56).

Knape 2005, S. 544

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist Alchymus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist Alchymus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist Alchymus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist Alchymus
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist alchymus
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land is Alchimus
GW5058: 1 Beleg(e)
  • P22: ¶Nous lisons alcides este

Figur der Antike. Amasis war ein ägyptischer Pharao (ca. 570-526 v.Chr.), unter dessen Herrschaft Ägypten eine wirtschaftliche Blüte erlebte. Sein Reichtum zeigte sich sowohl an prächtigen Pyramiden- und Tempelbauten (z.B. Isis-Tempel) als auch in der prunkvollen Gestaltung seines eigenen Grabes, das Herodot in den Historien 2,169 beschreibt.

Knape 2005, S. 546

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B85: Des glich ouch Amasis jm macht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B85: Des gleich auch Amasis im macht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B85: Des glich ouch Amasis jm macht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B85: Des glich ouch Amasis jm macht 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B85: Des glich ouch Amasis im macht
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B85: Radulphus qui en amassis
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B85: Pyramidem Rhodopis struxit : diues quoque Amasis :

Stadt in Nordfrankreich, heute Hauptstadt des Département Somme sowie der Région Picardie, seit der Altsteinzeit besiedelt.


Figur der Bibel, AT. Amnon war der älteste Sohn Davids. Er vergewaltigte seine Halbschwester und verstieß sie (II Sm 13,1-22). Aus diesem Grund wurde er von Absalom getötet. König David beklagte den Tod seines Sohnes (II Sm 13, 36-37).

Knape 2005, S. 547

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon wer an synr swester stt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon wer an seiner schwester stet
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon wer an synr schwester stt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon wer an synr schwester stt 
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon syne egene suster bedroch

Volk der Antike, AT. Volk in Vorderasien, nachgewiesen im 2. Jahrtausend v.Chr. In der Bibel ein vorisraelitisches Volk in Kanaan, das die Israeliten besiegten (Am 2, 9-10).

Knape 2005, S. 547

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der von Amorreen sünd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der von Amorreen sund
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der von Amorreen sünd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der vonAmorreen sünd
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der von Amorreen sünd
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B25: ¶ De Armorerer vnde de Niniuiten

Figur der Bibel, AT. Amos (ca. 8.Jh. v.Chr.) war ein Prophet. Das nach ihm benannte biblische Prophetenbuch beschloss er mit einem Heilswort für das Volk Israel.


GW5041: 5 Beleg(e)
  • B26: Wer Priamus gestorben vor
  • B26: Pariß het sie jn kriechen gelon /
  • B32: Hett nit Helen vff pariß gifft
  • B33: Hett er Paris do vsßhin gelan /
  • B94: Pryamus sach syn kynd all sterben
GW5042: 5 Beleg(e)
  • B26: Wer Priamus gestorben vor
  • B26: Pariß het sie in krichen gelon .
  • B32: Hett nit Helen auff pariß gifft
  • B33: Hett er Pariß do ausßhyn gelan .
  • B94: Pyramus sach sein kynd all sterben
GW5046: 5 Beleg(e)
  • B26: Wer Priamus gestorben vor
  • B26: Pariß hett sie jn kriechen gelon /
  • B32: Hett nit Helen vff Pariß gyfft
  • B33: Hett er Paris do vsßhin gelan /
  • B94:
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B26: Wer Priamus gestorben vor
  • B26: Pariß hett sie jn kriechen gelon
  • B32: Hett nit Helen vff Pariß gyfft
  • B33: Hett er Paris do vsßhin gelan /
  • B94: Pryamus sach syn kynd all sterben 
GW5048: 6 Beleg(e)
  • B7: Biß Paryß sie dar vs bescheynt /
  • B32: Hett er Paryß da vßhin gelan
  • B33: Hett nit helen vff pariß gyfft
  • B94: Piramus sach sin kind all sterben
  • B96: Wer Pyramus gestorben vor
  • B96: Pariß hett sie in kriechen gelan
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B26: Van Priamo dem troyeschen konnynck
  • B26: Parysz nam Helenen ok myt macht
  • B94: Pryamus sach syne kynder al steruen
GW5058: 8 Beleg(e)
  • B6: Comme fut le roy priamus
  • B6: De paris qui voulut auoir
  • B10: Deuant son pere priamus
  • B13: Et le ceptre de priamus
  • B13: De paris. o dure morsure
  • B32: Quel fut quant de paris les ditz
  • B94: Du noble priam et ses filz
  • P25: Regardez comme prit
GW5061: 7 Beleg(e)
  • B6: Adsit in exemplum Priami fortuna potentis.
  • B8: Inconsulta ruit bellis priameia proles
  • B13: Et cecidit Priami sedes : sceptrumque superbum :
  • B13: Ob Paridis cęcum : quo cum flagrabat : amorem.
  • B32: Idęi Paridis : non male rapta foret
  • B94: Rex Priamus natos fortes occumbere vidit :
  • P25: Quondam Priamides quo Troia cessit achiuis :

Figur des Mythos. Amphiaraos ist ein Seher und weiser Held der "Sieben gegen Theben". Seine Frau Eriphyle verriet ihn, als er sich aus Furcht vor seinem Schicksal versteckte, um nicht an dem Zug gegen Theben teilnehmen zu müssen. In Folge des Verrats fand er sein von ihm selbst vorausgesehenes Ende: Er wurde von der Erde, die ein Blitz des Zeus zuvor gespalten hatte, verschlungen (Stat. Theb. 4,190-213).

Knape 2005, S. 547

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyaraus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyarus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyaraus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyaraus
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyaraus
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B51: ¶Damphiaraus mesme a sa femme
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B51: Amphiareus vates dum fata futura timebat

Figur des Mythos. Amphion, ein Sohn des Zeus und der Zwillingsbruder des Zethos, war einer der Gründer von Theben. Als sich seine Gattin Niobe aufgrund ihres Kinderreichtums über die Göttin Latona erhob, töteten Apollo und Artemis alle ihre Kinder (Ov. met. 6,146-312). Daraufhin fand Amphion den Tod: entweder durch die Pfeile Apolls (Hyg. fab. 9) oder durch Selbstmord im Wahnsinn (Ov. met. 6,271f.).

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon z Theba gschach
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon zu Theba gschach
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon z Teba gschach
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon z Teba gschach
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon z Theba gschach
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Alse Amphyon to Theba gheschach
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: ¶De ce amphion pas ne se taise
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Amphion testis. Thebanę conditor arcis :

Figur des Mythos. Amphitryon war der Sohn des Alkaios und Gatte der Alkmene. Um deren Brüder und Vater Elektryon zu rächen, zog er gegen die Teleboier. Er war leiblicher Vater des Iphikles und irdischer Stiefvater des Herakles, der aus der Vergewaltigung von Alkmene durch Zeus hervorgegangen war.


Figur des Mythos. Amun ist der ägyptische Wind- und Fruchtbarkeitsgott. Er wurde u.a. anthropomorphisierend als Menschengestalt mit gehörntem Widderkopf dargestellt.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P25: Africa me noscit : me noscit corniger Hammon :

Figur der Bibel. Ananias war der Mann der Saphira. Nachdem er den Erlös aus einem verkauften Acker nur teilweise der Gütergemeinschaft seiner Gemeinde ausgezahlt hatte, wurde er von Petrus scharf kritisiert. Unmittelbar darauf starb Ananias, später auch seine mitwissende Frau Saphira (Act 5,1-11).


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B3: Ananias starb gecheling /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B3: Judas Ananias Phinaus Achor

Figur der Antike und der Bibel. Andronikos war Stellvertreter des Königs Antiochus IV. in Antiocheia. Er wurde von dem Hohepriester Menelaos bestochen, auf dessen Betreiben der exilierte vorletzte Hohepriester Onias ermordet wurde. Andronikos wurde daraufhin von König Antiochos hingerichet (II Mcc 4,30- 38; Diod. 30,7,2-3).

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden vaß
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden vaß
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden vaß
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden vaß 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden faß
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus guldene vathe nam
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B46: Allicit : Andronici pro quo perimatur Onyas.

Figur der Frühen Neuzeit. Angelus de Gambilionibus aus Arezzo (ca. 1400-1485 n.Chr.) war ein italienischer Jurist und Professor. Er verfasste unter anderem einen 'Commentarium in Institutiones'.


Figur des Mythos. Anna ist die Schwester der phönizischen Königin Dido. Im vierten Buch von Vergils 'Aeneis' nimmt sie eine wichtige Rolle ein, da sie der verwitweten Dido zur Liebe zu Aeneas und somit zum Bruch des Treueversprechens riet, das Dido ihrem verstorbenen Gatten Sychaeus gegeben hatte.

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B5: Susannen richter zeigten wol
  • B32: Vnd Dydo durch ir schwester Ann
  • B46: Susannen richter noch vil synd
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann 
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B5: Susannen richter zeigten wol
  • B33: Susanna lieber sterben wolt
  • B33: Vnd Dido durch ir schwester Ann
  • B46: Susannen ryechter noch vil sint
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B46: Susannen richter noch vele synt
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B46: Accuserent dame susanne
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B46: Sed vereor sint pseudosenes quos casta Susunna

Figur der Bibel, NT. Gegenspieler Christi in der apokalyptischen Literatur.

Knape 2005, S. 569

GW5041: 6 Beleg(e)
  • B102: Das ist dem endkrist gt fürlouff
  • B103: Die schen dem endkrist syn schatz
  • B103: Der endkrist sytzt jm grossen schiff
  • B103: Jch vrcht der endkrist sy nit wyt
  • B104: Der klopft dem endkrist an der port
  • P60: Vom endkrist
GW5042: 6 Beleg(e)
  • B102: Das ist dem endkryst gut furlauff
  • B103: Die suchen dem endkrist sein schatz
  • B103: Der endkrist sytzt im grossen schiff
  • B103: Jch vrcht der endkrist sey nit weit
  • B104: Der klopft dem endkrist an der port
  • P60: vom Vom endkrist
GW5046: 6 Beleg(e)
  • B102: Das ist dem endkryst gt fürlouff
  • B103: Die schen dem endkryst syn schatz
  • B103: Der endkryst sytzt jm grossen groen groem schiff
  • B103: Jch vrcht der endkryst sy nit wyt
  • B104: Der klopfft dem endkrist an der port
  • P60: Vom endkrist
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B102: Das ist dem endkryst gt fürlouff
  • B103: Die schen dem endkrist syn schatz
  • B103: Der endkryst sytzt jm grossen schiff
  • B104: Der klopfft dem endkrist an der port
  • P60: Vom endkrist
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B102: Dz ist dem endkrist gut fürkouff
  • B103: Der endkrist sitzt im grossen schiff
  • B103: Jch vörcht der endkrist sy nit wyt
  • B104: Der klopft den endkrist an die port
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B102: Dat is deme Entekrist eyn gud vorloep
  • B104: De kloppet vast . vor Entekristes pord
GW5058: 7 Beleg(e)
  • B103: ¶De lantecrist
  • B103: De ce mauldit faulx lantecrist
  • B103: De lantecrist faulx seducteur
  • B103: Lentecrist et dominera
  • B103: Les enuoiez de lantecrist
  • B103: De lantecrist leur mauluais maistre
  • B104: Curseur amy de lantecrit
GW5061: 7 Beleg(e)
  • B103: De Antichristo.
  • B103: Nunc Antichristo pręuia castra locant.
  • B103: Conuolitant multi / Antichristi signa ferentes :
  • B103: Quos antichristi libera dona trahent.
  • B103: Ipse Antichristus spaciosum misit in orbem
  • B104: Hic Antichristi / cursor / amicus erit.
  • P60: De antichristo. folio CXVII

Figur der Antike. Antigonos Monophtalmos (382-301 v.Chr.) war ein makedonischer Feldherr und Begründer der Dynastie der Antigoniden. Er trug den Beinamen Kyklops "der Einäugige". Nach Plutarchs Schrift 'De educatione' ließ Antigonos den Theokrit hinrichten, da dieser ihn durch bissige Bemerkungen lächerlich gemacht hatte.

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B19: Das einoygig wer Antigonus /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B19: Das einoygig wer Antigonus .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B19: Das einoygig wer Antigonus /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B19: Das einoygig wer Antigonus /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B19: Das eynoygig wer Antigonüs

Die 300 v. Chr. gegründete Stadt am Orontes in der Türkei (heute Antakya) war für das Christentum schon früh von Bedeutung. Der Name "Christen" sei hier entstanden (Act 11,26).


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem / Anthiochia
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem . Anthiochia
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem / Anthiochia
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem / Anthiochia
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem / Anthiochia
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem . Antiochya
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Et antioche sans derroy
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B99: Fortis Alexandri : sedem etiam Antiochi :

Figur der Antike. Antiochos IV. Epiphanes (215-164 v.Chr.) war ein König des Seleukidenreiches, das er sich, nachdem Seleukos IV. ermordet worden war, durch Vormundschaft seines gleichnamigen Neffens, Heirat mit dessen Mutter und Hinrichtung seines Bruders Heliodoros zu eigen gemacht hatte. Dafür wurde ihm nach Appian der Beinamen epiphanes („der Erscheinende“) verliehen. Als er in Jerusalemn und Persien Tempel entweihte, kam es zum Aufstand der Juden, der mit Antiochos' Niederlage endete (Knape 2005, 548). Gott strafte ihn hart (2. Mcc 9). Aufgrund seiner Selbststilisierung zum theos epiphanes und wegen der Plünderung von Tempeln galt er als exemplum der Blasphemie.

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das / vnd Antyochus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das . vnd Anthyochus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das / vnd Antyochus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das / vnd Antyochus
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das / vnd Antyochus etc.
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B35: Antiochus vnde der noch vele mere
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B87: Anthiocus et plusieurs hommes
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B87: Anthiochusque ferus : multi aliique simul.

Figur des Mythos. Antiphates war König der sagenhaften menschenfressenden Laistrygonen (Hom. Od. 10,100-132; Ov. met. 14,234). Als solcher ließ er einen Großteil der Schiffe und der Besatzung des Odysseus vernichten. Später generalisierte sich das Antiphates-Bild hin zur Vorstellung vom grimmigen Hausdrachen (Ov. Pont. 2,2,114; Iuv. 14,20).

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Der würt Antyphates doch ynnen
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Der wrt Antyphates doch ynnen
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Der würt Antyphates doch ynnen
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Der würt Antyphates doch ynnen
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B108: Der wrt Antyphates doch innen

Figuren der Antike. Gemeint ist die "antoninische" Dynastie der römischen Kaiserzeit, die mit Antoninus Pius, dem vierten der sechs Adoptivkaiser, 138 n.Chr. begann und mit Commodus 192 n.Chr. endete.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B14: Dur ch Durch flauianer / Anthoniner

Figur der Antike. Antoninus Pius (ca. 86-161 n.Chr.) war von 138 bis 161 n.Chr. römischer Kaiser in der Nachfolge Hadrians und Begründer der Antoninischen Dynastie. Seinen Beinamen ´Pius´ erhielt er in Folge des pietätvollen Umgangs mit seinem verstorbenen Adoptivvater und Herrschaftsvorgänger Hadrian. Er errichtete den Antoninuswall, eine expansive Erweiterung des Hadrianswalls in Britannien.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P48: Progeniem : aut flauios / Anthoniosve pios.

Figur des Mittelalters. Antonius de Butrio (1338-1408 n.Chr.) war ein italienischer Jurist und Dozent in Bologna. Er gehörte zu den sog. Dekretalisten und verfasste u.a. Kommentare zu den 'Dekretalen' Gregors IX und zum 'Liber Sextus' (LexMA 3, 658-661).


Figur des Mittelalters. Antonius von Padua (ca. 1195-1231 n.Chr.) war ein portugiesischer Ordenspriester des Franziskanerordens. Bis heute ist er Heiliger und Kirchenlehrer der römisch-katholischen Kirche. Unter seinem Patronat standen die Bäcker und die Armen, so dass noch heute Spenden für Notleidende als "Antoniusbrot" bezeichnet werden (LexMA 1, 732-733).


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B63: De sunte Antonius dat broet brachte

Figur der Antike. Marcus Antonius (ca. 82-30 v.Chr.) war ein römischer Politiker und Feldherr. 36 v.Chr. begann er seinen Kriegszug gegen die Parther, denen nach Ende des Partherreiches 224 n.Chr. die persischen Sasaniden nachfolgten. Nach Caesars Ermordung schloss er mit Octavian und Marcus Aemilius Lepidus das zweite Triumvirat. Seit 42 v. Chr. verwaltete er den Osten des Römischen Reichs. In der Folge gewann sowohl in seinem politischen wie privaten Leben die ägyptische Königin Kleopatra VII. an Bedeutung. Seine Gegnerschaft zu Octavian führte 32 v. Chr. zum Krieg, der 31 v. Chr. in der Schlacht bei Actium entschieden wurde. Auf die falsche Nachricht von Kleopatras vermeintlichem Selbstmord stürzte er sich in sein eigenes Schwert. Kleopatra folgte ihm wenig später in den Tod.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Anthonius verlor sin ere
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B13: ¶Aussi anthoninus marchus
  • B13: Se vint apres marcus retirer
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B13: Marcus romanę princeps Antonius arcis :

Landschaft in Boiotien, in der sich der Helikon befindet.


GW5061: 3 Beleg(e)
  • P10: Sacra scatet : nec nos Aona prata rigant :
  • P10: Nil latet Aoniis fontibus huncce virum.
  • P14: In quibus Aonias euehis Olpe deas.

Figur der Antike. Apelles (4.Jh. v.Chr.) galt als berühmtester Maler des griechischen Altertums. Nach Plutarchs 'De educatione' 7a empfing Apelles einst einen schlechten Künstler, der ihm ein auf die Schnelle gemaltes Bild präsentierte. Darauf habe Apelles erwidert, er habe sofort bemerkt, dass das Bild in Eile gemalt worden sei, und wundere sich, dass sein Gegenüber nicht noch mehrere solcher Bilder gemalt habe (s. Knape 2005, 549).

Knape 2005, S. 549

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B48: Der moler der Apelli bracht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B48: Der maler der Appelli bracht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B48: Der moler der Apelli bracht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B48: Der moler der Apelli bracht
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B48b: Der moler der Appelli bracht

Figur des Mythos. Apollon ist der griechische Gott der Mantik, der Künste (v.a. Musik und Dichtkunst) und der Medizin. Pythia, die Priesterin des Apollon-Orakels in Delphi, habe Sokrates als weisesten Mann bezeichnet, da dieser nach eigener Aussage nur wisse, dass er nichts weiß. Eine Anekdote berichtet, wie Apollon von Marsyas zu einem musikalischen Wettkampf aufgefordert wurde. Als Strafe hängte der Sieger Apollon seinen Rivalen, dem bei lebendigen Leib die Haut abgezogen wurde, an einer Fichte auf (Ov. met. 6,382-400).

Knape 2005, S. 549

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B114: Appollo gab jm kuntschafft des /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B114: Appollo gab im kuntschafft des .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B114: Appollo gab jm kuntschafft des /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B114: Appollo gab jm kuntschafft des /
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B67: Doct appolline disputa
  • B67: A larpe doulce de phebus
GW5061: 18 Beleg(e)
  • P8: mulsisti? quotiens ob phœbi tui dexteritatem laure⸗
  • P8: sunt nobis syrmata longiora : dexter quoque Apollo
  • P10: Non sumus auersi a musis / & Apolline dextro :
  • P10: Musica nostrates / phœbo duce / venit ad oras.
  • P10: Ad latiosque lares facilis penetrauit Apollo :
  • P10: Pandere scit numeris diui sacraria phœbi :
  • P10: Quicquid enim sacris phœbi de fontibus hauris :
  • P11: Sic sinum phœbus : rigido sub antro
  • P11: Quas sacer phœbi chorus / & diserta
  • B28: Et face succensa : se credit lampada phœbi
  • B67: Marsia cum docto certauit Apolline : victus
  • B67: Nam phœbum cythara doctum irritauerat ille
  • B86: A quo processit nitidus sol : lucida phœbe :
  • P29: phœbados tripodasque / ore parum diserto continge⸗
  • P29: re? Sed me phœbus amat : sunt huic mea carmina cu
  • P31: Exarmatus enim pharetris comitatur Apollo
  • P31: Murmura : fortunam dexter Apollo feret.
  • P31: Carmina vos sacro vibratus lumine phœbus :

Figur der Antike. Apollonius von Tyana (1.Jh. v.Chr.) war ein griechischer Wanderlehrer, Prediger, Wundertäter und Pythagoreer (s. Knape 2005, 549).

