"Narragonien digital"


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Das BMBF-Projekt "Kallimachos"
Der UseCase „Narragonien digital“ wurde von 2014 bis 2019 im Rahmen des Digital-Humanities-Verbundprojekts „Kallimachos“ an der Universität Würzburg vom BMBF gefördert.

Die Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Brigitte Burrichter (Romanistik) und Prof. Dr. Joachim Hamm (Ältere deutsche Literaturwissenschaft) hat anhand des 'Narrenschiffs' die Instrumente und Verfahren der digitalen Texterschließung erprobt und ein Korpus von europäischen 'Narrenschiffen' vor 1500 erarbeitet.

Gegenstand des UseCases waren das frühneuhochdeutsche 'Narrenschiff' (Basel 1494) des Sebastian Brant und seine europäischen Bearbeitungen aus dem 15. Jahrhundert. In enger Kooperation mit den informatischen Kollegen wurden die Verfahren der 'Optical Character Recognition' (OCR), die Online-Korrektur in einem Transkriptionseditor und die Kollation mit Hilfe eines 'Variance Viewers' erprobt. Details entnehmen Sie bitte der Beschreibung der verwendeten Tools und unserer technischen Dokumentation.
Projektgruppe Narragonien digital Das Projekt 'Narragonien digital' (2014-2019) wurde im Rahmen von "Kallimachos" von Prof. Dr. Brigitte Burrichter (Romanistik) und Prof. Dr. Joachim Hamm (Altgermanistik) geleitet. Auf den beiden MitarbeiterInnen-Stellen (je 50%) waren im romanistischen Projektteil Martina Gold (2014-2015), Viktoria Walter (2015-2017), Julius Goldmann (2017-2018) und Valerie Kindl (2018-2019) sowie im germanistischen Projektteil Christine Grundig (2014-2017) und Dominika Heublein (2017-2019) tätig. Die Programmierung der digitalen Edition leisteten Dominika Heublein und Yannik Herbst. Für akribische Korrekturarbeiten danken wir Frau Dr. Marlies Hamm. Wesentlichen Anteil hatten die engagiert und eigenverantwortlich arbeitenden Hilfskräfte Rena Buß, Yannik Herbst, Agnes Hilger, Raphaëlle Jung, Tanja Kohl, Florian Langhanki, Sebastian Leue, Erica Passoni, Helena Wächter und Maximilian Wehner. Für Unterstützung danken wir den Würzburger Kollegen Prof. Dr. Thomas Baier, Prof. Dr. Martin Rehak und Dr. Ulrich Schlegelmilch.

Technische Partner an der Univ. Würzburg waren insbesondere Dr. Christian Reul (Zentrum für Philologie und Digitalität), Prof. Dr. Frank Puppe (Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz und Wissenssysteme), Dr. Hans-Günter Schmidt (Direktor der Universitätsbibliothek Würzburg) und Dr. Christian Naser (Institut für deutsche Philologe) sowie, in alphabetischer Reihenfolge, Dr. Herbert Baier-Saip, Phillip Beckenbauer, Marco Dittrich, Jonathan Gaede, Martin Gruner, Yannik Herbst, Sefika Sila Karakaya, Dr. Felix Kirchner und Maximilian Nöth.
Für die Bereitstellung von Digitalisaten sind wir der Universitätsbibliothek Basel (Dr. Ueli Dill), der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (Dr. Falk Eisermann), der Bayerischen Staatsbibliothek München, der Staatlichen Bibliothek Regensburg (Dr. Bernhard Lübbers), der Bibliothek Otto Schäfer (Schweinfurt), der Universitätsbibliothek Würzburg (Dr. Hans-Günter Schmidt), der Fondation Martin Bodmer Cologny / Genf (Hr. Yoann Givry) und der Draiflessen Collection Mettingen (Iris Ellers, M.A.) zu herzlichem Dank verpflichtet. Für die Überlassung der Transkription des niederdeutschen 'Narrenschiffs' danken wir dem Projekt 'Mittelniederdeutsch in Lübeck' an der Univ. Münster (Dr. Robert Peters, Norbert Lange).

Kooperationspartner waren zudem Dr. Olga Anna Duhl (Lafayette College), Theo Janssen (Hilversum), Dr. Anne-Laure Metzger-Rambach (Univ. Bordeaux), PD Dr. Michael Rupp (Mannheim) und Prof. Dr. Thomas Wilhelmi (Heidelberg). Für ihre Unterstützung danken wir Prof. Dr. Susanne Lepsius (LMU München).