Knape 2005, S. 549

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B66: Appollonius durch zoch all ort
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B66: Appolonius durch zoch all ort
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B66: Appollonius durch zoch all ort
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B66: Appollonius durch zoch all ort
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B66: Appolonius durch zoch all ort
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B66: Alse vlyxes . vnde Applonius was

Figur der Antike. Appianos (95-162 n.Chr.) war ein griechischer Geschichtsschreiber und Anwalt. Er verfasste die Ῥωμαικά (Historia Romana), ein Werk, das die römische Geschichte von der Königszeit über die Zerstörung Karthagos 146 v.Chr. (mit damals einsetzender Dekadenz in Rom) bis zu den Feldzügen Traians in Dakien und Arabien behandelt.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B17: Oder der sellig Appius

Figur der Antike. Appius Claudius Caecus (um 340-273 v.Chr.) war in der mittleren römischen Republik ein bedeutender Politiker und Redner. Er erbaute die Via Appia von Rom nach Capua. Sein cognomen 'Caecus' erhielt er wegen Erblindung im Alter.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B5: Vnd der blind appius claudius

Figur der Antike. Apuleius von Madaura (125-190 n.Chr.) war ein Platoniker, Sophist, Rechtsanwalt und Verfasser philosophischer, naturwissenschaftlicher und literarischer Schriften in griechischer und lateinischer Sprache. Sein literarisches Hauptwerk ist der Eselroman ('Metamorphoseon libri XI' / 'Asinus aureus').


Region in Südostitalien, die heute die Provinzen Bari, Brindisi, Foggia, Lecce und Tarent umfasst.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Jetz grifft er an Apuliam
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Jetz greifft er an Apuliam
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Jetz grifft er an Apuliam
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Jetz grifft er an Apuliam
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B34: Wie man apuliam griff an
  • B99: Jetz grifft er an Apuliam
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: ¶ Nu grypt de Turke an Apulyam
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B66: Grece cilicie apulye
  • B99: Compris auecques apulie

Die klassische Geographie unterschied zwischen der Arabia deserta, die sich von Südsyrien bis zum nördl. Ḥiǧāz erstreckte, und dem fruchtbaren Südwesten der arabischen Halbinsel (Arabia felix). Die Arabia Petraea wurde von Trajan 106 n.Chr. als kaiserliche Provinz des Römischen Reiches eingerichtet.


GW5061: 2 Beleg(e)
  • B99: Atque Arabis primum dogmata falsa dedit :
  • P54: Longius in Thurcos / Arabesque / & Achaica regna

Das Königreich Aragon war ein Staatsgebilde des mittelalterlichen Spaniens und bestand von 1035 bis 1707. Im 12. Jahrhunderts wurde das Königreich Aragón zum Namensgeber der "Krone von Aragonien".


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Vnd jnn das landt gen Narragun
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Vnd in das landt gen Narragun
GW5046: 1 Beleg(e)
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Vnd jnn das landt gen Narragon
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B66: Auant ferdinandus le roy
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B66: Hesperię occiduę rex Ferdinandus : in alto

Figur der Antike. Arbakes (ca. 7.Jh. v.Chr.) war nach der Überlieferung des Ktesias ein König der Meder, der den verweiblichten assyrischen König Sardanapalus besiegte.


Figur der Antike. Archimedes (287-212 v.Chr.) war ein griechischer Mathematiker und Physiker. Dass er einem römischen Soldat, der ihn im Zuge der Eroberung von Syrakus 212 v.Chr. nach seinem Namen fragte, entweder abweisend antwortete (noli turbare circulos meos) oder gänzlich schwieg (Val. Max. 8,7, ext. 7), bezahlte er mit seinem Tod.

Knape 2005, S. 549

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der wust des vil
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der west des vil
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der wust des vil
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der wust des vil
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der wust des vil
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B66: Alse Archymenides . Dycearchus

Figur der Antike. Archytas von Tarent (430-345 v.Chr.) war ein griechischer Mathematiker und pythagoreischer Philosoph, der mit Plato befreundet war. Seine Werke und seine Philosophie sind nur noch in Umrissen erkennbar. Er galt als exemplum der Selbst- und Affektbeherrschung.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas / do jm vnrecht gschach
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas . do im vnrecht geschach
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas / do jm vnrecht gschach
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas / do jm vnrecht gschach
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas do im vnrecht geschach
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B35: Plato . Socrates vnde Archytas
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B35: Nous lisons darchie le saige
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas sophię iccirco spectabilis auctor :

Argos ist der Hauptort der Landschaft Argolis im Nordosten der Peloponnes und lag am Schnittpunkt bedeutender Handelsstraßen. Sein Gründer, der mythische Argos, war Sohn des Zeus und der Niobe. In poetischen Texten kann "Argos" für ganz Griechenland stehen, so wie "Argivi" für die Griechen und "argivus" für griechisch.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B92: En argiue et es aultres pais
  • B108: Argolicie et la thracicque
GW5061: 7 Beleg(e)
  • P12: Efficere argiuus vix hoc potuisset Homerus
  • B6: Filius Argolicas properat lasciuus ad oras.
  • B10: Quales argolicas quondam viguere per oras.
  • B10: Theseus argiuis timor & formido tyrannis
  • B92: Alter in argiuis ludos celebrasse palęstris
  • B108: Atque Thraces veniunt : Argolicique viri :
  • P31: Qui ve canit lybicos argolicosque duces :

Figur des Mythos. Ariadne war die Tochter des König Minos und seiner Gattin Pasiphaë. Ihr Halbbruder war der Minotauros, ein stierköpfiges Mischwesen, das auf Kreta in einem von Dädalus erbauten Labyrinth gefangen gehalten wurde. Mit Ariadnes Hilfe konnte Theseus den Minotauros töten.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Der Ariadnen vor hat doch

Figur der Antike. Aristeides (540-467 v.Chr.) war einer der bedeutendsten Politiker und Strategen Athens in der Zeit der Perserkriege. Schon Herodot galt es als exemplum der Ehrenhaftigkeit, Bescheidenheit und Gerechtigkeit.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm / gerecht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm . gerecht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm / gerecht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm / gerecht 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B17: Aristides was arm gerecht
  • B17b: Aristides was arm / gerecht
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm vnde gherecht
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B83: Lexcellent iuste aristides
  • B114: Helas aristides le iuste
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B83: Iustus Aristides pauper : fuit Epamynundas
  • B114: Iustus Aristides quid tempestate valeret

Figur der Antike. Aristobulos II. war Hohepriester und von 67 bis 63 v.Chr. hasmonäischer König. Er wandte sich gegen seinen Bruder Hyrkanos II., der zur Nachfolge in der Herrschaft bestimmt war, und drängte ihn zum Verzicht auf Königtum und Hoherpriesteramt. Hyrkanus setzte den Kampf fort, doch es gelang Aristobulos II., sich in Judäa zu behaupten. Dann aber verlor er die Gunst des Pompeius, der ihn gefangen nahm und 63 v.Chr. Jerusalem besetzte.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B7: Das vneins Aristobolus

Figur der Antike. Aristophanes (5./4.Jh. v.Chr.) war der bedeutendste griechische Dichter der attischen, alten Komödie. In seiner Komödie "Die Wolken" thematisierte er mithilfe seines Protagonisten Sokrates die verderbliche, neue Jugenderziehung.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P17: Aristophanes eupolis et cratin treslouables poetes lesquelz quant ilz ont veu la ieunesse
GW5061: 2 Beleg(e)
  • P17: dicendi libertate coluerunt. E quorum numero Ari⸗
  • P17: stophanes : Eupolis atque Cratinus / laudatissimi va⸗

Figur der Antike. Aristoteles (384-322 v.Chr.) war ein griechischer Philosoph, Universalgelehrter der Antike und Begründer zahlreicher Disziplinen (u.a. Physik, Logik, Staatstheorie). Er war Schüler, später selbst Lehrer an Platons Akademie. 343/342 v.Chr. machte ihn König Philippos II. zum Erzieher seines Sohnes Alexandros III. des Großen.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B6: Wart Aristoteles z geselt
  • B102: Dann Aristoteles der gycht
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B6: Wart Aristoteles zu geselt
  • B102: Dann Arestotiles der gycht
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B6: Wart Aristoteles z geselt
  • B102: Dann Aristoteles der gycht
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B6: Wart Aristoteles z geselt
  • B102: Dann Aristoteles der gycht
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B6: Wart arestoteles z geseltt
  • B7: Als Aristoteles bericht
  • B35: Alls Aristotiles ouch seit
  • B102: Dann Aristotiles der gycht
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B6: By Aristotilem dem meyster seer werd
  • B102: Aristotiles vns de in warheyt berycht
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B6: Aristoteles le saige homme
  • P26: De laristote homs prudent
GW5061: 4 Beleg(e)
  • P8: re. Nec cedo ea in re Theophrasto : qui Aristotilem pe⸗
  • B6: Doctus Arestoteles tandem compertus : adibat
  • B6: Doctus Aristoteles primum documenta Platonis
  • P26: Doctus Aristoteles nostra hęc monumenta sequutus :

Figur des Mythos. Arkturos ist der Hauptstern im Bootes, einem Sternenbild in der Nähe des Großen Wagens, und der hellste Stern des Nordhimmels. Neben ihm gehören die Sternenbilder Ursa und Hyaden zum Bootes.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 1 Beleg(e)
GW5042: 1 Beleg(e)
GW5046: 1 Beleg(e)
GW5047: 1 Beleg(e)
GW5048: 1 Beleg(e)

Figur der Bibel, AT. Arphaxat (6.Jh. v.Chr.) war ein medischer König und Gründer der Stadt Ekbatan. Sein großes Heer wurde vom assyrischen König Nebukadnezar besiegt (Idt 1,1-5). Nachdem letzterer nach Verwandlung in ein Tier Reue gezeigt und sich Gott zugewandt hatte, wurde er wieder in sein Amt eingesetzt.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er Arfaxat vber wandt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er Arfaxat vber wandt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er Arfaxat vberwandt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er Arfaxat überwandt
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er arfaxat vber wandt

Figur der Antike. Artaxerxes I. (5.Jh. v.Chr.) war der Sohn von Xerxes I. und 465-424 v.Chr. persischer Großkönig. Er schlug die von Athen unterstützte ägyptische Revolte (460-454 v.Chr.) nieder, war am Kallias-Frieden (449/8 v.Chr.) zur formalen Beendigung der Perserkriege beteiligt und führte nach Ausbruch des Peloponnesischen Krieges Verhandlungen mit Sparta und Athen.


Figur der Antike. Artemisia (4.Jh. v.Chr.) war die Schwester und Gattin des Königs Mausolos. Nach dessen Tod übernahm sie von 353-351 v.Chr. die Alleinherrschaft in Karien und ließ von Künstlern aus ganz Hellas für Ihren verstorbenen Gatten ein monumentales Grabmal, das Mausoleum von Halikarnassos, errichten (Hieronymus Adversus Jovinianum 1,44), welches man zu den sieben Weltwundern zählt.

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemysia hatt gemachen lan
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemysia hat gemachen lan
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemysia hatt gemachen lan
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemesia hatt gemachen lan
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemysia hatt gemachen lan
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B85: La mancelle darthemesie
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B85: Acta errore quidem / vano Arthemisia struxit

Figur der Bibel, AT. Asael war der Neffe Davids und für seine Schnelligkeit berühmt. Im Krieg zwischen David und Joab verfolgte er Abner, den älteren, aber erfahrenen Feldherrn Israels, und wurde von diesem getötet (II Sm 2,18-24).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer Asahel nit schnell gesyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer Asahel nit schnel gesyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer Asahel nit schnell gesyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer Asahel nit schnell gesyn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer asahel nit schnell gesin

Figur der Bibel, AT. Aschmodai war ein böser Dämon, der im biblischen Buch Tobit erwähnt wird und als Feind der Ehe galt. So war Sara hintereinander sieben Männern versprochen, doch sobald diese ins Brautgemach eintraten, tötete sie Aschmodai (Tb 3,8).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tufel Asmodeus hat
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tefel Asmodeus hat
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tfel Asmodeus hat
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tfel Asmodeus hat
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tufel Asmodeus hat
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B52: De duuel Asmodeus nu had

Früher römische Provinz (Kleinasien), umfasst heute als Teil des eurasischen Kontinents unter anderem Japan, Indien und China.


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was glubig alles Asia
  • B99: Jn kleyn Asyen / vnd kriechen landt
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was glaubig alles Asia
  • B99: Jn kleyn Asyen . vnd kriechen landt
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was glubig alles Asia
  • B99: Jn kleyn Asien / vnd kriechen landt
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was glubig alles Asia
  • B99: Jn kleyn Asien / vnd kriechen landt
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was globig alles Asia
  • B99: Jn klein Asyen / vnd kriechen landt
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B99: Ok was ghelouich alle Asya
  • B99: Jn kleynAsyen . vnde grekenlant
GW5058: 8 Beleg(e)
  • B24: Dasie les grans regions
  • B66: Et asie europe et lespace
  • B92: Soit dasie deurope ou trace
  • B98: Asie la terre puissante
  • B99: Finablement la grant asie
  • B99: Asie toute et la petite
  • P26: Ceulx dasie ont este tous pris
  • B108: Ceulx dasie pres du souleil
GW5061: 8 Beleg(e)
  • B24: Europę atque Asię fines : non denique mundus
  • B66: Europę atque Asię spatium collustrat vtrumque :
  • B98: Aphrica quo tota est capta : Asia atque potens :
  • B99: Inde Asiam inuertit maiorem : Afrique sequuti
  • B99: Perdidimus Lybię gentes : Asiamque minorem.
  • P26: Regna iacent Asię luxu consumpta voraci :
  • B108: Ex Asia veniunt rutilo sub sole creati
  • P52: Et vallum / lybię contra / Asięque minas :

Figur des Mythos. Asklepios, der Sohn Apollons und einer Sterblichen (entweder Koronis oder Arsinoes), war der griechische Gott der Heilkunde. In der kultischen Realität wurde er ausgehend vom Kultzentrum Epidauros bald zum Gott erhoben.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • P17: les playes de lame dilaceree gueriroient beaucoup mieulx que ne pourroit faire Escu
  • P17: lapius: que iadis les gentilz nommerent dieu de medicine En grece furent premierement in
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P17: ra mentis laceratę / Aesculapio melius sanarent. Quip⸗

Figur der Antike. Aspasia (5. Jh. v.Chr.) war eine hochgebildete Frau aus Milet, die nach Athen kam und Perikles heiratete. Sokrates sagt in Platons Dialog 'Menexenos', er habe rhetorische Manipulationskunst von Aspasia gelernt. Die antiken Komödiendichter stellten Aspasia als Hetäre dar. Sie gilt heute als Vertreterin der hochgebildeten Kurtisanen in Athen.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B9: Vnd Socratis aspasia
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B9: Myt der wysen Socratis vnde Aspasia

Land im heutigen Nordirak, in vorchristlicher Zeit eine Großmacht, welche die Israeliten unterdrückte.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien / Meden / Persyer /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien . Meden . Persyer
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien / Meden / Persyer /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien / Meden / Persyer /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B56: Assyrten / Meden / Persyer /
  • B93: Assyrien(meden / persyer-
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien Meden Persyer
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B15: Arrousa les chars assiricques
  • B34: En solyme et assirie
  • P26: Et dassirie sans faillance
GW5061: 11 Beleg(e)
  • B4: Moribus Assyrios sequimur : Thurcosque prophanos :
  • B15: Floruit : Assyrias qui sparsit sanguine carras.
  • B34: Ad Solymas currunt : Assyriosque lares :
  • P26: Assirii per te sic cecidere duce :
  • P42: Assyriorum monarchia
  • P42: Hinc & in Assyriis / Belo duce / prima tiranni
  • P46: Incępit : quod post migrat ad Assyrios.
  • P46: Vltimus Assyrius per funera / Sardanapalus :
  • P53: Nam Babel / Assyrius / Chaldęus / Parthus / Achęus
  • P55: Regibus / Assyrii semper soluere tributum :
  • P61: Assyriorum monarchia CXLVII

Figur des Mythos. Atalante, die Tochter des Iasios und der Klymene, war nach Erzählungen aus Böotien und Arkadien eine jungfräuliche Jägerin und Heroin (v.a. bei der Jagd des kalydonischen Ebers). Nachdem - der boiotischen Version zufolge - Hippomenes sie im Wettlauf durch Täuschung mit drei goldenen Äpfeln besiegt hatte, erhielt er Atalante zur Frau. Zur Strafe für die sexuelle Vereinigung in einem Heiligtum der Kybele oder des Zeus wurde das Ehepaar in Löwen verwandelt (Ov. met. 10,560-709).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta keyn lwin wer
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta kein lwin wer
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta keyn lwyn wer
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta keyn lwyn wer
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta kein löwin wer

Hauptstadt Griechenlands, meist zitiert als Referenzpunkt humanistischer Vorstellungen von antiker Philosophie und Wissenschaft.


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas grüslich an
  • B92: Dann z Athenas über mer
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas greslich an
  • B92: Dann zu Athenas vber mer
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas grüslich an
  • B92: Dann z Athenas über mer
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas grüslich an
  • B92: Dann z Athenas über mer
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas grüßlich an
  • B92: Dann z Athenas über mer
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B27: To Athenis ouer dat meer
  • B92: Dan to athenas ouer deme mere
GW5058: 2 Beleg(e)
  • P17: er a telles meurs confuses es lieux publicz de la cite dathenes donna les enseignemens
  • P17: des atheniens sapplicquer a toutes libidinitez ont eu et prins loccasion descripre et par
GW5061: 7 Beleg(e)
  • P17: confusis moribus occurrere cogitans / in publica Athe⸗
  • P17: niensium palęstra : ea docuit pręcepta : quę summi
  • P17: tes claruerunt. Cum enim viderent iuuentutem Athenien⸗
  • P17: sium : ceteręque Gręcię : omnibus libidinum generibus
  • P27: Gratulor : doctę sileant Athenę :
  • P29: Timonianam prouocaret. Asinii pollionis notam /
  • P55: Rostra putas Romę : seu vicum Martis Athenę :

Figur des Mythos. Athena, die jungfräuliche, kopfgeborene Tochter des Zeus und der Metis, ist die griechische Göttin der Weisheit, der Strategie, des Krieges, des Handwerks und der weiblichen Handarbeit. Die Schutzgöttin und Namensgeberin Athens trägt den Beinamen Pallas ´Mädchen´ und wird in Rom mit Minerva identifiziert.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B49a: Sie hetten z Athene nit mere
GW5058: 8 Beleg(e)
  • P18: Pallas souloit tenir noz rancs
  • P18: Les biens de la dame pallas
  • B103: Pallas est mise toute a bas
  • P21: ¶O ieunes venez a pallas
  • P27: Et vous pallas si doulce et fructueuse
  • P27: Et vous pallas vierge et tresdoulce fonte
  • P27: Iay fort gemy o deesse pallas
  • P27: Octroye moy o pallas ma demande
GW5061: 11 Beleg(e)
  • P8: diuersoria deseruit. casta siquidem manu palladis
  • P18: Pallas ad æthereas rursus contemta cateruas
  • P18: Et fieri diuę Palladis inde comes.
  • B3: Regnaret : diuesque foret : sed dulce Mineruę vt
  • B22: Discite mortales castę monumenta Mineruę
  • B92: Si cuperes sacrę suauissima dona Mineruę
  • B103: Heu laceris Pallas męret vbique comis.
  • P21: Quisquis ad æthereas sacratę pallados arces
  • P21: Membra tegit peplo : pallaque induta Minerua :
  • P21: Palladis ad munus iuuenes properate senesque
  • P21: Currite vos docti : vestram obseruate Mineruam :

Figur des Mythos. Atlas war der riesenhafte Sohn des Titanen Iapetos und der Okeanostochter Klymene, der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte. Er galt als Personifikation des nordwestafrikanischen Atlasgebirges.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B66: Athlante les hercules calpee
  • P25: Athlas pour moy honnoure cieulx
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B65: Atlantisque nepos : Iupiter atque pius.
  • B66: Atlantem / & Calpen : Herculis atque fretum :
  • P25: Me numidę infrenes : colit & Maurisius atlas.

Figur des Mythos. Atreus war der Sohn des Pelops und der Hippodameia. Veranlasst durch ein von Hermes geschicktes goldenes Lamm, entbrannte zwischen ihm und seinem Bruder Thyestes ein Streit um die Herrschaft, den Atreus für sich entschied. Voller Eifersucht, da Thyestes Ehebruch mit Aërope, der Gattin des Atreus, begangen hatte, servierte Atreus seinem Bruder zum Mahl dessen eigene Kinder.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B33: ¶De listoire atreus lisons
  • B53: Datreus ainsi deuez croyre
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B33: Expulit a regno fratrem Pelopeius Atreus :
  • B53: Hoc Abel atque Chayn : hoc Atreus atque Thyestes

Figuren des Mythos. Die Atriden waren die Nachkommen des Atreus, u.a. Menelaos (König von Sparta) und der ältere Agamemnon (König von Mykene). Menelaos rächte den Raub seiner Frau Helena an den Trojanern. Agamemnon wurde nach der Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg von seiner untreuen Frau Klytaimnestra und deren Geliebten Aigisthos getötet. Dafür übte sein Sohn Orestes Rache (Ov. met. 15,855; 12,623; 13; Hom. Od. 3,262-310; 4,519-537).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Atrydes strafften mit recht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Attrydes strafften mit recht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Atrydes strafften mit recht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Atrydes strafften mit recht
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Atrides / straften mit recht

Figur des Mythos. Atropos war neben Klotho und Lachesis eine der drei das Schicksal personifizierenden Moiren. Als älteste Schicksalsgöttin zerschnitt sie den Lebensfaden und wählte Art und Weise des Todes eines Menschen.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B37: Comme datropos qui du moins
  • B37: Et ceste atropos dessus dicte
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B37: Atropos haud nostris mulcetur turbida votis :

Östlichste Landschaft Mittelgriechenlands, Halbinsel. Grenzt im Norden an Boiotien.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam / vnd beyd Mysiam
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam . vnd beyd Mysiam
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam / vnd beyd Mysiam
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam / vnd beyd Mysiam
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam / vnd beid Myssiam
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam vnde beyde Mysyam
GW5058: 4 Beleg(e)
  • B34: De piramides et actiques
  • B56: Et dedens le royaulme datique
  • B59: Aussi cruelle terre actique
  • P26: Semblablement la gent daticque
GW5061: 6 Beleg(e)
  • P8: dum atticę iucunditatis princeps Demosthenes / Pla⸗
  • B34: Pyramides lustrant. Attica regna vident.
  • B56: Attica regna adiens : amisit / castra / virosque :
  • B59: Attica terra ferox / pepulisti ingrata Solonem :
  • B59: Exilium dederas : Attica terra viro.
  • P26: Luxibus & squallent Attica regna tuis.

Figuren des Mittelalters. Die Augustiner (13.Jh. n.Chr.-heute) waren und sind bis heute die Angehörigen des nach dem Kirchenvater Augustinus von Hippo benannten Augustinerordens, dem ehemals vierten großen Bettelorden des Spätmittelalters neben den Franziskanern, Dominikanern und Karmeliten (LexMA 1,1220-1221).


Figur der Spätantike. Augustinus (354-430 n.Chr.) war Philosoph, Bischof und neben Hieronymus, Ambrosius von Mailand und Papst Gregor dem Großen einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike. Er predigte nicht nur Abkehr vom Materialismus und Eremitentum (was jedoch bereits kurz nach der Gründung des Augustinerordens im 13.Jh. aufgegeben wurde), sondern etablierte auch die sogenannte Augustinusregel, eine Regel zur Grundlage des Zusammenlebens vieler Ordensgemeinschaften.


GW5048: 4 Beleg(e)
  • B8: Des glich der alt Sant augustin
  • B23: Do in sant Augustinus sach
  • B23: Do hieß sant augustin har tragen
  • B33: Dar vmb so spricht sant Augustin
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B11: Augustinum Ambrosium vnde Gregorium
  • B32: ¶ Dar vmme sprickt sunte Augustin
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B20: ¶Sainct augustin bien clerement
  • B73: ¶Ainsi le fit sainct augustin
  • B73: ¶O sainct augustin tes escriptz
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B73: Augustinus enim dederat confratribus olim
  • B73: Augustine parum iam tua scripta valent.

Figur der Antike. Augustus, geboren als Gaius Octavius (63 v.Chr.-14 n.Chr.), war der erste römische Kaiser. Nach der Adoption durch Caesar 44 v.Chr. nahm er dessen Namen offiziell an und ergänzte ihn 27 v.Chr. um den vom Senat verliehenen Ehrennamen Augustus. Durch seine Leges Iuliae 18/17 v.Chr. verschärfte er die römische Sittenpolitik und Ehegesetzgebung.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Das keiser Julius hatt gemacht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Das keyser Julius hat gemacht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Das keiser Julius hatt gemacht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Das keiser Julius hatt gemacht
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B33: Par cesar qui tamoit de cueur
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B33: Cesar : ab Elysiis fontibus oro veni :
  • P48: Siue ideo Augustum repetas : omnem vel Iuli

Als Ausonier bezeichnete man die Ureinwohner von Mittel- und Unteritalien, in poetischen Texten alle Einwohner Italiens, insbesondere die Römer.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • P17: ie la redigeasse en latin affin que toutes aultres nations comme francoys ausoniens
  • B83: Ausonie et plusieurs citez
GW5061: 5 Beleg(e)
  • P17: enim Galli : sunt Ausonii : sunt Iberi : sunt Pannonii :
  • B8: Pyrrhus ad ausonios populos non castra locasset :
  • B83: Sub iuga Samnites / traxit & Ausonios.
  • B99: Ausonidum torpent membraque lassa ducum :
  • P56: Ausonia : & cędet gręcia magna sibi :

See westlich von Neapel. Laut Vergils 'Aeneis' liegt hier ein Zugang zur Unterwelt.


GW5061: 4 Beleg(e)
  • B3: Ad stygios penetrat sed cum defunctus auernos :
  • B3: Qui vigilant igitur terrenis rebus : auernis
  • B14: Cum quibus ad fetidum sceleratos trudet auernum
  • B57: Sed deus ad pœnas si quem pręscripsit auerni :

Figur des Mittelalters. Avicenna (980-1037 n.Chr.) war ein Universalgelehrter und gilt als einflussreichster Philosoph und Arzt des islamischen Ostens im Mittelalter (LexMA 1, 1298-1300).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B55: Non Auicenna docet medicos tam dogmata vana :

Stadt in der Provence (Frankreich), heutiges Département Vaucluse. Ehemaliger Papstsitz (1309-76 und während des abendländischen Schismas).


Hauptstadt Babylons (heutiger Irak). Ebenfalls Regierungssitz des berühmten Babylonierkönigs Nebukadnezar, unter dem die Stadt eine kurze Blütezeit erlebte. Die damit verbundene Expansion wurde auch als Akt der Hochmut des Nebukadnezar kritisiert.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B15: Das er Babylon die grosse statt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B15: Das er Babylon die grosse stat
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B15: Das er Babylon die grosse statt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B15: Das er Babylon die grosse statt
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B7: Do der stein kam gon Babylon
  • B11: Vnd buwen vff Babel den turn
  • B15: Das er Babilon die grosse statt
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B15: De stad Babylon . groet vnde wol ghestalt
  • B92: Babylon wart ghebuwet dorch hofart
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B15: De babilone: car recite
  • B56: Lequel fut roy de babiloyne
GW5061: 5 Beleg(e)
  • B15: Quod manibus Babilona suis / struxisset / amęnam.
  • B56: Et Nabuchodonosor sceptro Babilona gubernans
  • P45: Sicque sub hoc vrso regnum Babilonis adauctum :
  • P53: Nam Babel / Assyrius / Chaldęus / Parthus / Achęus
  • P55: Sub dominis Babylon maxima censa fuit.

Figur des Mythos. Bacchus, das römische Pendant des griechischen Gottes Dionysos, war der Gott des Weines, der Fruchtbarkeit und des Rausches. Er zog mit großem Gefolge, zu dem auch der betrunkene Satyr Silen gehört, durch das Land (Ov. met. 11,85-99). Die Antike feiert ekstatische Dionysos- bzw. Bacchusfeste.

Knape 2005, S. 552

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B66: Bacchus zoch vmb mit grossem her
  • B66: Aber was wart Baccho dar von
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B66: Bacchus zoch vmb mit grossem her
  • B66: Aber was wart Baccho dar von
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B66: Bacchus zoch vmb mit grossem her
  • B66: Aber was wart Baccho dar von
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B66: Bachus zoch vmb mit grossem her 
  • B66: Aber was wart Baccho dar von 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B66: Bacchus zoch vmb mit grossem her
  • B66: Aber was wart Baccho darvon
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B66: Ptholomeus Plinius Marinus vnde Bachus
GW5058: 6 Beleg(e)
  • B16: De bachus il garde les seaulx
  • B26: Laquelle requeste bachus
  • B72: A bachus et bibacions
  • B99: Et son cueur tient le dieu bachus
  • B111: En la bataille de bachus
  • B111: Au dieu bachus et son office
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B72: Munera iam bacchi merce minuta forent.
  • B99: Eumenidum : cordi bacchicus ardor inest :
  • B111: Et vocat ad sortem Cereris / donumque lyei
  • B111: Hos furor vsque rapit : confundit pectora bacchus

Land der Antike (heutiges Afghanistan), das in der Antike bekannt für seine reichen Goldvorkommen war.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B108: Prorsus & a Bactris / sedula turba ruit.

Biblische Figur, AT. Balak war der König von Moab. Als die Israeliten im Jordantal gegenüber Jericho lagerten, versetzte dies die Moabiter in Schrecken. In der Bileamerzählung (Nm 22-24) rief Balak den Seher Bileam herbei, um Israel zu verfluchen. Obwohl Bileam zunächst ablehnte, gab er schließlich dem Drängen der Gesandten nach. Auf dem Weg zu Balak wich Bileams Eselin vor Gottes Engel zurück. Bei Balak angekommen, geriet Bileams Fluch durch Gottes Einwirken zu einer Segnung Israels, worauf Bileam den Sieg Israels ankündigte und floh.

Knape 2005, S. 553

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach einen ratt
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam eynen rad Balach anbrochte

Figur des Mittelalters. Baldus de Ubaldis (1327-1400) war ein italienischer Jurist und nach Bartolus de Saxoferrato der bedeutendste Vertreter der Kommentatorenschule. Als solcher widmete er sich der Kommentierung u.a. der 'Digesten', der 'Institutionen' Justinians oder der 'Dekretalen' Gregors IX. (LexMA 1,1375-1376).


Figur der Frühen Neuzeit. Guillaume Balsarin (1455-1527) war ein französischer Drucker, Verleger und Buchhändler in Lyon. Er druckte u.a. Jean Drouyns ‚La nef des folz du monde‘ (Lyon, 11.8.1498, GW 5059) und ‘La nef des folz’ sowie ‚La grand nef des folz‘ (Lyon 1498 bzw. 17.11.1499, GW 5060).


Figur der Frühen Neuzeit. Alexander Barclay (1475-1552) war u.a. Priester am Kolleg zu St. Mary Ottery in Devon und ein englischer humanistischer Dichter. Er verfasste nach lateinischer Vorlage eine englische Bearbeitung des 'Narrenschiffs', die unter dem Titel 'The Shyp of Folys of the Worlde' 1509 von Richard Pynson in London erstmals gedruckt wurde.


Figur des Mittelalters. Bartolus de Saxoferrato (1314-1357) war ein italienischer Jurist, Lehrer des Baldus de Ubaldis und neben diesem der bedeutendste Vertreter der sogenannten Kommentatorenschule. Er widmete sich in Pisa und Perugia u.a. der Kommentierung der Digesten Justinians und des Codex. Seine juristischen Schriften wurdne zu Standardwerken der Rechtswissenschaft (LexMA 1,1500-1501).


Stadt in der Schweiz. Im späten 15. und im 16. Jahrhundert einer der wichtigsten Orte des Frühdrucks und der humanistischen Gelehrsamkeit am Oberrhein.


GW5041: 4 Beleg(e)
  • P6: z Basell : durch Sebastianum Brant.
  • B27: Z Heidelberg / Mentz / Basel / gstanden
  • B63: Z Basel vff dem kolenbergk
  • P58: Basel vff die Vasenaht / die man der narren
GW5042: 3 Beleg(e)
  • P6: ernst vnd arbeyt . gesamlet zu Basell : durch
  • B27: Czu Heydelberg . Meyntz . Basel . gestanden
  • B63: Czu Basel auff dem kolenbergk
GW5046: 4 Beleg(e)
  • P20:
  • B27: Z Heidelberg / Mentz / Basel / gstanden
  • B63: Z Basel vff dem kolenbergk
  • P58: Jn beiden rechten doctorem / Gedruckt z Basel
GW5047: 4 Beleg(e)
  • P6: beyt gesamlet z Basel / durch Sebastia
  • B27: Z Heidelberg / Mentz / Basel / gstanden 
  • B63: Z Basel vff dem kolenbergk
  • P58: Jn beiden rechten doctorem / Gedruckt z Basel
GW5048: 4 Beleg(e)
  • P6: barlicher erklert / z Basel durch
  • B27: Z heydelberg / Mentz / Basel gestanden
  • B63: Z Basel vff dem kolenberck
  • B27b: Z Heidelberg / Mentz / Basel gstanden
GW5053: 2 Beleg(e)
  • P5: moye vnde arbeyt . vorklaret to Bazel . dorch
  • B27: To Kollen . Mentz . Bazel ghestanden
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B27: En basilee furent nourritz
GW5061: 3 Beleg(e)
  • P8: ter me puerum / stipendiis fęlicis achademię sub te prę⸗
  • B27: Hunc Basilea fouet. Lyps istum Barbara tellus :
  • P58: pletę : In laudatissima Germanię vrbe Basiliensi :

Figur des Mythos. Der Basilisk war ebenso wie der Cerastes ein Schlangenwesen, das durch seinen giftigen Biss, Atem und starren Blick töten kann (Plin. nat. 8,78).

Knape 2005, S. 554

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B16: Glich wie der Basiliscus dt /
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B16: Gleich wie der Basiliscus dut .
  • B99: Der Cerastes . vnd Basylist .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B16: Glich wie der Basiliscus dt
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B16: Glich wie der Basiliscus dt
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B16: Glich wie der Basiliscus dt
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: De Cerastes vnde de Baselyst

Germanischer Stammesverband mit Ursprung an der oberen Weichsel, der sich später zum Donaudelta und bis nach Thrakien ausbreitete. Die Bastarnen werden daher gemeinsam mit anderen Völkern genannt, die sich vom christlichen Glauben abwandten.

Knape 2005, S. 554

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas / sambt vnd Thauricos
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas . sambt vnd Thauricos
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas / sambt vnd Thauricos
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas / sambt vnd Thauricos
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas / sambt vnd Chauricos
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas tosamende vnde Tauricos

Biblische Figur, AT. In II Sm 11-12 erblickte David Batseba, erkannte sie als Frau eines seiner Krieger und verkehrte mit ihr. Als Batseba schwanger wurde und Davids Versuch, ihrem Ehemann Uria die Schwangerschaft unterzuschieben, scheiterte, wurde Uria ermordet. Nachdem das erste gemeinsame Kind starb, heirateten David und Batseba, und Batseba gebar Salomo. In III Rg 1-2 steht Batseba in der Reihe machtvoller Frauen am judäischen Königshofs und sichert Salomo offenbar durch eine List die Thronnachfolge.

Knape 2005, S. 555

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid ließ weschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee
  • B92: Hett Bersabe jrn lib bedeckt
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid ließ waschen Bersabe
  • B33: Als Dauid geschach mit Bersabee
  • B92: Hett Bersabe iren leib bedeckt
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid ließ wesschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee
  • B92:
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid ließ wesschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee 
  • B92: Hett Bersabee jrn lib bedeckt
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid sach weschen Bersabe
  • B33: Als dauid geschach mit Bersabee /
  • B92: Hett Barsabe irn lib bedeckt
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B4: Der vrowen Bersabeen blothe been
  • B13: Do he sach dat wasschent Bersabe
  • B92: Hadde Barsabe ere been bedeckt
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B92: ¶Bersabee si eueillee
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B92: Bersabee si non nudasset crura venusta :

Figur des Mittelalters. Bayezid I. (1360-1403) war 1389 bis 1402 Sultan des Osmanischen Reiches. Für seine grausamen Blitzfeldzüge (z.B. Eroberung Bulgariens 1394, Unterwerfung der Walachei 1394), Sieg gegen die Kreuzfahrer in der Schlacht bei Nikopolis (1396)) erhielt er den Beinamen yıldırım ´der Blitz´ (LexMA 1,1714-1715).


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B99: Ce nomme bagiazit le prince
  • B99: Ilderimins et la gent cruelle
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B99: Bagiazit princeps : sua gens quem nomine diro
  • B99: Ildrimi vocitant : arma seuera parat :

Figur der Frühen Neuzeit. Der norditalienische Humanist Thomas Beccadellus (15.Jh.) verfasste volkssprachige Gedichte, u.a. zu Ehren der Mystikerin Katharina von Bologna, und lateinische Epigramme, deren zwei Eingang in die 'Stultifera navis' des Jakob Locher fanden.


GW5061: 4 Beleg(e)
  • P56: Epigramma Thomebecca
  • P56: delli Cymbri adolescentuli primarii & impube⸗
  • P61: Epigramma Thome beccadelli Cymbri adolescentuli
  • P61: Eiusdem Thome ad Ioh. Bergmanum de Olpe CLV

Figuren des Mittelalters. Die Beg(h)arden (12.-16.Jh. n.Chr.), auch Lollarden genannt, waren die männlichen Angehörigen einer christlichen Gemeinschaft, die wie die Beg(h)inen ein geistliches Leben nach dem Evangelium führen wollten (LexMA 1,1798), ohne ein Ordensgelübde abzulegen oder in Klausur zu leben. Sie wurden immer wieder der Häresie verdächtigt.


GW5058: 5 Beleg(e)
  • P32: Begars de tiers ordre et beguines
  • P32: Lohardes begutes courez
  • P32: Ce sont vous les lolhardiens
  • P32: Et voz beguines et lolhars
  • P32: O lolhart gormant et inhert
GW5061: 4 Beleg(e)
  • P32: Gaudeo . Lolhardos quos prętermisimus olim :
  • P32: Currite lolhardi / beguinę / siue beguttę /
  • P32: Lolhardi in turpi veste / breuique patent.
  • P32: Hunc ego peruersum Lolhardum seu goliardum

Figuren des Mittelalters. Die Beg(h)inen (12.-16.Jh. n.Chr.), auch Begutten genannt, waren die weiblichen Angehörigen einer christlichen Gemeinschaft, die keine Ordensgelübde ablegten und nicht in Klausur lebten. Ebenso wie die Begarden führten sie ein religiöses, eheloses Leben in Gemeinschaft.


GW5058: 8 Beleg(e)
  • P32: a beguinis
  • P32: Begars de tiers ordre et beguines
  • P32: Lohardes begutes courez
  • P32: Venez beguines discourez
  • P32: Beguines suiuons ses allans
  • P32: Vous beguines auez commy
  • P32: Apres voz beguines sen vont
  • P32: Et voz beguines et lolhars
GW5061: 6 Beleg(e)
  • P32: Beguinasque iuuat his nec abesse suas.
  • P32: Bęgardosque suos : hippocritumque genus.
  • P32: Currite lolhardi / beguinę / siue beguttę /
  • P32: Currite lolhardi / beguinę / siue beguttę /
  • P32: Currite bęgardi : spiritus ire iubet.
  • P32: Beguinę incędunt : calceolosque mouent.

Biblische Figur, AT. Grundböse Teufelsfigur, die außerhalb der göttlichen Ordnung steht.

Knape 2005, S. 554

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B105: Got hat mit Belyal nüt gemeyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B105: Got hat mit Belyal nit gemyen gemeyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B105: Gott hat mit Belyal nüt gemeyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B105: Gott hat mit Belyal nüt gemeyn

Figur des Mythos. Bellerophon war ein korinthischer Sagenheld. Am Hofe des Königs Proitos von Tiryns klagte ihn die Königin Anteias (die ihn begehrte und die er verschmähte) an, sie geschändet zu haben. Doch weder Proitos noch sein Schwiegervater Iobates, der König von Lykien, wagten ihn zu töten. Iobates gab ihm vielmehr den lebensgefährlichen Auftrag, die feuerspeiende Chimaira zu überwinden. Mit Hilfe des Pegasus gelang es Bellerophon, das Untier zu töten. Auch weitere gefährliche Aufträge konnte Bellerophon überleben, so dass ihm Iobates schließlich seine zweite Tochter zur Frau gab und ihm die Hälfte seines Königreichs Lykien schenkte.

Knape 2005, S. 554

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Als Bellerophon Hyppolitus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Als Bellerophon Hyppolitus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Als Bellerophon Hyppolitus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Als Bellerophon Hyppolitus
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Bellerophon vnd hyppolitus

Biblische Figur, AT. Herrscher von Babylon (626-539 v.Chr.), in der Bibel König von Babylon. Als er bei einem Gastmahl (Dn 5) frevelhaft kultische Gefäße aus dem Tempel von Jerusalem verwendete, erschien eine Schrift mit dem Menetekel an der Wand. Daniel deutete die Schrift, indem er auf Belsazars Vater Nebukadnezar und auf dessen Schicksal verwies. Anders als dieser habe Belsazar sich über Gott erhoben und nicht Demut geübt. Belazar wurde so zum Prototyp des überheblichen und gottesfernen Monarchen. Petrus Comestor erzählt, dass Belsazar seinen toten Vater in Stücke schlagen ließ, damit dieser nicht wieder von den Toten auferstehen konnte (vgl. Knape 2005, 553).

Knape 2005, S. 553

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch sünd sym ziel kam vor
  • B90: Balthesar hatt nit vil glück
  • B104: Als er Balthesar sagen soltt
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch snd seyn ziel kam vor
  • B90: Balthesar hat nit vil glck
  • B104: Als er Balthesar sagen solt
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch sünd sym zyel kam vor
  • B90:
  • B104: Als er Balthesar sagen soltt
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch sünd sym zyel kam vor 
  • B90: Balthasar hatt nit vil glück
  • B104: Als er Balthesar sagen soltt
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch sund sim zyl kan vor
  • B90: Balthesar hatt nit vil glück
  • B104: Als er Balthasar sagen soltt
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B86: Dar vmme Baltazar was van sundiger art
  • B90: Baltazer hauwede synen vader in stucke
  • B104: Daniel heft Baltazer . warheyt vormelt
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B90: Balthazar ex merito ducebat tempus & annos

Biblische Figur, AT. Ben-Hadad war König von Aram. Als Ben-Hadad Samaria belagerte, verlangte er von Ahab mehr, als ihm zustand, und als dieser sich widersetzte, griff Ben-Hadad ihn an. Ahab siegte, weil er die Gegner bei einem Mahl angriff. Ahab verzieh ihm gegen den Willen Gottes (III Rg 20).

Knape 2005. S. 555

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch wyn lag nyder Bennedab /
  • B46: Ouch Benedab der künig brach
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch wein lag nyder Bennedab .
  • B46: Auch Benedab der knig brach
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch wyn lag nyder Bennedab /
  • B46: Ouch Benedab der künig brach
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch wyn lag nyder Bennedab /
  • B46: Ouch Benedab der künig brach
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch win lag nyder Bennedab
  • B46: Ouch benedab der künig brach
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B46: Do Benedab de konninck de ghaue sach
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B46: ¶Ou bien celles de benadab
  • B46: Qui benadab tresvilement
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B46: Vota etiam Benadab fregit dum munera vidit.

Ort im Unterelsass, südlich von Straßburg. Ob Brant auf diesen Ort anspielt, erscheint Lemmer 2004, 355 fraglich. Möglich sei auch, dass Brants Wortform "Bennfeldt" in ihrem ersten Bestandteil auf "benne" (Bauernkarren) anspielt und mit dieser Scherzbildung den falschen Adel verspotten will.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B76: Die sint des adels von Bennfeldt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B76: Die synt des adels von Bennfeldt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B76: Die sint des adels von Bennfeldt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B76: Die sint des adels von Bennfeldt
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B76: Die sint des adels von benseld
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B76: Se synt des adels van bystervelt

Biblischer Stamm, AT. Die Benjaminiter waren einer der zwölf Stämme Israels. Von der "Schandtat" von Gibea erzählt Idc 19-20: Ein Levit kam mit seiner Nebenfrau in die benjaminitische Stadt Gibea und fand eine Herberge. In der Nacht umstellten Einheimische das Haus und verlangten die Herausgaber der Nebenfrau. Als der Levit und sein Gastgeber der Forderung notgedrungen nachgaben, vergewaltigten die Einwohner die Nebenfrau, die dies nicht überlebte. Daraufhin beschloss der Zwölfstämmebund einen Rachefeldzug gegen die Benjaminiter.

Knape 2005, S. 555

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B21: Stroffen die sn Benyamyn
  • B33: Vnd den snen Benyamyn /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B21: Straffen die sn Benyamyn
  • B33: Vnd den snen Benyamyn .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B21: Stroffen die sn Benyamin
  • B33: Vnd den snen Benyamyn /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B21: Stroffen die sn Benyamin 
  • B33: Vnd den snen Benyamyn /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B21: Stroffen die sün beniamin /
  • B33: Oder den sun Beniamyn /

Figur der Frühen Neuzeit. Johann Bergmann von Olpe (1455-1532) war ein römisch-katholischer Priester, Basler Drucker (seit 1494) und Verleger, der zahlreiche Werke von Sebastian Brant und Jakob Locher publizierte. Er gab 1494 u.a. das 'Narrenschiff' von Sebastian Brant heraus und ließ es wohl bei Michael Furter drucken.


GW5046: 1 Beleg(e)
GW5047: 3 Beleg(e)
GW5061: 18 Beleg(e)
  • P14: Ad Iohannem Bergmannum
  • P14: de Olpe. Iacobi Locher decatostichon.
  • P29: Iohannem Bergmannum de Olpe. Archidiaconum
  • P29: rescerent : Tu tamen in primis : Iohannes Bergma
  • P29: ne : dignus mihi videris : qui humanitate (quę po ⸗
  • P30: Ad eundem Iohannem. B. de Olpe.
  • P30: Me rogo commendes nostro iucunde Iohannes
  • P31: Iohannem Bergmanum festine adeant.
  • P31: Bergmano : ad nitidos & properate lares :
  • P31: Bergmano : ad nitidos & properate lares.
  • P32: Perge bonis cęptis : rogat id tuus atque Ioannes
  • P32: Olpigena : fausto fine / diuque Vale.
  • P57: Eiusdem thome ad Iohannem Bergmanum de Olpe
  • P58: nuper opera & promotione Iohannis Bergman de Olpe
  • P60: Ad Iohannem Bergmanum de Olpe decatostichon
  • P60: fautorem suum. d. Iohannem. B. de Olpe CXL
  • P60: Ad numeros suos vt Iohannem Bergman festine
  • P61: Eiusdem Thome ad Ioh. Bergmanum de Olpe CLV

Figur des Mittelalters. Bernhard von Clairvaux (1090-1153 n.Chr.) war ein französischer Abt, Theologe, Kirchenlehrer, Kreuzzugsprediger und ist seit 1174 n.Chr. Kirchenheiliger. Als einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens war er maßgeblich an dessen Ausbreitung über ganz Europa beteiligt (LexMA 1,1992-1998).


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B15: Dar vmb der lieb Bernhardus spricht
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B11: Tomam Bernardum Eusebium
GW5058: 1 Beleg(e)
  • P9: importables ennuytz de oysiuete qui est (ainsi que dit sainct bernard) mere de tous vi

Figur der Frühen Neuzeit. Philippus Beroaldus der Ältere (1453–1505) war ein italienischer Humanist und seit 1479 Professor der Rhetorik und Poesie in seiner Heimatstadt Bologna (LexMA 1,2014). Jacob Locher, der Verfasser der 'Stultifera navis', studierte bei ihm in Bologna während seiner Italienreise, die ihn von 1493 bis 1495 nach Bologna, Pavioa, Ferrara, Venedig und Pavia führte.


GW5061: 2 Beleg(e)
  • P8: vulgares : vernaculaque dictamina / Philippus Beroal⸗
  • P8: dus Bononiensis / ęque pręceptor meus / omnisque vetu⸗

Figur der Antike. Bessos (4.Jh. v.Chr.) war ein Verwandter des persischen Großkönigs Dareios III., seit etwa 336 v. Chr. Satrap der Provinz Baktrien und Feldherr Dareios des III. in der Schlacht bei Gaugamela. Er war führend an dessen Ermordung beteiligt und rief sich danach als Artaxerxes zum Nachfolger des Dareios aus.

Knape 2005, S. 555

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus syn dyener stach jn dott /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus sein dyener stach in dott .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus syn dyener stach jn dott /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus syn diener stach jn dott /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus sin diener stach in dott /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus syn dener stack ene doet

Ort im heutigen Israel, Verkehrsknotenpunkt mit fruchtbarer Umgebung. Wurde von Jonathan dem Makkabäer bereist.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B12: Quant en bethsan fut arriue

Stadt im Westjordanland, Herkunfsort von David (I Sm 16,1; Mi 5,1) und Geburtsort Jesu Christi.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B63: Vnder der kryppf z Bettleheyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B63: Vnder der krypp zu Bettleheyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B63: Vnder der krippf z Bettleheyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B63: Vnder der krippf z Bettleheyn
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B30: Kein teil z bethlehem innemen
  • B63: Vnder der kippf / z Bettleheym
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B34: To Rome . Syna vnde Bethlehem
  • B63: To betlehem . ok spreken se van deme rauen

Fiktive Figur. Der Betrügolf ist die Personifikation des Betrugs.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff / btriegolfs brder ist
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff . betriegolfs bruder ist
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff / btriegolffs brder ist
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff / btriegolffs brder ist
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff / btriegolfs brder ist
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B67: Wonolf . bedregolf syne broder synt

Biblischer Ort, der nur im Buch Judith bezeugt ist. Aus Betulia stammte Judit, und hier spielt sich die Handlung des Juditbuchs zum Großteil ab.


Biblische Figur, AT. Bileam war ein Seher, der nicht aus Israel stammte und von dem Nm 22-24 berichtet.. Der moabitische König Balak bat den Seher Bileam, das Volk Israel zu verfluchen. Als Bileam schließlich der Aufforderung folgte und auf seiner Eselin zum König reiten wollte, griff Gott ein: Die Eselin weigerte sich, weiter zugehen, obwohl Bileam sie schlug. Schließlich ließ Gott sie sprechen.

Knape 2005, S. 552

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balams esels beyn /
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
  • B104: Der engel hyndert Balaam
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balms esels beyn .
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
  • B104: Der engel hyndert Balaam
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balams esels beyn /
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
  • B104: Der engel hyndert Balaam
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balams esels beyn
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
  • B104: Der engel hyndert Balaam
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Ralams esefs bein /
  • B92: Balaam gab Balach einen ratt
  • B104: Der engel hindert Balaam
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B63: Vnde wor Balaam myt synem ezel benachte
  • B92: Balaam eynen rad Balach anbrochte
  • B104: De engel hynderde Balaam

Figur der Antike. Bion von Borysthenes (3.Jh. v.Chr.) war ein eklektischer Wanderprediger, Philosoph und einer der sieben Weisen Griechenlands. Nach Plutarchs 'De educatione' 7d verglich er diejenigen, die nicht in der Lage sind, die Philosophie zu verstehen, mit den Freiern, die vergeblich um Penelope warben (Knape 2005, 555).

Knape 2005, S. 555

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B107: Bion der meister spricht / das glich
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B107: Bion der meyster spricht . das glich
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B107: Bion der meister spricht / das glich
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B107: Bion der meister spricht / das glich 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B107b: Bion der meister spricht / das glich

Alexander Barclay wendet sich in seinem englischen 'Narrenschiff' (Kap. 'The discripcion of a wyse man', f. cc.xlvij') an "his welbeloued frende" John Bishop, der damals Rektor von St Paul's Church in Exeter war.


Biblische Figur, AT. Boas war ein Grundbesitzer aus Betlehem und Verwandter von Ruts Schwiegermutter Noomi. Er gewährte der verwitweten Moabiterin Ruth Zuflucht und gab ihr Arbeit bei der Ährenlese auf seinem Acker (Rt 2). Später heirateten Boas und Rut.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B52: Es sindt gar wenig Boos me
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B52: Es syndt gar wenig Boos me
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B52: Es sint gar wenig Boos me
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B52: Es sint gar wenig Boos me
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B52: Es sindt gar wenig Boos me
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B52: Jd synt ghar weynich Boos meer

Figur des Mittelalters. Boccaccio, Giovanni (1313-1375) war ein italienischer Schriftsteller, Dichter und bedeutender Vertreter des Renaissance-Humanismus. Mit seinem 'Decamerone' (mit-)begründete er die Tradition prosaisch-novellistischen Erzählens (LexMa 2,298-301).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: natus. Quin & Boccatii interpres esse non erubuit. Max⸗

Figur der Antike. Boethius (480-524 n.Chr.) war ein spätantiker römischer Politiker, neuplatonischer Philosoph, Schriftsteller und Verfasser theologischer Schriften. In der 'Consolatio philosophiae', seinem Hauptwerk, behandelte er u.a. unter Verwendung des Bildes des Arztes in Buch 1 und - in Auseinandersetzung mit fortuna - im 2. Buch die Heilung des in seiner Not seelisch erkrankten Gefangenen.


Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im heutigen Italien. Die Rechtsschule von Bologna war eine der bedeutendsten hohen Schulen des europäischen Mittelalters, die von zahlreichen Studierenden aus dem In- und Ausland frequentiert wurde. Die Zivilrechtswissenschaft erlebte hier bis Mitte des 13. Jahrhunderts ihre erste Blüte und die Kanonistik bis Mitte des 14. Jahrhunderts ihre klassische Epoche (LexMA 2,374-375). Die Universitates der Rechtsstudenten und der Artisten wurden im 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B92: Z Bonony / z Pauy / Pariß
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B92: Czu Bonony . zu Pauy . Pariß
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B92: Z Bonony / z Pauy / Pariß
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B92: Z bonony / z Pauy / Pariß
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B27: Z bonony / z pauy / pariß
  • B92: Z Bonony / z Pauy / Pariß
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B92: To Banony . to Pauy . to Parysz
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B92: Dicit enim fatuus me docta Bononia pauit :
  • P61: Primarii stude. Bononie. ad S. Brant CLV

Figur des Mythos. Bootes, der 'Ochsentreiber', ist die Personifikation eines Sternenbildes in der Nähe des Großen Wagens (Hom. Od. 5,272; Ov. met. 8,211). Zu ihm gehören die Ursa und die Hyaden (Ov. met. 3,595). Bei Interpretation des großen Wagens als Bär wird Bootes als Arktophylax 'Bärenhüter' bezeichnet. Mitunter wird er nach seinem hellsten Stern Arcturus genannt.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes / vrsa gang
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes . vrsa gang
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes / vrsa gang
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes / vrsa gang 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes vrsa gang

Stadt im heutigen Frankreich, Hauptstadt des heutigen Département Gironde sowie Aquitaniens.


Figur des Mythos. Boreas, dessen römisches Pendant Aquilo darstellt, ist ein Sohn des Titanen Astraios und der Eos, Bruder von Euros (~Ostwind), Notos (~Südwind) und Zephyros (~Westwind) und Entführer sowie Gatte der Nymphe Oreithyia. Er gilt als Personifikation des winterlichen Nordostwinds, der von Thrakien nach Griechenland weht.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B66: Ou souffle le vent boreus
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P11: Versibus pingit : boreęque flatus.

Meerenge zwischen Europa und Asien. Der Name 'Bosporus' (Kuh- oder Ochsenfurt) geht auf den Mythos der in eine weiße Kuh verwandelten Io zurück, die vor einer Rinderbremse, die ihr die eifersüchtige Hera geschickt hatte, über das Ionoische Meer flieht und die Meerenge zwischen Europa nach Asien, den nach ihr genannten 'Bosporus', überwindet.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Bosphore aussi la grant tracie
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B99: Bosphorus at Thracię : septem quoque regna Trionis :
  • P52: Circumsepta fretis / bosphoreosque mari :

Gebiet im heutigen Belgien. Die Brabanter stellen einen großen Teil der "alten" Narren.


Figur der Frühen Neuzeit. Sebastian Brant (1457/1458-1521) war ein deutscher Jurist, Dichter und Herausgeber. Nach seiner Tätigkeit als Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Basel (1489-1501) wirkte er ab 1501 bis zu seinem Tod als Stadtsyndikus und Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg (LexMa 2,574-576).


GW5041: 5 Beleg(e)
  • P6: z Basell : durch Sebastianum Brant.
  • B109: Als spricht Sebastianus Brant
  • B113: Als bschlüßt Sebastianus Brant
  • B114: Wünsch ich Sebastianus Brant
  • P58: arbeit / gesamlet ist / durch Sebastianum Brant
GW5042: 6 Beleg(e)
  • P6: Sebastianum Brant . in beyden rechten doctor .
  • B109: Als spricht Sebastianus Brant
  • B113: Als beschlest Sebastianus Brant
  • B114: Wunsch ich Sebastianus Brant
  • P58: m . vnd arbeyt . gesamlet ist . durch Sebas-
  • P58: tianum Brant . Jn beiden rechten doctorem
GW5046: 5 Beleg(e)
  • P20: Sebastianum Brant. jn beyden rechten doctor.
  • B109:
  • B113: Als bschlüßt Sebastianus Brant
  • B114: Wünsch ich Sebastianus Brant
  • P58: arbeit / gesamlet ist / durch Sebastianum Brant
GW5047: 6 Beleg(e)
  • P5: Der narr Sebastianus Brant
  • P6: num Brant / jn beyden rechten doctor.
  • B109:
  • B113: Als bschlüßt Sebastianus Brant 
  • B114: Wünsch ich sebastianus Brant
  • P58: arbeyt / gesamlet ist / durch Sebastianum Brant
GW5048: 6 Beleg(e)
  • P1: sel durch Sebastianum Brant lerer beider rechten
  • P6: Sebastianuz Brant lerer beyder
  • B109: Als spricht Sebastianus Brant
  • B113: Als bschlißt Sebastianus Brant
  • P58: lengerung / vnd schinbarlicher erklerung / durch Se
  • P58: bastianum Brant Jn beiden rechten doctorem / Ge-
GW5053: 4 Beleg(e)
  • P5: Sebastianum Brant . in beyden rechten doctor
  • B109: Dar van sprickt hir Sebastianus brant
  • B113: Wunsche vns allen ik . Sebastianus brant
  • P58: to bazel . Dorch Sebastianum brant in bey
GW5058: 4 Beleg(e)
  • P9: par maistre sebastian brant premier compositeur diceluy Et par ce que lintitulacion
  • P17: Sebastian brant docteur es droiz et poete tresnoble pour le commun salut des mortelz
  • P58: stre Sebastian brant docteur es droiz. Con
  • P58: par ledit brant. Et de nouuel translatee de
GW5061: 31 Beleg(e)
  • P8: tissimum virum Sebastianum Brant : Iurisconsultum &
  • P10: Carmen eiusdem : ad S. Brant
  • P10: Sed postquam Titio sacras euoluere musas
  • P12: Brant : cuius celebris fama decusque viget.
  • P14: Te duce : multisonus Brant / claro nomine fulget.
  • P15: latiale solum : Exhortatio Sebastiani Brant.
  • P16: nem : Celeusma Sebastiani Brant.
  • P17: noster iucundissimus / Sebastianus Brant / Iurium do⸗
  • B114: In primisque suo Ticioni / magna precatur
  • B114: Theda / satus ingens : Brant venerande vale.
  • P27: Eleuet sed Brant rogo perdisertum :
  • P27: Brant : & heroos tribuit beatos :
  • P28: acuphago Argentinensi Sebastianus Brant :
  • P30: Perpetuam. valeat Brant meus ille diu.
  • P31: Dicite : vos primum Titioni ostendat amico :
  • P32: nouorum fatuorum additio Sebastiani Brant.
  • P36: pereuntibus. Inuentio noua. Sebastiani Brant.
  • P56: ris ad D. Sebastianum Brant vtriusque iuris docto /
  • P56: Brante : tuę vates firma columna domus :
  • P57: Branti : diuina hęc condere mente solet
  • P58: Finis Narragonicę nauis per Sebastianum Brant.
  • P58: lomusum in latinum traductę : perque prętactum Seba⸗
  • P58: stianum Brant denuo reuisę : aptissimisque concor⸗
  • P60: Epistola Iacobi locher ad Sebastianum Brant II
  • P60: Carmen eiusdem ad Sebastianum Brant III
  • P60: gonicę e barbaria in latiale solum exhortatio Se /
  • P60: bastiani Brant. VI
  • P60: In narragonicam profectionem celeusma. S. Brant VI
  • P60: Additio Sebastiani Brant CXLII
  • P61: Noua inuentio . S. Brant.
  • P61: Primarii stude. Bononie. ad S. Brant CLV

Region im heutigen Nordwestfrankreich am Atlantik, die aufgrund der Meerlage und seiner Nähe zu England in der Vergangenheit auch englisches Hoheitsgebiet war.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B66: Bretaigne es fins de la monarche

Bezeichnung für eine ehemalige römische Provinz, Teil des heutigen Großbritanniens. Britannien wird in den europäischen 'Narrenschiffen' zusammen mit anderen Ländern und Völkern genannt, die aus der Narrenlektüre lernten.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B108: Dextreme terre la bretaigne
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B66: Semotam Thylen : quęrit vel in orbe Brytannos

Figur der Antike. Lucius Iunius Brutus (6.Jh. v.Chr.) war der Begründer der römischen Republik (Tac. ann. 1,1,1). Nach Sturz des Königstums und Vertreibung des letzten etruskischen Königs, Tarquinius Superbus, im Jahr 509 v. Chr., wurde er erster römischer Konsul bzw. praetor maximus. Als historisches Exemplum des Kampfes gegen die monarchische Herrschaft, der Strenge und Aufopferung für das Vaterland im Sinne der libera res publica verkörperte er idealtypische römische Wertvorstellungen.


Figur der Antike. Marcus Iunius Brutus (85-42 v.Chr.) war Politiker und einer der Mörder Caesars. Wie Marcus Porcius Cato Uticensis war er, der 58 v.Chr. seine politische Karriere als Assistent Catos begonnen hatte, überzeugter Republikaner und unterstützte von seinem ersten Auftritt im Senat an die Partei der Optimaten gegen das Erste Triumvirat.

Knape 2005, S. 556

GW5042: 1 Beleg(e)
  • B49: Brutus . vnd Catho sint beyd dott

Figur des Mittelalters. Bulgarus (12.Jh. n.Chr.) war ein italienischer Jurist und neben Martinus Gosia, Jacobus de Boragine und Hugo de Porta Ravennate das bekannteste Mitglied der Scuola bolognese dei glossatori. Der Verfasser des Kommentars 'De Regulis Iuris' stellte ein Gesetz auf, das den Ehemann in dem Falle, dass die angeheiratete Frau vor ihrem Vater starb, dazu verpflichtete, das Mitgift an den Vater der Braut zurückzugeben. Bulgarus verlor angeblich alle seine Kinder und heiratete daraufhin eine andere Frau (vgl. Knape 2005, 556f.).

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt ouch synen sn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt auch seynen sun
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt ouch synen sn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt ouch synen sn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt ouch sinen sun
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus de eruede synen son

Region im heutigen Frankreich. Ehemalige historische Provinz, Hauptstadt: Dijon. Wird mit anderen Ländern und Regionen genannt, die von übertrieben wissbegierigen Geo- und Kartographen vermessen werden.


Figur des Mythos. Busiris ist ein ägyptischer König und Erbauer Thebens. Er tötet als Priester des Osiris alle Fremden, um diese der Gottheit zu opfern (Ov. ars 1,645-654; Serv. georg. 3,5; Boeth. cons. 2,6,9-10). Schließlich wird er selbst von Herakles erschlagen.

Knape 2005, S. 557

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B69: Des glich geschach ouch Busyris
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B69: Des gleich geschach auch Busyris
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B69: Des glich geschach ouch Busyris
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B69: Des glich geschach ouch Busyris 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B69: Des glich geschach ouch Busyris
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B69: Also gheschech Adonisedech vnde Busyris

Figur des Mythos. Byblis, die Tochter des Miletos, wurde durch die sehnsüchtige Liebe zu ihrem Zwillingsbruder Kaunos in den Tod getrieben. Ihr Sterbeprozess wird in verschiedenen Varianten geschildert (z.B. Erhängungstod, Sturz von Felsen, Zerfließen zu eine Quelle im Tränenmeer, vgl. Ov. met. 9,453-665).

Knape 2005, S. 557

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit jrm brder holt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit irem bruder holt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit jrm brder holt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit jrm brder holt
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit dem brder holt

Stadt am Bosporus, heutiges Instanbul. Übergang vom heutigen Griechenland zur heutigen Türkei sowie europäischem zu asiatischem Kontinent. Von Kaiser Konstantin 330 in Konstantinopel umbenannt.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P52: Nomine de proprio vocat hanc : Byzantia quondam.

Ehemaliges Königreich, heute auf österreichischem und tschechischem Gebiet. Religiös betrachtet vor allem im 15. Jahrhundert sowohl von christlichem als auch osmanischem Einfluss geprägt; hier als nicht-christliches Reich erwähnt.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B14: Gott ist keyn bhem / oder Datt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B14: Got ist kein bhem . oder Datt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B14: Gott ist keyn bhem / oder Datt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B14: Gott ist keyn bhem / oder Datt
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B34: Dann ob vol böhemsch wer din ht
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B98: Scithe boeme qui democquent
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B98: Secta Bohemorum fidei ludibria tractat :
  • P53: Sex ita principibus legitur Rex : atque Bohęmus

Landschaft und Volk im heutigen Mittelgriechenland. Wird gemeinsam mit andern Ländern und Völkern genannt, die vom christlichen Glauben abfielen.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Boeciam / Thessaliam
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Boeciam . Thessaliam
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Boeciam / Thessaliam
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Boeciam / Thessaliam
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnd Eadmus in boecia
  • B99: Boeciam / Thessaliam
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnde Cadinus in Boecia
  • B99: Boeciam . Tessalyam

Fiktive Figuren. Die Bürger von Affenberg sind die fingierte Personengruppe der Einwohner von Affenberg. Affenberg fungiert hier ähnlich wie Narrenberg als fiktive Ortsbeschreibung, welche eine gesamtkapitelübergreifende Personenkritik ermöglicht.

Knape 2005, S. 557

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B95: Das synt burger z Affenbergk
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B95: Das sint burger zu affenbergk
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B95: Das sint burger z Affenbergk
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B95: Das sint burger z burger z Affenbergk 
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B95: ¶ To apenberge wonen der borger vele

Figur der Antike. Der Kelte Caecilius Statius (ca. 230/220-168 v.Chr.) gehörte zu den beliebtesten Autoren der römischen Komödie. Nur von drei Komödien lässt sich heute der Handlungsverlauf grob rekonstruieren. Cicero zitiert im 'Cato major' einige Verse, in denen sich Caecilius abschätzig über das Alter äußerte und von denen sich Cicero entschieden distanziert (Cic. Cato, 25).


Stadt im heutigen Frankreich, Hauptstadt des Département Calvados. Seit gallo-römischer Zeit besiedelt. Wird im Zuge anderer Städte und Länder genannt, die von jungen Menschen gerne bereist werden, aus denen sie aber weniger gebildet zurückkehren als zuvor.


Figur der Antike. Gaius Iulius Caesar (100-44 v.Chr.) war römischer Staatsmann, anti-republikanischer Begründer des Prinzipats, Feldherr und Autor. Bereits vor seiner Diktatur verabschiedete er die Leges Iuliae, u.a. auch das Ehebruchgesetz Lex Iulia de adulterio. Auch trat er militärisch-expansiv in Erscheinung: z.B. Gallischer Krieg (58-51/50 v.Chr.), Bürgerkrieg gegen Pompeius (49 v.Chr.), Alexandrinischer Krieg (48/47 v.Chr.). Während letzterem pflegte er eine Liebesbeziehung mit der ägyptischen Königin Kleopatra. Aufgrund seines Umgangs mit seinen Gegnern galt er als exemplum der clementia. Nach Suet. Iul. 81,4 habe er kurz vor seiner Ermordung noch Briefe erhalten, denen er sich allerdings nicht widmen wollte, sodass seine Mörder rund um Marcus Iunius Brutus unverzüglich zur Tat schreiten konnten (Knape 2005, 583).

Knape 2005, S. 583

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius der keiser / jn dem strit /
  • B56: Julius der keyser / was geng
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius der keiser . in dem streit
  • B56: Julius der keyser . was genug
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius der keyser / jn dem strit /
  • B56: Julius der Keyser / was geng
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius der keyser / jn dem stritt
  • B56: Julins der Keyser / was geng
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B12: Julius der keiser in dem stritt
  • B26: Julius der weint in alle macht
  • B33: Des keyser Julius hat gemacht
  • B56: Julius der keiser / was geng
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius de keyser in deme stryd
  • B56: Julius de keyser . van em lest men ock
GW5058: 6 Beleg(e)
  • B12: Cesar qui estoit si fort craint
  • B13: Mais cesar qui fit enquester
  • B24: Et ou cesar mene la guerre
  • B37: ¶Comme a cesar qui trop assez
  • B56: ¶Cesar qui la mort fut fit fit souffrant
  • P26: Par iule a lempire de romme
GW5061: 11 Beleg(e)
  • B12: Iulius / externis metuendus Cęsar in oris /
  • B24: Qui curat quid mundus agat : quo cęsar in orbe
  • B37: Iulius immenso dominator cęsar in orbe.
  • B56: Magnanimus cęsar qui sub iuga romulum traxit.
  • B60: Quod secum in castris cęsar gestare solebat.
  • B99: Cęsaris / hoc vno est principe : fama minor
  • P26: Iulius : & fœlix sydera clara premit :
  • P46: Deinde Monarchiam qui Cęsar vendicat : an non
  • P47: Regibus inprimis : dein consule : Cęsare demum
  • P47: In vetitum Cęsar iecerat imperium.
  • P48: Nec nos commoueat Cęsar cum posteritate

Stadt im Norden des heutigen Frankreichs. Wird zusammen mit den Städten King's Lynn und Dieppe als Ort genannt, an dem der törichte Vater vergebens hofft, dass sein dort Sohn eine bessere Existenz als er zeitlebens führen kann.


Figur der Antike. Gemeint ist hier nicht Caesars Gattin, sondern eine Frau namens Calp(h)urnia, die sich vor Gericht unangemessen verhielt und daher angeblich Ursache dafür war, dass Frauen im alten deutschen Recht nicht ohne Fürsprecher vor Gericht auftreten durften (Sachsenspiegel 2,63,1; Digesten 3,1,1,5; vgl. Knape 2005, 557).

Knape 2005, S. 557

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald jns spil /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald ins spil .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald jns spil /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald jns spil /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald ins spyl /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia queme draden int spyl
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: De ceste calphurnie vile
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Si fas vsque loqui foret his : Calphurnia nudum

Figur der Antike. Marcus Furius Camillus (446-365 v.Chr.) war ein römischer Feldherr und Staatsmann. Durch seine militärischen Erfolge u.a. gegen Volsker (369 v.Chr.), Gallier (Galliersturm auf Rom 390/387 v.Chr., 367 v.Chr.) und Etrusker galt er als dux fatalis, zweiter Gründer Roms und “Vater des Vaterlandes” (Liv. 7,1,10). Im Zuge der Eroberung der etruskischen Stadt Veji 396 v.Chr. wurde er angeblich wegen Beuteunterschlagung zu einer Geldstrafe verurteilt und 391 v.Chr. nach Ardea verbannt.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B59: Camillus chassa sans pitie
  • B99: De silla et de camillus
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B59: Roma quid ingrata quondam impietate Camillum
  • B59: Tu procul emeritum pepulisti ex vrbe Camillum
  • B99: Nil mihi Pompeius magnus : nil Silla : Camillus

Stadt in der Provinz Alessandria (heutiges Piemont, Italien). Wird im Zusammenhang mit sehr guten Dichtern genannt.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: rius : apud quem Cassalę tuam egregiam virtutem

Figur der Antike. Lucius Sergius Catilina (ca. 108-62 v.Chr.) war ein römischer Politiker. Nach mehrmaliger erfolgloser Konsulatsbewerbung initiierte er 63 v.Chr. eine Verschwörung gegen den Staat, zu deren Zwecke er vorwiegend junge Leute um sich scharte. Nachdem 62 v.Chr. seine Umsturzpläne aufgedeckt worden waren, fiel er im Kampf. Durch seine ausdauernde Skrupellosigkeit und sein verbrecherisches Wesen wurde er zu einem malum exemplum (Vgl. Cic. Catil.; Sall. Catil.; Iuv. 14,41).

Knape 2005, S. 558

GW5042: 2 Beleg(e)
  • B6: Des findt man cathelynen vil
  • B49: Des mert sich Cathelynen rott .
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B6: Des vindt man Cathelinen vil /
  • B9: Catheliman / was werck der treyb /
  • B49b: Des mert sich Cathelinen rott
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B6: ¶De catellina si diuers

Figur der Antike. Marcus Porcius Cato Uticensis (95-46 v.Chr.), der Urenkel von Marcus Porcius Cato dem Älteren, war überzeugter Republikaner, Feind Caesars und Vorkämpfer des Senatsregiments in der Endphase der römischen Republik. Er galt als exemplum altrömischer Charakter- und Sittenstrenge (Iuv. 14,41). Er ließ sich von seiner Ehefrau Marcia scheiden, damit diese seinen Freund Hortensius heiraten konnte. Nach dem Tod des Hortensius kehrte Marica wieder zu Cato zurück. Dieses Ereignis gab Anlass zur Kritik an Catos Geldgier (Caesar), zur Rechtfertigung seines Verhaltens (Seneca) oder zur Geißelung seiner heidnischen Lasterhaftigkeit (Tertullian).

Knape 2005, S. 558

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B33: Vnd tn als ettwan dett Catho
  • B49: Brutus / wnd vnd Catho sint beyd dott
  • B64: Oder Cathonis porcia
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B33: Vnd thun als ettwan dett Catho
  • B49: Brutus . vnd Catho sint beyd dott
  • B64: Oder Cathonis porcia
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B33: Vnd tn als ettwan dett Catho
  • B49: Brutus / vnd wnd Catho sint beyd dott
  • B64: Oder Cathonis porcia /
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B33: Vnd tn als ettwan dett Catho 
  • B49: Brutus / vnd Catho sint beyd dott
  • B64: Oder Cathonis porcia /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B5: Catho im rechnet für groß ere
  • B64: Oder Cathonis porcia
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Edder Catonis Porcia
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B21: Les aultres les durs cathonistes
  • B64: ¶O chaton tu eus auantaige
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Portia rara hodie contingit iuncta Cathoni :

Figur der Antike. Marcus Porcius Cato der Ältere (234-149 v.Chr.) war römischer Politiker und Begründer der römischen Prosa-Literatur. Als Censor 184 v.Chr. zeichnete er sich durch Strenge bei der lectio senatus und Musterung der Ritter sowie durch luxusfeindliche Maßnahmen bei der Feststellung des Census aus (Liv. 39,44,2-3). So erhielt er den Beinamen 'Censorius' und wurde zum exemplum eines römischen Konservativen und Pater familias.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B114: Et catho le grant deific

Figur des Mythos. Der Cerastes ist ebenso wie der Basilisk ein Schlangenwesen. Diese Hornviper lockt mit im Sand verborgenem Leib seine Beute mithilfe seiner charakteristischen hornartigen Anhänge am Kopf an und tötet sie mit seinem Biss.

Knape 2005, S. 559

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes . vnd Basylist .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: De Cerastes vnde de Baselyst

Figur des Mythos. Ceres, das römische Pendant zur griechischen Demeter, ist die Göttin der Fruchtbarkeit/Vegetation, des Ackerbaus/Getreides, der Ehe und der Totenwelt. Zu ihren Ehren richtete man alljährlich vom 12.-19. April die ludi Ceriales aus (Liv. 30,39,8; Ov. fast. 4,393f.; 679-712).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B111: Et vocat ad sortem Cereris / donumque lyei

Gebiet (Chaldia) um den heutigen persischen Golf, Heimat der Chaldäer. Josephus erwähnt, dass Abraham als Kulturträger, Forscher und Erfinder galt, der Wissenschaft und Kultur von den „Chaldäern“ zu den Ägyptern brachte, von wo sie nach Griechenland kam (Antiquitates Judaicae I, 166-168; zit. nach Thomas Hieke, Wibilex).

Knape 2005, S. 559

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was jn Chaldeen landt
  • B65: Vnd jnn Chaldea sternen scht
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was in Chalden landt
  • B65: Vnd inn Chaldea sternen sucht
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was jn Chaldeen landt
  • B65: Vnd jn Chaldea sternen scht
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was jn Chaldeen landt
  • B65: Vnd jn Chaldea sternen scht
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was in Chaldeen landt
  • B65: Vnd inn Chaldea sternen sucht
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P53: Nam Babel / Assyrius / Chaldęus / Parthus / Achęus

Figur der Frühen Neuzeit. Charles VIII. (1470-1498 n.Chr.) war von 1483-1498 n.Chr. König Frankreichs. Militärisch war er u.a. 1488 n.Chr. am Guerre folle gegen Louis d'Orléans und ab 1494 n.Chr. am Italienkrieg beteiligt.


Figur des Mythos. Die Charybdis ist eine Klippe mit gefährlichem Strudel, welche in der Mythologie als Meerungeheuer mit zwei Rachen personifiziert wird. Gemeinsam mit der gegenüberliegenden, sechsköpfigen Skylla erschwert sie Schiffen die Durchfahrt durch die Meerenge [von Messina] (Verg. Aen. 7,302; Sen. epist. 31,9; Hom. Od. 12,73-222).

Knape 2005, S. 559

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / vnd Charibd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam . Syrtim . vnd Charib
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / Syrtim / vnd Charibd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / Charibd 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtis / vnd Charibd
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B80: Ou caribde ce grant peril
  • B108: Le vent en caribdis nous boute
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B80: Nauis in vndosa rapitur volat atque carybdi :
  • B108: Atque charybdęo gurgite transtra volant.
  • P31: Siue charybdęos scopulos contingat adire :
  • P37: Atque ideo in Scyllam / Syrtes / breuia / atque charybdim

Figur der Antike. Chemmis (ca. 2553-2530 v.Chr.), der auch Cheops genannt wurde, war der zweite König der vierten ägyptischen Dynastie. Er ließ sich die größte Pyramide von Gizeh als Grabmal erbauen (Diod. 1,63,2-9), wobei nach Plin. nat. 36,17,78-79 360000 Arbeiter im Einsatz waren.

Knape 2005, S. 559

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor vß als Chemnis macht eyn grab
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor auß als Chemnis macht eyn grab
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor vß als Chemnis macht eyn grab
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor vß als Chemnis macht eyn grab
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor vß als Chemmis macht ein grab
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B85: Et a chemnis qui ce pinacle
  • B85: Lequel apres chemnis regna
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B85: Extulit hinc Chemnis stupidam per sęcula cuncta

Figur des Mythos. Chiron, der Sohn der Nymphe Philyra und des Kronos, war ein Kentaur. Da er zivilisiert und heilkundig war (Hom. Il. 4,199; 1,832), erzog er zahlreiche Heroen (z.B. Achilleus) in Jagd- und Kriegskunst, der Heilkunst und der Musik.


Christen, Anhänger der aus dem Judentum hervorgegangenen Religion des Christentums.


GW5041: 7 Beleg(e)
  • B88: Die krysten hant das ouch verloren
  • B93: Die krysten juden / sie vertriben
  • B99: Des krysten glouben nott / vnd klag
  • B99: Den krysten gloub zerstren dt
  • B99: On nott vergüßt man krysten blt
  • B99: Jn dürst allein / noch Christen blt
  • B99: Sindt doch noch so vil kristen landt
GW5042: 4 Beleg(e)
  • B88: Die weile vil krysten seyen doch
  • B88: Die krysten hant das auch verlorn
  • B93: Die krysten iden . sie vertreiben
  • B99: Des krysten glauben nott . vnd klag
GW5046: 5 Beleg(e)
  • B88: Die wile vil krysten sygen doch
  • B88: Die krysten hant das ouch verloren
  • B93: Die kriesten juden / sie vertriben
  • B99: Des krysten glouben not vnd klag
  • B112: Als wir die kristen wellen syn
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B88: Die wile vil krysten sygen doch
  • B88: Die krysten hant das ouch verloren 
  • B93: Die kriesten juden / sie vertriben
  • B99: Des krysten glouben not vnd klag
  • B111: Als wir die kristen wellen syn
GW5048: 10 Beleg(e)
  • B88: Die kristen hant das ouch verloren
  • B93: Die kristen die inden vertriben
  • B99: Den krysten glouben nemen ab
  • B99: Des kristen glouben nott / vnd klag
  • B99: Den kristen gloub zerstören důt
  • B99: On nott vergüst man kristen blůt
  • B99: Jn dürst allein / noch Christem blůt
  • B99: sindt döch noch so vil kristen landt
  • B115: Vnd all krist globigen sönt leren
  • B115: Vnd meister / durch all kristen lant
GW5053: 16 Beleg(e)
  • B11: Deme cristene volke vnde allen anderen
  • B11: Ock vele ghelerder guden cristen
  • B11: Van vns cristen ghenomen ist
  • B59: Vns kristen behoret noch mere
  • B65: Eyneme krystenmynschen gantz oͤuel to stad
  • B65: Eynes guden kristen doͤn vnde laen
  • B77: Jd doen ock nene kristene mans
  • B93: De cristen yoden synt wedder ghebleuen
  • B95: Men wi cristen doͤn wol arbeit . schande vnde sunde
  • B99: De de kristen flychtichlyk scholden vordeden
  • B99: Des kristenen loue . noet vnde klage
  • B99: Den krystene louen vorstoren doet
  • B99: Ane noet vorghetet men kristene bloet
  • B99: Wor twydracht wasset in deme kristene lande
  • B99: De kristene schyp ghynge gantz togrunde
  • B107: Men wy heten cristenmynschen al
GW5061: 15 Beleg(e)
  • B65: igitur christianis tene⸗
  • B88: Christicolum nomen prauus habere potest.
  • B93: Nostrates rapiunt : christicolumque genus.
  • B93: Sunt quia christigenis fœnora vota viris.
  • B95: Est data christicolis supremi gratia regis :
  • B99: Vos o christicolę proceres / ex corde precamur
  • B99: Christicolis pudor est sic cecidisse fidem.
  • B99: Sanguine christicolas laceratque : & morte cruenta
  • B99: Marte fores pulsat christicolumque lares :
  • B99: Subruta : christicolę lumina cęca gerunt.
  • B99: Quam nos christicolę legemque fidemque beatam :
  • B99: Christicolas proceres vexat concordia discors.
  • B103: Christicolas falsos refero : pseudoque prophetas
  • B107: Non vt christigenas doceat : nec dogmata sacrę
  • P55: Christicolęque aderit pręsidium ecclesię :

Figur der Antike. Marcus Tullius Cicero (106-43 v.Chr.) war Politiker, Philosoph, Schriftsteller und der größte römische Redner. Wie dem vergeblich gegen die makedonische Expansion agierende Demosthenes wurden ihm seine rednerischen Fähigkeiten (etwa die Philippischen Reden gegen Marcus Antonius) zum Verhängnis (Iuv. 10,118-119; pseudo-senecaisches De remediis fortuitorum 12,4).

Knape 2005, S. 615

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demoſhenes Demosthenes vnd Tullius
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demoßhenes vnd Tullius
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demoschenes Demoſchenes Demoſhenes vnd Tullius
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demoſhenes Demosthenes vnd Tullius 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demosthenes vnd Tulius
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B19: Tulius edder Eschines
GW5058: 4 Beleg(e)
  • B3: ¶Lis bien ce que tulle raconte
  • B21: Le dit de tulle sans replicque
  • B76: Destre issu de tulle puissant
  • P26: De cicero multipliee
GW5061: 5 Beleg(e)
  • P10: Audes magnifico cum Cicerone loqui.
  • B21: Hinc Ciceronis adest sententia clara diserti
  • P26: Me duce facundi fulgent Ciceronis honores :
  • P29: M. Ciceronis laudabilis ac incredibilis eloquentia
  • P29: tus est dicere : inquit Cicero. Parcant itaque per deos

Germanischer Stamm. Wird zusammen mit anderen Ländern und Völkern genannt, die durch die Lektüre des Narrenschiffs lernen.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B108: Les flaues et tous cimbriens
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B108: Et veniunt Cymbri torui : flauique Sycambri :

Figur der Antike. Claudius Claudianus (ca. 370-404 n.Chr.) war ein griechisch-lateinischer Dichter der Spätantike. Er verfasste u.a. das mythologische Epos 'De raptu Proserpinae', das den Raub der Ceres-Tochter Proserpina durch den Unterweltsgott Pluto thematisiert, und die Invektive 'In Rufinum'.


Figur der Antike. Appius Claudius Crassus Inregillensis Sabinus (5. Jh. v.Chr.) war der Konsul der Römischen Republik im Jahr 471 v. Chr. und einer der Decemviri in den Jahren 451 v. Chr. bis 449 v. Chr. Er stellte 451 v.Chr. Verginia nach und ließ L. Siccius töten.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B33: Dalpius et dentre ses mains
  • B33: ¶Dalpius en a par le monde

Figur der Antike. Claudius Maximus (2.Jh. n.Chr.) war ein römischer Philosoph, Senator und von 150 bis 154 n.Chr. Statthalter der Provinz Pannonia superior. Vor ihm verteidigte sich Apuleius.


Figur der Antike. Publius Clodius Pulcher (92-52 v.Chr.) war ein Politiker der Popularen in der späten römischen Republik (Volkstribun 58 v.Chr.) und führte eine Fehde gegen Cicero. Als er 62 v.Chr. in Frauenkleidern das Haus Caesars betrat - angeblich weil er ein Verhältnis mit Pompeia, Caesars Frau, hatte - wurde er erfolglos wegen incestum angeklagt. Nach den Satiren des Juvenal (2,27; 6,345) ist er seitdem als römischer Ehebrecher bekannt.

Knape 2005, S. 561

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Clodius beschisßt all weg vnd stroß /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Clodius bescheisßt all weg vnd stroß .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Clodius beschisßt all weg vnd stroß /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Clodius beschisßt all weg vnd stroß
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B33: Clodius in cunctis dominatur gentibus : eheu :
  • B33: Clodius impune tractat adulterium.
  • P32: In troitu Curios simulant : sed Clodius exit.

Figur der Antike. Lucius Coelius Antipater (180-120 v.Chr.) war ein römischer Jurist, Redner und Historiker. Er verfasste als erster Römer eine historische Monographie, in welcher er den Zweiten Punischen Krieg behandelte.


Figur der Antike. Collatinus (6. Jh. v.Chr.) entstammte der Familie der Tarquinier und war neben Lucius Iunius Brutus einer der beiden ersten Konsuln der römischen Republik. Als Rache an der Vergewaltigung seiner Gattin Lucretia durch den Königssohn Tarquinius schloss Brutus sich der Bewegung zum Sturz der Königsherrschaft an (Liv. 1,56–60).

Knape 2005, S. 561

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus det
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus dett
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus det
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus dett
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus dett
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B33: Collatinus enim coniunx rumore leuato

Figur der Antike. Constantinus I. der Große (280-337 n.Chr.) war von 306-337 n.Chr. römischer Kaiser. Nach Beendigung des Aufstands in Britannien und der Übernahme süd-östlicher Provinzen durch Siege in der Schlacht an der Milvischen Brücke gegen Maxentius und bei Cibalae gegen Licinius wurde zu Ehren des victor Constantinus I. der Große Byzanz in Constantinopolis umbenannt.


GW5061: 7 Beleg(e)
  • B99: Quarta soror Constantis erat noua Roma : sed omnes
  • P48: Hi Constantini magni vsque ad tempora : christi
  • P49: Constantinus magnus
  • P49: Id Constantinus cognouerat induperator :
  • P52: Et Constantinus Thracia regna nouat :
  • P52: At Constantinus firmat sua regna : duobus
  • P61: Constantinus magnus CXLIX

Figur der Antike. Gnaeus Marcius Coriolanus (527-488 v.Chr.) war ein legendärer römischer Held und Feldherr. Im Konflikt mit den Plebejern wurde er aus Rom verbannt und belagerte daraufhin seine eigene Heimatstadt. Die Belagerung brach er - als Exemplum eines Sohnes, der seiner Mutter Ehre und Respekt erweist - erst auf Bitten einer Frauengesandtschaft unter Führung seiner Mutter Veturia und seiner Gattin Volumnia ab (Plutarch 34,2; Liv. 2,39-41; Dion. Hal. ant. 8,14-36).

Knape 2005, S. 561

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Corylaus ouch hat gthon
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Chorylaus auch hat gthon
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Corylaus ouch hat gthon
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Corylaus ouch hat gethon
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Corylaus ouch hat gthon
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B90: Alze Chorilaus ok heft ghedan
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B90: Roma Corylao lueres / pęnasque dedisses :

Figur der Antike. Cornelia (ca. 190-100 v.Chr.) war die Mutter der Gracchen. Sie galt als hochgebildet (Cic. Brut. 211; Quint. inst. 1,1,6; Plut. Gaius 13,1) und als Inbegriff der sittsamen und tugendhaften Matrona, u.a. weil sie nach dem Tod ihres Gatten 154 v.Chr. einen Antrag des Ptolemaios VIII. Euergetes II. ablehnte (Plut. Tib. 1,7) und sich der Erziehung ihrer beiden Söhne widmete.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B9: Scipionis Cornelia /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B9: Ock Scipionis vnde Cornelia
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: Comme cornelie la saige
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Gracchorum mater leget hos Cornelia nunquam

Figur der Antike. Publius Cornelius Scipio Nasica Corculum, Konsul 162 v.Chr., nahm am Krieg gegen Perseus teil. Er setzte sich dafür ein, Karthago zu verschobnen. Es war auch als Redner und aufgrund seine umfassenden juristischen Kenntnisse bekannt (Cic. Brut. 79).


Figur der Antike. Lucius Cornelius Sulla Felix (138-78 v.Chr.) war ein römischer Politiker, Feldherr und ab 82 v.Chr. Diktator in der Spätphase der Republik. Er führte durch die lex Valeria legitimierte Proskriptionen durch und trat für die nachhaltige Restauration der Senatsherrschaft ein. So ging seine Herrschaftszeit als Schreckensherrschaft eines Tyrannen (z.B. Sen. clem. 1,12,1–2) in die Geschichte ein.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B35: Durch Sillam wurden vil verloren
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: De silla et de camillus
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B99: Nil mihi Pompeius magnus : nil Silla : Camillus

Figur der Antike. Lucius Licinius Crassus (140-91 v. Chr.) war ein römischer Politiker und Redner. 95 v.Chr. bekleidete er das Konsulat. Neben M. Antonius galt er als der beste Redner seiner Zeit.


Figur der Antike. Crassus, Marcus Licinius (115-53 v. Chr.) war ein Politiker der späten römischen Republik. Er verfügte über ein sprichwörtlich großes Vermögen (Cic. Att. 1,4,3), mit welchem er ab 60 v.Chr. das Erste Triumvirat, das er mit Pompeius und Caesar eingegangen hatte, unterstützte. In seinem militärischen Zug gegen die Parther erlitt er 53 v.Chr. in der Schlacht bei Carrhae eine Niederlage und kam kurz darauf bei Kapitulationsverhandlungen gewaltsam zu Tode.

Knape 2005, S. 562

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z letzst vßtrangk
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z letzst auß tranck
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z letzst vß trangk
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z letzst vß trangk
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z lest vß tranck
GW5058: 4 Beleg(e)
  • B3: Que crassus homme mal discret
  • B15: Si excellant. aussi crassus
  • B26: Dictes quont valu de crassus
  • B112: Riroit. crassus pareillement
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B3: Auri sacra fames Crassum anticipare coegit
  • B15: Istuc & Crassus : quo vix opulentior vllus
  • B26: Quid crassi census? quid Crœsi maxima gaza?
  • B112: Et crassus pariter rideret ludicra mundi :

Figur des Mythos. Cupido, oder auch Amor, ist der römische Gott der Liebe und damit das Pendant zum griechischen Eros. Er wird zumeist als ungebändigt-verspieltes, nacktes, blindes Kind mit Pfeil und Bogen dargestellt (Vgl. Vergil Kommentar des Servius 1,667; Mythographus Vaticanus 3; Ov. met. 1,452).

Knape 2005, S. 562

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmb hab ich ein blynden sn /
  • B13: Cupido treit syn bogen bloß
  • B13: Wn trifft Cupido / den entzyndt
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmb hab ich ein blynden sun .
  • B13: Cupido treyt sein bogen bloß
  • B13: Wen trifft Cupido . den entzyndt
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmb hab ich eyn blynden sn /
  • B13: Cupido treit syn bogen bloß
  • B13: Wn trifft Cupido / den entzyndt
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmb hab ich eyn blinden sn /
  • B13: Cupido treit syn bogen bloß
  • B13: Wn trifft Cupido / den entzyndt 
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B13: Cupido treit sin bogen bloß
  • B13: Wen trifft Cupido / den entzündt
  • B89: Cupido treit sin bogen bloß
  • B89: Wen trift Cupido / den entzyndt
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmme hebbe ik eynen blynden soen
  • B13: Cupido drecht synen boghen bloet
  • B13: So wem Cupido syn schot sent
GW5058: 7 Beleg(e)
  • B13: De cupido quon doit doubter
  • B13: Des dars de cupido son filz
  • B13: A venus et au dieu damours
  • B13: Du dieu damours et de sa mere
  • B13: Tous les iours deuant le grant dieu
  • P26: Cupido et sa mere venus
  • P26: Et cupido aussi ce filz
GW5061: 5 Beleg(e)
  • B13: Et properat diros temptare Cupidinis arcus :
  • B13: Ad miseros casus & magna pericla cupido
  • B20: Audi : quem tanta trahit impietate cupido
  • B30: Sed ieiuna fames : atque cupido vorax.
  • P26: Te iuxta Veneris stant atque Cupidinis arcus :

Figur der Antike. Curius Dentatus, Manius (3.Jh. v.Chr.) war ein römischer Feldherr und Politiker. Er beendete den Dritten Samnitenkrieg und gilt als idealtypischer schlichter, tugendhafter Römer, der ein Leben in selbstgewählter Armut und unbestechlicher Bescheidenheit führte.

Knape 2005, S. 604

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B83: Das wiset Quintus Curius
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B83: Das weiset Quintus Curius
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B83: Das wiset Quintus Curius
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B83: Das wiset Quintus Curius
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B17: Das wiset Quintus curius
  • B17b: Das wiset Quintus Curius
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B83: Des ghelyck Quintus Curius
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B83: Comme curius qui prou vince
  • B114: Et le grant noble curius
GW5061: 6 Beleg(e)
  • B21: Multi se Curios simulant : durosque Catones :
  • B83: Curius insignis dux paupertate decorus :
  • B111: Quo Curius frugi? quo parsimonia prisca?
  • B114: Nostra? quid Curius / Fabritiusque bonus?
  • P31: Et Curios sanctos : Fabritiosque canit :
  • P32: In troitu Curios simulant : sed Clodius exit.

Figur der Antike. Curtius Rufus, Quintus (evtl. 1.Jh. n.Chr.) war ein römischer Geschichtsschreiber. Seine 'Historiae Alexandri Magni Macedonis' sind die einzige bekannte Alexander-Biographie der lateinischen Antike, die bis weit in die Frühe Neuzeit hinein das Bild des "historischen" Alexanders beeinflusste.


Figur der Antike. Marcus Curtius war ein Heros der römischen Sage. Im Jahr 362 v.Chr. hatte sich auf dem Forum in Rom ein Erdspalt geöffnet. Ein Orakel besagte, dass sich dieser Spalt erst schließen werde, wenn Rom sein wertvollste Gut geopfert hätte (vgl. u.a. Liv. 7,6; Val. Max. 5,6). Der Soldat Marcus Curtius ritt daraufhin in voller Rüstung auf seinem Pferd in die Erdspalte hinein, die sich darauf wieder schloß (Varro ling. 5,148). An besagter Stelle auf dem Forum soll der (später ausgetrocknete) lacus Curtius liegen.


Figur des Mythos. Daidalos war ein athenischer Handwerker und Erfinder. Geflohen oder verbannt nach Kreta baute er für Pasiphaë die hölzerne Kuh, für König Minos das Labyrinth als Gefängnis des Minotaurus und künstliche Flügel für die gemeinsame Flucht mit seinem Sohn Ikaros.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B107: Oder den Dedalus der groß
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B13: Par lart dedalus dung toureau
  • B40: ¶Dedalus dicarus filz

Küstenlandschaft am adriatischen Meer (heutiges Kroatien). Wird mit anderen Ländern genannt, die in der Vergangenheit dem islamischen Glauben angehörten.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea / Dalmacia
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea . Dalmacia
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea / Dalmacia
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea / Dalmacia
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea / Dalmacia
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea vnde Dalmacia
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Et la gent des dalmates fieres
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B99: Dalmata mortiferos insultus sępe / cruento

Figur der Antike. Damon (ca. 4.Jh. v.Chr.) war ein Pythagoreer aus Syrakus. Er wurde zu einem Exemplum der amicitia, als er aus Freundestreue für den unter dem Tyrann Dionysios II. zu Tode verurteilten Phintias mit seinem Leben bürgte (Val. Max. 4,7, ext. 1).

Knape 2005, S. 567

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B10: Als Demades vnd Pythias
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B10: Als Demades vnd Pythias
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B10: Als Demades vnd Pythias
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B10: Als Demades vnd Pythias
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B10: Damon vnd sin fründt pythias
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B10: Alse Demades vnde Pythyas
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B10: ¶Que te diray ie de damon
  • B10: Quant denys le cruel tirant
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B10: Quid demaden laudo? quid pythia carmine tollo?

Figur des Mythos. Danae war die Tochter des Königs Akrisios von Argos. Auch wenn dieser sie aus Furcht vor einem Orakel, welches besagte, dass sein Enkel ihn töten werde, in einen Turm einschloss, wurde sie dennoch von Zeus in Form eines goldenen Regens geschwängert und brachte Perseus zur Welt (Hom. Il. 14,329; Ov. met. 4,611).

Knape 2005, S. 564

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B13: Dan entpfing nit durch das golt
  • B32: Was halff der turn dar jnn Dan ging
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B13: Dana entpfing nit durch das golt
  • B32: Was helff der thurn dar in Dana ging
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B13: Dan entpfing nit durch das golt
  • B32: Was halff der thurn dar jnn Dan ging
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B13: Dan entpfing nit durch das golt 
  • B32: Was halff der thurn dar jnn Dan ging 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B13: Dane entpfing nit durch das golt /
  • B32: Was halff der Turn dar inn Dane ging
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B32: ¶Comme danes la fille belle
  • B32: Et danes vierge necte et pure
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B32: Non turris / Danaes potuit seruare pudorem :

Figuren des Mythos. Die Danaiden waren die 50 Töchter des Danaos. Sie alle - bis auf eine (Hypermestra) - erstachen in der Hochzeitsnacht ihre Verlobten, die 50 Söhne des Aigyptos (Zwillingsbruder des Danaos). Als Strafe dafür mussten sie in der Unterwelt endlos Wasser in ein durchlöchertes Fass gießen (Iuv. 6,655; Ov. met. 4,463; 10,44).

Knape 2005, S. 554

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Belides vnd Clytymnestra
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Belides vnd Clytymnestra
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Belides vnd Clytymnestra
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Belides vnd Clytymnestra
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Bedlides vnd Clytymnestra
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: Les danaides et leur follie

Figur des Mythos. Danaos war der Zwillingsbruder des Aigyptos, Vater der 50 Danaiden und Stammvater der Danaer.


Figur der Bibel, AT. Daniel war ein am babylonischen Hof des Königs Nebukadnezar erzogener Traumdeuter (Dn 1), dem der Gott Israels das Ende der Weltreiche, die Judäa beherrschten, und das ewige Gottesreich offenbarte. Als Beispiel eines gerechten, weisen Mannes (Ez 14,4; 20) sagte er König Nebukadnezar bis zu dessen wahrer Gotteserkenntnis ein Leben unter Tieren voraus. Da Nebukadnezar keine Reue zeigte, wurde er vorübergehend in ein Tier verwandelt (Dn 4).

Knape 2005, S. 565

GW5041: 5 Beleg(e)
  • B8: Het Nabuchodonosor Daniel ghrt
  • B34: Vnd Daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel /
  • B89: Als Noe / Job / vnd Daniel
  • B104: Daniel keyn liebdat nemen wolt
GW5042: 5 Beleg(e)
  • B8: Het Nabuchodonosor daniel gehort
  • B34: Vnd Daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel .
  • B89: Als Noe . Job . vnd Daniel
  • B104: Daniel keyn liebdat nemen wolt
GW5046: 5 Beleg(e)
  • B8: Hett Nabuchodonosor Daniel ghrt
  • B34: Vnd Daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel /
  • B89: Als Noe / Job / vnd Daniel
  • B104: Daniel keyn liebdat nemen wolt
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B8: Het Nabuchodonosor Daniel ghort
  • B34: Vnd Daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel /
  • B89: Als Noe / Job / vnd Daniel
  • B104: Daniel keyn liebdat nemen wolt
GW5048: 6 Beleg(e)
  • B8: Hett Nabuchodonosor Daniel ghört
  • B16: Als det ouch daniel do er hat
  • B34: Vnd daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel
  • B89: Als Noe / Job / und Daniel
  • B104: Daniel kein lieb dat nemen wolt
GW5053: 4 Beleg(e)
  • B8: Hadde Nabogodonosor Danielis word
  • B15: So in Daniele gheschreuen steyt
  • B89: Alze Noe Job vnde Daniel
  • B104: Daniel heft Baltazer . warheyt vormelt
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B15: Comme daniel de cueur fin
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P50: Vir desiderii / Daniel sanctissimus / olim

Figur des Mittelalters. Dante Alighieri (1265-1321 n.Chr.) war ein florentinischer Dichter und Schriftsteller. In seiner 'Göttlichen Komödie' etablierte er das Italienische als eigenständige Literatursprache (LexMa 3,544-563).


GW5061: 2 Beleg(e)
  • P17: salutem / lingua vernacula celebrauit. Imitatus Dan⸗
  • P17: tem Florentinum atque Franciscum Petrarcham heroicos

Figuren des Mythos. Die Dardaniden sind die Nachkommen des troischen Stammvaters Dardanos.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P26: Qui fut es nobles dardanides
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P26: Mœnia dardanidum : vertisti & pergama Troię :

Figur der Antike. Dareios III. (ca. 380-330 v.Chr.) war der persische König zur Zeit des Regierungsantritts Alexanders des Großen. Im Krieg gegen Makedonien wurde er in der Schlacht bei Issos und der Schlacht bei Gaugamela von Alexander besiegt. Er wurde von seinen eigenen Generälen, u.a. dem Satrapen Bessos, ermordet.

Knape 2005, S. 565

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hat groß / mchtig land
  • B56: Darius entrann / vnd was on nott /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hat groß . mechtig land
  • B56: Darius entrann . vnd was on nott .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hat groß / mchtig land
  • B56: Darius entrann / vnd was on nott /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hat groß mchtig land
  • B56: Darius entrann / vnd was on nott
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hatt groß mechtig land
  • B56: Darius entran / vnd was on nott
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B56: Darius entran vnde was ane noet
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B56: Daire qui auoit de grans biens
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B56: Sceptraque persarum Darius tulit : optima regna & :
  • P45: Sed Darium in signis vis / atque potentia postquam
  • P46: Maximus & Darius / persarum grandia regna

Biblische Figur, AT. Datan war der Bruder von Abiram. Beide beteiligten sich am Aufstand des Korach gegen Moses und wurden mit ihren Familien von der Erde verschlungen (Nm 16).

Knape 2005, S. 566

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb . Dathan vnd Abyron .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B73: Do starf hastich Abyron vnde Datan
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B92: Ces fiers dathan et abiron
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B92: Dum sibi / dumque suis : choreque Dathanque Abyronque.

Biblische Figur, AT. David war der erste König über Juda und Israel und der Verfasser vieler Psalmen. Die biblischen Erzählungen berichten detailreich über ihn. Aus seinem Ehebruch mit Batseba ging sein Nachfolger Salomon hervor. In der Auseinandersetzung mit Nabal vermittelte dessen Frau Abigajil, die David später heiratete.

Knape 2005, S. 566

GW5041: 8 Beleg(e)
  • B10: Man findt der fründ / als Dauid was
  • B13: Dauid ließ weschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee
  • B42: Hett Dauid nit syn selbs geschont
  • B53: Das wart an Saul mit Dauid schyn
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwynd
  • B92: Als Dauid det jn hochfart zelen
  • B97: Dauid dett eebruch / vnd dottschlag
GW5042: 8 Beleg(e)
  • B10: Man findt der freund . als Dauid was
  • B13: Dauid ließ waschen Bersabe
  • B33: Als Dauid geschach mit Bersabee
  • B42: Hett Dauid nit sein selbs geschont
  • B53: Das wart an Saul mit Dauid scheyn
  • B64: Abygail senfft Dauid geschwynd
  • B92: Als Dauid dett in hochfart zelen
  • B97: Dauid dett eebruch . vnd dottschlag
GW5046: 8 Beleg(e)
  • B10: Man fyndt der fründ / als Dauid was
  • B13: Dauid ließ wesschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee
  • B42: Hett Dauid nit syn selbs geschont
  • B53: Das wart an Saul mit Dauid schyn
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwynd
  • B92: Als Dauid dett jn hochfart zelen
  • B97: Dauid dett eebruch / vnd dottschlag
GW5047: 8 Beleg(e)
  • B10: Man fyndt der fründ / als Dauid was
  • B13: Dauid ließ wesschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee 
  • B42: Hett Dauid nit syn selbs geschont 
  • B53: Das wart an Saul mit Dauid schyn
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwind
  • B92: Als Dauid dett jn hochfart zelen
  • B97: Dauid dett eebruch / vnd dottschlag
GW5048: 11 Beleg(e)
  • B4: Den botten dauids / dann das er
  • B10: Als dauid was vnd Jonathas
  • B13: Dauid sach weschen Bersabe
  • B14: Voch an mit dauid / dar noch har
  • B33: Dar vmb ließ gott z dauid sagen
  • B33: Als dauid geschach mit Bersabee /
  • B39: Dauid wer kumen nit dar von
  • B42: Do sie her dauid dantzen sach
  • B42: Hett dauid nit sin selbs geschont
  • B53: Dz wart an Saul mit Dauid schin
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwind
GW5053: 19 Beleg(e)
  • B4: Men dat he den boden Dauites leet
  • B4: Wo sere Dauid dyt heft ghewroken
  • B4: Do Dauid de konninck hadde gheseen
  • B7: Myt schonen worden vor Dauite quemen
  • B10: Men vyndet der vrunde . alze Dauid was
  • B11: So de hylghe Dauid heft ghesecht
  • B13: Nicht meer . men ik spreke vort van Dauid
  • B33: Wente Dauid de vul hylghe man
  • B33: Jd sy dan dat se doen alze Dauid
  • B39: Dauid were nicht ghekomen dar van
  • B42: Hadde Dauid nicht synes sulues gheschont
  • B42: Do se her Dauid dantzen sach
  • B42: Do Dauid wart gheplaget van god
  • B53: Dat wart an Saul myt Dauite schyn
  • B64: Abygayl sachtmodigede Dauite drade
  • B90: Absolon vorvolgede synen vader Dauyd
  • B92: Dauid leet tellen dat volck dorch homod
  • B93: Alze by Abrahamme vnde by Dauid
  • B97: Dauid helt gode seer to vrunde
GW5058: 7 Beleg(e)
  • B42: Au quel dauid enuoya dire
  • B42: Voulut contre dauid le roy
  • B64: Auquel dauid auoit mande
  • B64: Deuers dauid les vint porter
  • B64: Qui des gens dauid a brief dire
  • B92: Dauid. et en tel arroy
  • B97: ¶Comment dauid par grant torpeur
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B92: Rex dauid : facinus non subiisset atrox.
  • B97: Rex Dauid torpore graui / & cum deside vita

Figur der Literatur. Davus ist eine typisierte Figur in den Komödien des Terenz. Er ist ein Sklave, dessen Begriffstutzigkeit sprichwörtlich wurde (vgl. etwa Ter. Andr. 1,2).


Figur der Bibel, AT. Delila war eine Priesterin und die dritte sowie letzte Frau des Simson. Sie verriet ihren Gatten an die Philister und entlockte ihm das Geheimnis um seine außerordentlichen Kräfte, die in seinen Haaren lagen (Idc 16).

Knape 2005, S. 564

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B13: Samson vertruwt nit Dalide
  • B46: Vnd Dalida verryet Samson /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B13: Sampson vertrawt nit Dalide
  • B46: Vnd Dalida verreyt Samson .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B13: Samson vertrüwt vertruwt vetrüwt nit Dalide
  • B46: Vnd Dalida verryet Samson /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B13: Samson vertrüwt nit Dalide 
  • B46: Vnd Dalida verryet Samson /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B13: Sampsom vertruwet Dalide
  • B46: Vnd Dalida verriet Samson
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B13: Samson nauolgede Dalyde
  • B46: Vnde Dalyda vorreed Samson

Ort der Antike. Delphi liegt am Fuße des Bergs Parnassos und galt im griechischen Mythos als Nabel der Welt. Hier war das Heiligtum des Apolls beheimatet, der in Delphi die Schlange Python getötet haben soll. Das Apollo-Orakel war das wichtigste Orakel der griechischen Antike. Als Medium diente die Pythia, deren ekstatischen Worte von den Oberpriestern des Apollon interpretiert wurden. In der Nähe von Delphi lag die Kastalische Quelle.


GW5061: 2 Beleg(e)
  • P8: doque susurro cantilenas orphicas / delphicasque per⸗
  • P11: Delphica sensa.

Figur der Antike. Demokritos (ca. 460-370 v.Chr.) war ein griechischer Philosoph und einer der Hauptvertreter des von Leukippos übernommenen antiken Atomismus.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B5: Democritus vnd Socrates
GW5058: 6 Beleg(e)
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B112: Risit Democritus stultos / & inania mundi
  • B112: lebat Democritus
  • B112: Viueret in nostro si iam Democritus ęuo

Figur der Antike. Demosthenes (384-322 v.Chr.) war ein athenischer Politiker und zählte zu den einflussreichsten Rhetoren Athens.

Knape 2005, S. 567

GW5041: 2 Beleg(e)
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B19: Wer noch auff erd Demosthenes
  • B19: Als Demoßhenes vnd Tullius
GW5046: 2 Beleg(e)
GW5047: 2 Beleg(e)
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B19: Wer noch vff erd demosthenes
  • B19: Als Demosthenes vnd Tulius
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B19: Were noch vp der erden Demostenes
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: dum atticę iucunditatis princeps Demosthenes / Pla⸗

Siehe die verlinkte Karte von Deutschland um 1500.


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B92: Als ob nit ouch jnn tütscher art
  • B99: Aber die tütschen flissen sich
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B92: Als ob nit auch in detscher art
  • B99: Aber die detschen fleyssen sich
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B92: Als ob nit ouch jn tütscher art
  • B99: Aber die tütschen flissen sich
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B92: Als ob nit ouch jn tütscher art
  • B99: Aber die tütschen flissen sich
GW5048: 8 Beleg(e)
  • B27: Als ob nit ouch in tütscher art
  • B27: Jetz sicht man kunst in tütshem land
  • B17b: Vnd sag dir tütsch wie ich dz mein
  • B92: Als ob nit ouch inn tütscher art
  • B92: Jetz sicht mans ouch in tütschen land
  • B92: Vnd das wir dütschen voll went sin
  • B99: Der tütschen lob was hoch geert
  • B99: Aber die tütschen flissen sich
GW5053: 9 Beleg(e)
  • B1: Des dudeschen orden byn ik vro
  • B4: Fy fy der schande der dudeschen nacien
  • B4: De de dudeschen dar to heft ghebracht
  • B4: Ach dudesche lant dyn erbarheyt
  • B92: Alze eft nicht ok in dudeschen landen
  • B92: Nu vynt men se ok in dudeschem lant
  • B92: Vnde dat wy dudeschen vul wyllen syn
  • B99: ¶ Der dudeschen loff was hoch by werd
  • B99: Euer de dudeschen doen flyd vnder syk
GW5058: 11 Beleg(e)
  • P9: later ce liure de latin en francoys qui au parauant de la langue narragonicque ou da
  • P9: lemaigne auoit este mis et redige en latin par maistre iacques locher et depuis reueu
  • P17: ce present liure dalemant en latin.
  • P17: hommes a celebre en groz langage vernacule de sa region dalemaigne en ensuyuant Hier fehlt der Name "Dante", der in der lateinischen Vorlage steht.
  • P20: lecteurs que iaye de mot a mot redige ce liure dalemant en latin. Car iay seulement
  • B99: O toy alemaigne la forte
  • B114: Si alemaigne le quartier
  • P32: Et par allemaigne scintulle
  • P32: Et en theutonicque pullule
  • P58: mierement composee en aleman par mai=
  • P58: secutiuement daleman en latin redigee par

County im Süden des heutigen Großbritanniens mit Verwaltungssitz Exeter. Alexander Barclay gibt Devon als jene Region an, in der Ottery Saint Mary liegt, der Ort seiner englischen Übersetzung des 'Narrenschiffs'.


Figur des Mythos. Diana, das römische Pendant der griechischen Artemis, ist die Göttin der Jagd, der Frauen und des Mondes. Aufgrund letzter Eigenschaft wird sie schon früh bisweilen mit der in Kolchis verehrten Göttin der Magie, Hekate, identifiziert.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B10: De dyane bien grant et ample

Figur des Mythos. Dido ist die mythische Gründerin und Königin von Karthago. Durch den Zauber der Venus entbrannte sie in Liebe zu dem Trojaner Aeneas, der auf der Flucht aus Troja in Karthago gestrandet war. Da Aeneas, nicht zuletzt auf Druck der Götter, ihre Liebe nicht erwiderte und unverhofft ins verheißene Italien aufbrach, beging Dido Selbstmord (Ov. rem. 57-68; Verg. Aen. 4,642-666). Als Ratgeberin stand Dido ihre Schwester Anna zur Seite.

Knape 2005, S. 567

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni jr leben nam
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni ir leben nam
  • B32: Vnd Dydo durch ir schwester Ann
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni jr leben nam
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni jr leben nam
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann 
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni ir leben nam /
  • B33: Vnd Dido durch ir schwester Ann
  • B89: Die Didoni ir leben nam

Hafenstadt im Département Seine-Maritime, heutiges Frankreich. Zusammen mit den Städten King's Lynn und Calais als Ort genannt, an dem der törichte Vater vergebens hofft, dass sein dort Sohn eine bessere Existenz als er zeitlebens führen kann.


Figur der Antike. Dikaiarchos (ca. 4./3.Jh. v.Chr.) war ein griechischer Philosoph, Peripatetiker und Schüler des Aristoteles. Durch Vermessung von Bergen (z.B. Olymp, das thessalische Pelion) auf seinen Studienreisen begründete er die mathematische Geographie mit (Plin. 2,65,162).

Knape 2005, S. 568

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleiß sich des
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleyß sich des
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleiß sich des
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleiß sich des
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleiß sich des
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B66: Alse Archymenides . Dycearchus

Figur der Bibel, AT. Dina war die Tochter von Lea und Jakob. Sie reiste ins Gebiet Israel, um die Töchter des Landes sehen. Dort wurde sie von Sichem vergewaltigt, eine Tat, die ihre Brüder später rächten (Gn 34).

Knape 2005, S. 568

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B26: Hett Dyna kropff vnd hofer ghan
  • B92: Dyna wolt schowen frmde man
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B26: Hett Dyna kropff vnd hofer gehan
  • B92: Dyna wolt schawen fremde nam man
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B26: Hett Dyna kropff vnd hofer ghan
  • B92: Dyna wolt schowen frembde man
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B26: Hett Dyna kropff vnd hofer ghan 
  • B92: Dyna wolt schowen frembde man
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B92: Dyna solt schowen frömde man
  • B96: Hett Dyna kroppff vnd hofer ghan
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B26: Jacobs dochter Dyna ghenant
  • B92: Do Dyna manckt de vromden quam

Figur der Antike. Diodoros Siculus (ca. 60-30 v.Chr.) war ein griechischer Universalhistoriker aus Sizilien. Ethnographisch und historiographisch bedeutsam waren vor allem seine Berichte über Ägypten (Diod. 1,10-98).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B85: (Vt diodorus ait)molem hanc vix condere possunt.

Figur der Antike. Diogenes (ca. 5./4.Jh. v.Chr.) war der Begründer des philosophischen Kynismus. Als solcher vertrat er absolute Bedürfnislosigkeit und Genügsamkeit, was sich in seiner an einem Verzicht auf äußere Güter orientierten Lebensführung in physischer Askese (z.B. Fass als Unterkunft) widerspiegelte. In einer Begegnung mit Alexander dem Großen soll Diogenes diesen folgendermaßen zurechtgewiesen haben: "Geh mir aus der Sonne!" (vgl. Cic. Tusc. 5,92).

Knape 2005, S. 568

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B24: Diogenes vil mhtiger was
  • B49: Diogenes eyn jnngen jungen sach
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B24: Diogenes vil mechtiger was
  • B49: Diogenes eyn iungen sach
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B24: Diogenes vil mchtiger was
  • B49: Diogenes eyn jungen jnngen sach
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B24: Diogenes vil mchtiger was
  • B49: Diogenes eyn jungen sach
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B5: Themistocles diogenes /
  • B24: Diogenes vil mehtiger was
  • B49b: Diogenes ein iungen sach
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B49: Dyogenes eynen yungen sach
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B24: ¶Cinycus qui fut si riche homme
  • B49: ¶De diogenes lon list ou liure
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B24: Cynicus ille / fuit gręcis plus diues in oris
  • B49: Cynicus vt puerum temulentum viderat : inquit :
  • B112: Cynicus econtra casus defleuit in omnes :

Figur des Mythos. Diomedes ist ein thrakischer König und Besitzer von Menschenfleisch fressenden Pferden. Diese zerfleischen den Abderos, einen Freund des Herakles, woraufhin letzterer Diomedes tötet (Ov. met. 9,194f.) bzw. ihn selbst an dessen eigene Pferde verfüttert (Vgl. Vergil-Kommentar des Servius 8,300; 1,756).

Knape 2005, S. 568

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B69: Dyomedy vnde Phalaris

Figur der Antike. Dion Chrysostomos (1.Jh. n.Chr.) war ein griechischer Redner, Schriftsteller und zunächst sophistischer, später kynisch-stoischer Philosoph.


Figur der Antike. Dionysios I. (um 430-367 v.Chr.) war Herrscher von Syrakus und zählt heute zu den mächtigsten Tyrannen der griechischen Antike. Von seiner Herrschaft zeichneten schon die antike Kritiker ein sehr negatives Bild, das bis in die Moderne wirksam blieb. Dionysios II. (ca. 396-337 v.Chr.) war als Nachfolger seines Vaters Dionysios I. Tyrann von Syrakus. Während die Gegner Dionysios des II., Dion und der Befreier von der Tyrannis Timoleon, als Helden gefeiert wurden, verfolgte Dionysios II. bis heute aufgrund seiner luxuriös-ausschweifenden Hofhaltung und seiner Rolle in der Freundschaftserzählung zwischen Damon und Phintias ein sehr negativer Nachruhm.


GW5048: 2 Beleg(e)
  • B23: Von Dionisio dem Tyrannen
  • B44: Ob ioch nun Dyonisins

Dis

Figur des Mythos. Dis ist ein Gott der Unterwelt und somit das römische Pendant der griechischen Unterweltsherrn Hades bzw. Pluton.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / vnd Charibd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam . Syrtim . vnd Charib
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / Syrtim / vnd Charibd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / Charibd 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtis / vnd Charibd
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B80: Ou caribde ce grant peril
  • B108: Le vent en caribdis nous boute
GW5061: 12 Beleg(e)
  • B3: Soluere : liuentis fugeres vt tartara ditis.
  • B3: Commendant animas vacuis : ditique parentant.
  • B11: Nec duras barathri pœnas : nec verbera ditis
  • B17: Quam sophię. meliore gradu stant munera ditis.
  • B43: Nec timet inferni fumantia tartara ditis :
  • B50: Nulla foret : stygii est hęc nam sententia ditis.
  • B57: Non vult quod nigri subeamus tartara ditis :
  • B80: Nauis in vndosa rapitur volat atque carybdi :
  • B112: Quodque magis credo : tali sub tempore / ditis
  • B108: Atque charybdęo gurgite transtra volant.
  • P31: Siue charybdęos scopulos contingat adire :
  • P37: Atque ideo in Scyllam / Syrtes / breuia / atque charybdim

Figur des Mythos. Discordia, deren griechisches Pendant die Streitgöttin Eris darstellt, ist die römische Göttin der Zwietracht. Ihr Attribut war ein goldener Apfel, der sprichwörtliche "Zankapfel", welchen sie beispielsweise auf der Hochzeit von Peleus und Thetis unter die Gäste warf und dadurch indirekt den Trojanischen Krieg auslöste.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B7: Discordia hatt Epfel vil
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B7: Discordia maket syk bereyt

Fiktive Figur. Doktor Greif ist die Personifikation des gelehrten Tadels. Dieses Tadeln erfolgt durch spöttisches Angreifen der zu Belehrenden. Womöglich lässt Brant auch den "Vogel Gryff" anklingen, eine heraldische Figur des rechtsrheinischen Kleinbasel.

Knape 2005, S. 568 und Knape 2005, S. 573

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb so stot hye doctor Gryff
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb steet hye docttor greyff
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb so stot hie doctor Gryff
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb so stot hie doctor Gryff
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb so stot hie doctor Griff
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B76: Dar vmme so steyt hir doctor gryp
  • B76: Doctor Gryp twey narren in der hud

Fiktive Figur, bezeichnenderweise ein Quacksalber.


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B55: Jk nome ene . docter wormekrud

Figuren des Mittelalters. Die Dominikaner (1216 n.Chr.-heute) waren und sind Anhänger des vom heiligen Dominikus gegründeten Predigerordens, der zu den Bettelorden zählt (LexMA 3,1192-1220).


Fluss, der im Schwarzwald (Deutschland) entspringt und durch die Länder Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine bis ins Schwarze Meer fließt.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder die Tnow ist jr gemeyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Snder die Tunaw ist ir gemeyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder die Tnow ist jr gemeyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder die Tnow ist jr gemeyn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder die Tůnow ist ir gemeyn
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder de Dunauwe . ist en ok ghemeyn
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Et danubie tous ses gens
GW5061: 4 Beleg(e)
  • P10: Quas fontes Rheni / Danubiique fouent.
  • B99: Ister & indomita Suęuorum ab origine natus :
  • P25: Non Hister : non trax : semper crispusque sycamber
  • P54: Neue Istri fontes / stagna cruoris agant :

Figur der Frühen Neuzeit. Jean Drouyn (*1478?) war ein französischer Priester und Jurist aus Amiens, der die lateinische 'Stultifera Navis' Jacob Lochers bearbeitete.


Figuren der Antike. Die Druiden (ca. 8.Jh. v.Chr.-5.Jh. n.Chr.) waren eine kultische und geistig-intellektuelle Elite, welche in der keltischen Gesellschaft die Rolle des Priesterstandes (z.B. Mantik, Opferdienst, Heilkunst) übernahmen (Vgl. Caes. Gall. 6,14; 6,21; Lucan. 1,450ff.).


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B61: Aux druydes bien se consonent

Fiktive Figur. Als deutsche Pendant des "fatuus" die Personifikation der Dummheit.

Knape 2005, S. 572

GW5041: 1 Beleg(e)
  • P6: Der ist fatuus der gfatter myn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • P6: Der ist fatuus der gfatter mein
GW5046: 1 Beleg(e)
  • P20: Der ist fatuus der gfatter myn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • P6: Der ist fatuus der gfatter myn

Land in Nordeuropa. In den europäischen 'Narrenschiffen' des 15. Jh.s wird Dänemark einerseits als das Land geschildert, in dem sich in der Vergangenheit der islamische Glauben ausgebreitet habe (A. Barclay). Andererseits wird es in dem fiktiven Monolog der Tugend (vertuz) erwähnt, da die Wollust ('voluptuosite') selbst die starken Mauern dieses Landes zerstört haben.


Figur des Mythos. Echo ist eine Nymphe aus der griechischen Mythologie. Sie war verliebt in den Jüngling Narkissos, wurde von diesem allerdings verschmäht und verwandelte sich infolgedessen in einen Stein, sodass nur ihre Stimme als sprichwörtliches Echo erhalten blieb (Ov. met. 3,356-401).

Knape 2005, S. 569

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo nit wer ein stym gemacht /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo nit wer ein stym gemacht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo nit wer ein stym gemacht /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo nit wer eyn stym gemacht /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo wer nit ein stim gemacht

Figur des Mittelalters. Eduard III. (1312-1377 n.Chr.) war ein englischer König. Als Enkel von Philipp IV. erhob er Anspruch auf den französischen Thron, was schließlich zum Hundertjährigen Krieg führte. Während diesem erhielt Eduard III. unter anderem Unterstützung vom Adel am Rhein oder in Flandern.


Figur der Bibel, AT. Eglon war ein König der Moabiter. Er wurde vom Richter Ehud ermordet, wodurch letzterer die Israeliten aus der moabitischen Herrschaft befreite (Idc 3,12-30). Die Fettleibigkeit Eglons gab Literaten Anlass zum Spott.

Knape 2005, S. 569

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von Ayoth geschach Eglon /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von Ayoht geschach Eglon .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von Ayoth Ayoht geschach Eglon /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von Ayoth geschach Eglon /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von ayoht geschach Eglon
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B46: Alze van Ayoth gheschach Eglon

Figur der Bibel, AT. Ehud war einer der Großen Richter Israels. Um die Israeliten aus der moabitischen Fremdherrschaft zu befreien, ermordete er den moabitischen König Eglon (Idc 3,12-30).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von Ayoth geschach Eglon /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von Ayoht geschach Eglon .
GW5046: 1 Beleg(e)
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von Ayoth geschach Eglon /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B46: Als von ayoht geschach Eglon
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B46: Alze van Ayoth gheschach Eglon

Figur des Mythos. Elektra ist die Tochter des Agamemnon und der Klytaimnestra. Nach der Ermordung ihres Vaters durch Klytaimnestra und ihren Stiefvater Aigisthos unterstützte Elektra ihren Bruder Orestes bei der Planung und dem Vollzug (vgl. Eur. El. 1224f.) der Rache an den Mördern Agamemnons.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B10: Par electra sa seur abille

Eli

Figur der Bibel, AT. Eli war ein Priester. Er ging zugrunde an der Nachricht über den Tod seiner missratenen Söhne, die das Priesteramt missbraucht hatten und gemeinsam mit der Bundeslade in die Hände der Philister geraten ware (I Sm. 2,12-4,18).

Knape 2005, S. 574

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B6: Hely was recht vnd lebt on sünd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B6: Hely was recht vnd lebt an sund
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B6: Hely was recht vnd lebt on sünd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B6: Hely was recht vnd lebt on sünd 
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B2: Merke ok dat van Hely is gheschreuen
  • B2: Do Hely horde dyt grote gheschrey

Figur der Bibel, AT. Elia war ein Prophet. Infolge seines entschlossenen, ehrlichen Eifers als Vertreter des reinen Jahwe-Glaubens wurde er in den Himmel entrückt.

Knape 2005, S. 575

GW5042: 1 Beleg(e)
  • B104: Helyas hielt mit warheyt breiß
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B6: Hely was recht vnd lebt on sünd
  • B41: Des mst helias gar verfliehen
  • B104: Helyas hielt mit worheit priß

Rheinfall und Elsasser waren um 1500 exquisite Weine.


Fiktiver Ort der griechischen Mythologie. Paradies, das den Heroen vorbehalten ist.


Biblischer Ort in Israel, bekannt durch die Perikope der Emmaus Jünger (Lc 24,13-35), denen der nachösterliche, auferstandene Jesus begegnet. Hier als Ort genannt, den die Fastnachtsnarren meiden, die wenig vom Fasten halten.


GW5046: 1 Beleg(e)
  • B112: Gon Emaus ist vnß allen goch
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B111: Gon Emauß ist vnß allen goch

Figur der Antike. Empedokles von Agrigent (ca. 490-430 v.Chr.) war ein griechischer Naturphilosoph und Vorsokratiker. Vom Wahnsinn getrieben, soll er sich in den Krater des Ätna gestürzt haben (Hor. ars 5,458-469).

Knape 2005, S. 569

GW5042: 1 Beleg(e)
  • B45: Empodocles in solch narrheyt kam
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B16: Do redt man wort Empedoclis /
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B45: ¶Comme empedocles dung nomme

Fiktive Figur.


GW5053: 1 Beleg(e)
  • P73: ¶ Nu ropt ezelsor vnde engelmar

Land im Nordwesten von Mitteleuropa, Insel, offiziell Teil Großbritanniens. Als Reiseziel der neugierigen, unnütz Reisenden genannt.


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B4: So eyn engelsman efte eyn portegallozer
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B91: En bretaigne de grans prouesse

Figur des Mythos. Enkelados, Sohn des Taratos und der Ge, ist ein Gigant. Er war Gegner des Zeus, des Dionysos und der Athene, welche die Insel Sizilien (bzw. ausschließlich den Ätna) auf ihn warf (Philostr. imag. 2,17 bzw. Kall. fr. 1,36; Eur. Herc. 907-909; Apollod. 1,37; Verg. Aen. 3,578).


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Les ancelades es poternes
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B99: Enceladi ceruix sentiet illud onus.

Figur der Antike. Quintus Ennius (239-169 v.Chr.) war ein Epiker und Dramatiker und zählt zu den bedeutendste römischen Autoren der vorklassischen Zeit. Von seinem Werk sind nur Fragmente enthalten, doch es wurde aus ihnen (vermittelt z.B. über Cicero und die Kirchenväter) auch im Humanismus gerne zitiert. Hervorzuheben sind seine Tragödien, die 'saturae' in sechs Büchern und die epischen 'Annales' in 18 Büchern.


Eos

Figur des Mythos. Eos, deren römisches Pendant Aurora darstellt, ist die griechische Göttin der Morgenröte.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P11: Inclytus vates / radios Eoi

Figur der Antike. Epameinondas (ca. 420-362 v.Chr.) war der größte Staatsmann und Feldherr Thebens. Sein taktisches Geschick zeigte sich besonders in der Entwicklung der sogenannten Schiefen Schlachtordnung. Erzogen durch den Pythagoreer Lysis von Tarent (Diod. 15,39,2; Plut. mor. 583c; 585e; Paus. 9,13,1; Nep. Epaminondas 2,2), entwickelte er sich zu einem Exemplum unbestechlicher Strenge und Bedürfnislosigkeit.

Knape 2005, S. 570

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B83: Epamynundas streng / vnd schlecht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B83: Epamynundas streng . vnd schlecht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B83: Epamynundas streng / vnd schlecht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B83: Epamynundas streng / vnd schlecht 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B17: Epaminundas streng vnd sleht
  • B17b: epamynundas streng vnd schlecht
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B83: Epaminundas . strenge vnde slecht
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B83: Fut pauure et epaminides
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B83: Iustus Aristides pauper : fuit Epamynundas

Ort der Antike. Ephesos liegt in der Landschaft Ionien, ursprünglich direkt am Meer. Es war eine der bedeutendsten Städte Kleinasiens. In Ephesus lag das Artemision, das Heiligtum der Artemis, das als eines der Sieben Weltwunder galt.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B45: Z Epheso zundt den tempel an

Figur der Antike. Epikuros (ca. 342-271/270 v.Chr.) war ein griechischer Philosoph und Begründer der epikureischen Schule. Im Sinne einer glücklichen Lebensführung (Eudaimonie) empfahl er ein ausgeglichenes Leben im Kreis von Freunden ohne Schmerz und innerer Unruhe (aponia und ataraxia).

Knape 2005, S. 570

GW5042: 1 Beleg(e)
  • B50: Wie wol der meyster Epycurus
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B50: Wie wol der meister Epycurus

Region im Nordwesten des heutigen Griechenlands, früheres Königreich. Pyrrhos, der König von Epirus, befolgt leichtfertig den Rat von Kineas.


Ort in der griechischen Mythologie, Teil der Unterwelt.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B11: Nec prodest stygias vndas : erebique meatus

Stadt in Deutschland, heute Landeshauptstadt des Bundeslands Thüringen. Seit 1460 entwickelte sich Erfurt zu einem Zentrum des deutschen Humanismus. Peter Luder (1415–1472), Samuel Karoch von Lich­ten­berg (gest. nach 1485) und Kon­rad Cel­tis (1459–1508) besuchten die Stadt. Niko­laus Mar­schalk (1460/70–1525) lehrte in Erfurt, Con­ra­dus Mutia­nus Rufus (1470–1526) begründete einen Humanistenkreis. Zusammen mit Köln, Leipzig, Wien, Heidelberg, Mainz und Basel wird Erfurt im 'Narrenschiff' als Stadt genannt, in die Studenten ziehen, um sich dort mehr dem Leben denn dem Wissen zuwenden.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B27: So sint wir z Lyps / Erfordt / Wyen
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B27: So sint wir zu Lyps . Erfort . Wyen
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B27: So sint wir z Lyps / Erfordt / Wyen
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B27: So sint wir z Lyps / Erfordt / Wyen
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B27: So sint wir z lips / Erfordt / vyen
  • B27b: So sint wie zü Lyps / Erfordt / Wien
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B27: So synt wy to Lyps . Erfort efte Fyen
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B27: A vienne erforde a paris
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B27: Hic volat ad Wiennam : tenet hunc Erfordia magna

Fluss im heutigen Griechenland sowie Sternbild. In der Mythologie ist der Eridanos ein großer Strom, in den Phaeton stürzte, als er unerlaubt den Himmelswagen seines Vaters Helios lenkte und die Kontrolle verlor. Die genaue Lokalisierung ist unklar: Der Eridanus wurde z.B. als Fluss der Unterwelt, als Strom am Ende der Welt oder auch als Rhone bzw. Po identifiziert.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B40: Nec lacerum corpus volueret Eridanus.

Figuren des Mythos. Die Erinyen sind in der griechischen Mythologie drei Rachegöttinnen (Megaira, Tisiphone, Allekto). Im römischen Mythos als Furiae und griechisch-euphemistisch auch als Eumeniden bezeichnet, trugen sie als Töchter der Nacht folgende Hauptcharakteristika: Leben in der Unterwelt, Erfüllen von Verfluchungen, Bestrafung von Vergehen. Äußerlich ähnelten sie schlangenhaarigen Gorgonen und Harpyien.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B62: Deumenides la grant furie
  • B99: Et deumenides la furie
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B28: Eumenides quorum pectora surda premunt.
  • B62: Hos homines turbant : eumenidumque cohors.
  • B99: Eumenidum : cordi bacchicus ardor inest :
  • P51: Inde graues clades : patrię & communis Erynnis

Figur des Mythos. Eriphyle war die Gemahlin des Sehers Amphiaraos in Argos. Sie zwang, nachdem sie Polyneikes mit dem Halsband der Harmonia bestochen hatte, ihren in Todesvoraussicht zögernden Gatten zum Zug gegen Theben.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B51: Eriphilus qui reuela

Figur des Mythos. Eros, dessen lateinische Pendants Amor und Cupido darstellen, ist der griechische Gott der Liebe. Er personifiziert die Liebe als sexuelles Begehren.

Knape 2005, S. 547

GW5041: 5 Beleg(e)
  • B13: Amor syn brder / das er bryndt
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt
  • B64: Assuerus hatt eyn eyd geschworn
  • B64: Pyeris hat vil jungen gmaht
  • B107: Vnd Hesperus gen occident /
GW5042: 5 Beleg(e)
  • B13: Amor seyn bruder . das er bryndt
  • B33: Aswerus gedacht das Amon meynt
  • B64: Assuerus hat ein eyd geschworn
  • B64: Pyeris hat vil iungen gmacht
  • B107: Vnd Hesperus gen occident .
GW5046: 5 Beleg(e)
  • B13: Amor syn brder / das er bryndt
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt /
  • B64: Assuerus hatt eyn eyd geschworn
  • B64: Pyeris hat vil jungen gmacht
  • B107: Vnd Hesperus gen occident /
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B13: Amor syn brder / das er bryndt 
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt /
  • B64: Assuerus hat eyn eyd gschworn 
  • B64: Pyeris hat vil jungen gemacht
  • B107: Vnd Hesperus gen occident /
GW5048: 6 Beleg(e)
  • B30: Das er bezwang den Cerberum
  • B32: Aswerus gdacht das Amon meynt
  • B64: Asswerus hat ein eyd geschworn
  • B64: Pyeris hat vil iungen gmacht
  • B107: Vnd Hesperus gen occident
  • B107b: Vnd Hesperus gen occident
GW5053: 4 Beleg(e)
  • B13: Amor syn broder ene vorbrent
  • B64: Asswerus hadde eynen eyd ghesworn
  • B64: Pyeris heft vele yungen ghebracht
  • B101: He blees Asswero in syn oor
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B10: Dont tantost fut par cerberus
  • B10: Cerberus et puys deslya
  • B64: Nous lisons du roy assuere
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B64: Rex quondam Assuerus : mandauerat ense necandos
  • B64: Pieris innumeros pullos eduxerat olim :
  • B112: Tartara qui terret murmure cerbereo.

Figur der Bibel, AT. Der Erzengel Michael war ein Engelsfürst (Dn 12,1), Erzengel und eine Heiligenfigur. Als Heerführer im apokalyptischen Endkampf und Bezwinger des Bösen wurde er ikonographisch mit vogelartigen Flügeln und Schwert dargestellt.

Knape 2005, S. 590

GW5042: 1 Beleg(e)
  • B63: Eyn feder von sant Michels flgel

Figur der Bibel, AT. Esau, der Stammvater des Volkes der Edomiter, war der jagdaffine Zwillingsbruder des Hirten Jakob. Er wurde von seinem Bruder nicht nur seines Erstgeborenenrechts, sondern auch seines Erstgeburtssegens beim Vater Isaak beraubt (Gn 25-33/35).

Knape 2005, S. 570

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B53: Als Cayn / Esau / Thyestes /
  • B57: Vnd nit Esau jm glich gezelt /
  • B74: Esau der jagt vmb das er was
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B53: Als . Cayn Esau . Thyetes .
  • B57: Vnd nit Esau im gleich gezelt .
  • B74: Esau der iagt vmb das er was
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B53: Als Cayn / Esau / Thyesteß /
  • B57: Vnd nit Esau jm glich gezelt /
  • B74: Esau der jagt vmb das er was
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B53: Als Cayn / Esau / Thyesteß /
  • B57: Vnd nit Esau jm glich gezelt /
  • B74: Esau der jagt vmb das er was
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B53: Als Cayn / Esau / Thyestes
  • B57: Vnd nit Esau im glich gezelt /
  • B74: Esau der iagt vmb das er was
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B53: Alse Cayn Esau Tyetes
  • B57: Vnde nicht Esau em ghelyk gheselt
  • B74: Esau de yagede ock vmme dat

Figur der Bibel, AT. Esch-Baal (bzw. Isch-Boschet) war ein Sohn Sauls und Gegenspieler Davids (vgl. II Sm 2-4). Als Saul starb, wurde Esch-Baal zum König von Israel erklärt; allerdings rief eine andere Partei David zum König aus. Nach einigen Unruhen wurde Esch-Baal von seinen Gefolgsleuten getötet (II Sm 4,5). David ließ später die Mörder Esch-Baals hinrichten (II Sm 4,11).

Knape 2005, S. 577

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dttent Hißboseth
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dttent Hißboseth
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dttent Hißboseth
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dttent Hißboseth
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dotten hisboseth
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B7: Ok dede Hyszboseth syn leuent nemen

Das 4. Buch Esra ist eine um 100 n.Chr. entstandene Apokalypse. Im 'Narrenschiff' (GW 5048) wird das 9. Kapitel zitiert, in dem es zum Los der Sünder heißt: Es gibt mehr Verlorene als Erlöste, so wie die Flut mehr sei als ein Tropfen (4 Esdr 9,15-16).


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B47: Wir lesen wie das Esdras sprach

Figur der Bibel, AT. Der König von Persien Ahasveros nahm die Jüdin Ester zur Frau (ohne von ihrem Glauben zu wissen). Der Hofbeamte Haman überzeugte den König davon, die Juden im persischen Reich umbringen zu lassen. Als Ester dies erfuhr, intervenierte sie geschickt, zog Ahasveros auf ihre Seite und verhinderte das Pogrom.

Knape 2005, S. 576

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B33: Hester gesmhen der doch weynt /
  • B64: Noch macht jn Hester weych vnd lynd
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B33: Hester geschmehen der doch weynt .
  • B64: Noch macht in Hester waich vnd lynd
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B33: Hester gesmhen / der doch weynt /
  • B64: Noch macht jn Hester weych vnd lynd
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B33: Hester gesmhen / der doch weynt /
  • B64: Noch macht jn Hester weich vnd lynd 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Noch macht in Hester weyh vnd lind
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Noch makede en Hester week vnde gnedich
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: Lors hester ouyt les regretz
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Hester sed verbis placabat pectora regis :

Figur des Mythos. Eteokles ist ein thebanischer Held. Über ihn und seinen Bruder Polyneikes verhängte ihr Vater Oedipus einen Doppelfluch, indem er ihnen zunächst Streit um das väterliche Erbe, dann einen gegenseitigen Tod im Kampf wünschte. Schließlich gingen beide im Zweikampf um das Erbe des thebanischen Reiches zugrunde (Stat. Theb. 2-3; Hyg. fab. 67-70).

Knape 2005, S. 570

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B53: Jacobs sn / vnd Ethyocles
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B53: Jacobs sn . vnd Ethyocles
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B53: Jacobs sn / vnd Ethyocles
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B53: Jacobs sn / vnd Ethyocles
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B53: Jacobs sün / vnd Ethyocles
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B53: Jacobs soͤne . vnde Ethyocles
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B53: Ethiocles qui en miseres
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B53: Ethiocles cum fratre suo : pluresque docebunt.

Zweitgrößte Insels des heutigen Griechenlands. Wird mit anderen Ländern genannt, die in der Vergangenheit dem islamischen Glauben angehörten.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Euboiam gnennet Nygrapont
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Euboiam gnennet Nygrapunt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Euboiam genennt gnennet Nygrapont
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Euboiam genennt Nygrapont
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Euboiam genennet Nigrapont
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Euponiam . ghenomet Nygrapunt

Figur der Antike. Eupolis (446-410 v.Chr.) war neben Aristophanes und Kratinos der bedeutendste dichterische Vertreter der attischen Alten Komödie.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P17: Aristophanes eupolis et cratin treslouables poetes lesquelz quant ilz ont veu la ieunesse
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P17: stophanes : Eupolis atque Cratinus / laudatissimi va⸗

Als Kontinent auf der Nordhalbkugel wird Europa z.B. im Zusammenhang mit den Kriegszügen Alexanders des Großen genannt.


GW5041: 3 Beleg(e)
  • B66: Die ander vocht an Europam /
  • B99: On das man jnn Europa sytt
  • B99: Die porten Europe offen syndt
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B66: Die ander vacht on Europam .
  • B99: On das man in Europa sytt
  • B99: Die porten Europe offen sindt
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B66: Die ander vocht an Europam /
  • B99: On das man jn Europa sytt
  • B99: Die porten Europe offen syndt
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B66: Die ander vocht an Europam /
  • B99: On das man jn Europa sytt
  • B99: Die porten Europe offen syndt
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B66: Die ander vacht an Europam
  • B99: On das man inn Eroupa sytt
  • B99: Die porten Europe offen findt
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B99: Ane dat men in Europa openbar
  • B99: De porten Europe . open synt
GW5058: 5 Beleg(e)
  • B66: Et asie europe et lespace
  • B92: Soit dasie deurope ou trace
  • B98: De europe la plus grant partie
  • B99: Et europpe plusieurs grans peuples
  • B99: Deurope la plus grant partie
GW5061: 7 Beleg(e)
  • B24: Europę atque Asię fines : non denique mundus
  • B66: Europę atque Asię spatium collustrat vtrumque :
  • B98: Magna quoque Europę iuncta est modo portio : nauis
  • B99: Europę multos populos ammisimus eheu.
  • B99: Europę magnam partem perfregit / habetque :
  • P50: Angulum & Europę continet exiguum :
  • P52: Atque arcem Europę posuit fortemque bonamque :

Figur des Mythos. Euros, ursprünglich der Ost- bzw. speziell der Südostwind (vgl. Aristot. meteor. 2,6,363b 21-23), war in der griechischen Mythologie neben Boreas, Notos und Zephyros einer der vier Kardinalwinde.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P16: Hortor adeste viri quos nunc vocat eurus : eundum est

Figur der Spätantike. Eusebius von Caesarea (ca 260-340) zählt zu den Kirchenvätern und Historiographen des frühen Christentums. Er verfasste exegetische, apologetische und historiographische Schriften, darunter die bedeutende 'Kirchengeschichte'.


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B11: Tomam Bernardum Eusebium

Figur der Antike. Eustachios (1.Jh. n.Chr.) war ein legendärer Märtyrer und Heiliger. Er wurde als römischer Offizier unter Kaiser Hadrian auf der Jagd durch eine Kreuzesvision im Hirschgeweih bekehrt. Seitdem gilt er als Patron der Schützen und Jäger (LexMA 4,110-111).